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Samstag, 4. November 2006, 11:29

HAZ: Tarnat übernimmt Verantwortung - nach dem Abpfiff

Tarnat übernimmt Verantwortung – nach dem Abpfiff

Auch der Ersatzkapitän des neuen Tabellenletzten kann im Spiel gegen Bochum keine Akzente setzen

Hannover (gru/hr/wie). Die sogenannten Führungsspieler verkrochen sich. Sie waren beim 0:2 ohne jegliche Reaktion mit untergegangen, danach tauchten sie wieder ab. Einzig Ersatzkapitän Michael Tarnat wagte sich nach vorn. Die anderen waren nicht bereit, ihr Versagen, ihre fehlende Leidenschaft zu erklären. Sie hätten auch keine Erklärungen gehabt, wie Tarnat einräumte. „Wir sind tief enttäuscht“, sagte er, „ich weiß nicht, wie das zustande kommen konnte.“

Der Verteidiger war wenigstens abseits des Platzes bereit, etwas Verantwortung zu übernehmen. Hanno Balitsch oder Steve Cherundolo nicht. Wenn nach Führungsspielern gefragt wird, werden immer wieder diese drei Namen genannt; und sie selbst haben diesen Anspruch auch zig-fach geäußert. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffte zumindest gestern Abend eine riesengroße Lücke.

Okay, fürs Reden werden sie nicht bezahlt, fürs Fußballspielen schon, und dies haben gerade diese Führungskräfte gegen den VfL Bochum völlig eingestellt.

Der 37-jährige Tarnat ist gerade erst vor einer guten Woche als Ersatzkapitän für den verletzten Altin Lala bestimmt worden. Er habe Ausstrahlung, er könne im richtigen Moment ein Zeichen setzen, lautete die Begründung von Trainer Dieter Hecking für die Beförderung seines Routiniers.

Eine Einschätzung, die nachvollziehbar ist, aber Tarnat doch zu überfordern scheint. Seine „Zeichen“ setzte der Linksverteidiger an den falschen Stellen. Da grätschte und trat er in dieser Woche im Training den Kollegen Silvio Schröter um. Er wollte Aggressivität einbringen, wie sie bei seinem ehemaligen Klub Bayern München alltäglich seien.

Hört sich toll an – doch dann muss man so etwas auch im Spiel umsetzen, darf sich dann nicht hinter anderen verstecken und sich nur bei Diskussionen mit dem Schiedsrichter hervortun.
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