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Montag, 23. Oktober 2006, 13:28

NP:Abstiegsangst, Krisensitzung

Abstiegsangst, Krisensitzung

96-Trainer böse auf seine Profis. Stajner schimpft über „Chaos“.

Erste Niederlage für Dieter Hecking bei 96 – 1:2 auf Schalke. Gestern Vormittag gabs eine Krisensitzung.

VON FLORIAN KREBS
HANNOVER. Die 96-Fans warteten gestern Vormittag vergeblich. Das für zehn Uhr angesetzte Training fiel aus, Trainer Dieter Hecking redete mit seiner Mannschaft stattdessen mehr als eine Stunde hinter verschlossenen Türen Tacheles. Kopfwäsche für die Verlierer – knallhart und lautstark sprach er die Fehler an, die seine Spieler am Sonnabend beim 1:2 auf Schalke gemacht hatten. Wie geprügelte Hunde schlichen die Profis anschließend zu ihren Autos. Willkommen im Abstiegskampf.

Bereits am Sonnabend war Dieter Hecking laut geworden. „In der Halbzeit haben wir einen Einlauf bekommen – zu Recht. Wir haben ja alles vermissen lassen“, sagte Michael Tarnat. Der Führungsspieler war in der Schalker Veltins-Arena Sinnbild für die indiskutable Leistung der 96er: langsam, zweikampfschwach und mit haarsträubenden Abspielfehlern.

96 präsentierte sich gegen keineswegs überragende Schalker wie ein Abstiegskandidat. „Wir haben zu passiv gespielt, haben zwei Tore hergeschenkt. So kann man auf Schalke nicht gewinnen“, schimpfte Hecking.

Ausgerechnet der neue Spielmacher Jan Rosenthal verschuldete in seinem ersten Bundesligaspiel von Beginn an das 0:1. Zlatan Bajramovic ließ den 20-Jährigen wie einen Schuljungen stehen, auch Torwart Robert Enke sah nicht gut aus. Kleiner Trost für Rosi: Auch Per Mertesacker ist das schon passiert, beim 2:1 der Schalker in Hannover im März hatte ihn ebenfalls Bajramovic umkreiselt.

Weil Frank Fahrenhorst einer doppelten Hackentrick-Einlage von Kevin Kuranyi und Lincoln gedanklich nicht folgen konnte und Lewan Kobiashvili in seinem Rücken weglief, stand es nach 27 Minuten 2:0. Jiri Stajner sprach später von „Chaos“. „Dabei hat Schalke gar nicht so viel Druck gemacht, wie ich es erwartet hatte“, wunderte sich Fahrenhorst.

Nach Heckings Halbzeitansprache spielte 96 zwar nach dem Wechsel deutlich stärker. Mehr als der Anschlusstreffer durch „ein Tor des Monats“ (Klubchef Martin Kind) von Rosenthal gelang aber nicht.
Aber wer sich keine Chancen erspielt, kann auch nicht treffen. Rosenthals 1:2 war die einzige echte 96-Gelegenheit. Weitere „gefährliche“ Szenen: eine von Dario Rodriguez abgefälschte Cherundolo-Flanke in die Arme von Frank Rost (37.) sowie ein Stajner-Kopfball weit am Tor vorbei. „Wir kriegen keine Bälle da vorn, es kommen keine Flanken. Ich weiß nicht, was ich machen soll“, ärgerte sich Stajner, der wie Stürmerkollege Vahid Hashemian total in der Luft hing.

Selbst bei Standards passiert nichts. 96 wartet nach Ecken und Freistößen weiter auf das erste Tor. In der vergangenen Saison waren es 22.
96 alte Liebe - Rot steht dir sehr viel besser als Gelb-Blau !

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