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Montag, 23. Oktober 2006, 13:29

NP: "Das sah stümperhaft aus"

„Das sah schon stümperhaft aus“

NP-Interview: Rosenthal über sein Debüt in der Startelf und die Zehner-Problematik

Ein Tor verschuldet, eins erzielt – bei Jan Rosenthal (20) wechselten bei seiner Bundesliga-Premiere in der Startelf Licht und Schatten.

VON FLORIAN KREBS
Herr Rosenthal, haben Sie gut geschlafen nach Ihrem ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an?

Ja, sehr gut. Nach 90 Minuten ist man schon müde.

Sind Sie sehr aufgeregt gewesen?

Ja, zuerst schon. Am Freitag beim Training war ich sehr aufgeregt. Und in der Nacht bin ich erst spät eingeschlafen. Aber je näher das Spiel gerückt ist, desto ruhiger wurde ich.

Und dann werden Sie von Zlatan Bajramovic nach 17 Minuten ausgespielt wie ein Schuljunge. Was ging nach dem 0:1 in Ihnen vor?

Ich mache den langen Schritt, gehe also volles Risiko. Wenn er flankt, blocke ich den Ball ab. Altin (Lala, die Red.) hat mir auch gleich gesagt, dass ich ruhiger bleiben, mich davor stellen muss, kurze statt lange Schritte machen soll. Aber ich habe nicht mit so was gerechnet. Es war bitter, dass hinter mir acht Meter frei waren und Bajramovic ihn reinschieben konnte. Es sah schon stümperhaft aus. Zum Glück lief es in der zweiten Halbzeit deutlich besser.

Die Gefahr ist immer groß, dass ein junger Spieler an solch einem Fehler zerbricht. Wie haben Sie sich denn selbst rausgezogen aus dem Loch?

Ich bin nicht so einer. Wenn es scheiße läuft, dann muss ich das wieder richtigstellen. Ich lasse mich nicht fallen. Natürlich gabs nach dem 0:1 übelste Verunsicherung – in der ganzen Mannschaft. Da gelang nichts mehr bis zur Pause.

Nach dem Wechsel kam Ihr großer Auftritt.

Ja. Nach dem Tor klappt wieder alles, es ist wieder mehr Motivation da. Aber da hätte man sich gewünscht, dass noch mehr über einen gespielt wird.

Wie meinen Sie das? Müssen Sie sich Ihr Standing erst erarbeiten, um noch öfter angespielt zu werden?

Nein. Das war ja bei Arnold auch nicht anders. Ich kann ihn schon verstehen, denke, dass er zu Unrecht in der Kritik stand. Ich erlebe jetzt am eigenen Leib, wie es ist, als Zehner zu spielen. Vielleicht ist man selbst schuld, weil man die falschen Laufwege oder nicht den richtigen Zeitpunkt wählt.

Ein Tor verschuldet, eins gemacht, 1:2 verloren – was nehmen Sie als Fazit mit?

Da kann man drauf aufbauen. Schalke ist ja nicht irgendein Gegner. Wenn man sich ein bisschen konzentrierter anstellt ... Aber erst mal müssen wir da unten rauskommen.

Was ist in Dortmund zu erwarten?

Wenn wir gegen Dortmund wie in der zweiten Halbzeit gegen Schalke auftreten, dann kriegen wir die irgendwie. Wir müssen sie zu Boden ringen.
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