Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Hannover 96 Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Registrierungsdatum: 12. September 2002

Wohnort: Hannover

  • Private Nachricht senden

1

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 09:33

fr-online: Die unterschrift von Torwart Robert Enke

Auch die Eintracht gerät unter Druck

Die Unterschrift von Torwart Robert Enke unter einen Vertrag bis 2010 bei Hannover 96 hat nicht nur den stark an Enke interessierten VfB Stuttgart unter Druck gesetzt, sondern auch den 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt.

In den Stuttgarter Medien werden nun Namen wie der von Klaus Gerster beratene Markus Pröll (27, Eintracht Frankfurt), Raphael Schäfer (27, 1. FC Nürnberg) oder der allerdings bereits 37 Jahre alte Jens Lehmann als mögliche Hildebrand-Nachfolger gehandelt. Prölls Vertrag in Frankfurt läuft zum Saisonende aus, genau wie der Kontrakt von Schäfer in Nürnberg und der des Nationaltorwarts beim FC Arsenal. Schäfer hat den Poker in Nürnberg längst eröffnet und fordert sportliche Perspektiven.

Auch die Frankfurter Eintracht hat bereits zwei Verhandlungsrunden mit Pröll, der sich zu Saisonbeginn seinen verlorenen Stammplatz im Tor von Oka Nikolov zurückholte und eine hervorragende Hinrunde spielte, und dessen Berater Gerster hinter sich. Bislang ohne Ergebnis. Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen sagte gestern auf FR-Anfrage, er gehe davon aus, dass Gerster und Pröll nunmehr den Markt sondieren würden: "Die gehen jetzt auf Roadshow und schauen, ob sich irgendwo eine Lücke auftut." Gleichwohl, so Bruchhagen, wisse Pröll, "dass wir großes Interesse haben, den Vertrag zu verlängern." Sollte es allerdings nicht dazu kommen, würde "eben ein anderer kommen". Er sehe es derzeit als "wesentlichste Aufgabe" an, den Aufgeregtheiten der Szene zu trotzen und "den Hype runterzufahren". Das gelte auch für Pröll. Ergo: "Ich renne keinem hinterher."

Derweil begründete Enke, der auf einem Bauernhof vor den Toren von Hannover wohnt, seine Vertragsverlängerung auch mit dem Wohlfühlfaktor: "Ich habe das Gefühl, dass das hier noch nicht zu Ende ist. Zudem fühlen sich meine Frau Teresa und ich in Hannover sehr wohl." Der umworbene 96-Schlussmann, der im September mit dem Tod seiner Tochter Lara (2) einen schweren Schicksalsschlag erlitten hatte, entschied sich einen Tag vor Heiligabend für einen Verbleib in Hannover. Der 29-Jährige, der zuvor unter anderem bei Borussia Mönchengladbach, dem FC Barcelona, Benfica Lissabon, Fenerbahce Istanbul und CD Teneriffa unter Vertrag stand, verlängerte damit erstmals in seiner Karriere einen Vertrag.


96-Präsident Martin Kind und Enke brauchten nur zwei Tage, um das Vertragswerk festzuzurren. Nur bei einem Abstieg in die zweite Liga könnte der sympathische Torwart, der seit 2004 83 Bundesliga-Spiele für Hannover 96 absolvierte, den Verein verlassen. "Ich habe sehr um ihn gekämpft und freue mich riesig. Die 20 Punkte, die wir in der Hinrunde geholt haben, haben die Verhandlungen erleichtert", sagte der Klubchef. Enkes Unterschrift unter den Kontrakt zu verbesserten Bezügen - wohl rund zwei Millionen Euro pro Jahr - sorgte in Stuttgart für Ernüchterung. "Das ist schade. Enke hätte gut zu uns gepasst", kommentierte VfB-Präsident Erwin Staudt, der zuvor sein starkes Interesse nicht verhehlt hatte. Enke war als Nachfolger von Timo Hildebrand (27) vorgesehen. Dessen Entscheidung in der Woche vor Weihnachten, das VfB-Angebot zum Verdruss der Verantwortlichen nicht fristgerecht anzunehmen, scheint auch fürs neue Jahr unumstößlich. "Ich schätze Timo als Sportler und Mensch sehr. Aber in der Tat ist es so, dass Sie einen Spieler, der mit dem Kopf vielleicht schon woanders ist, nicht mehr einfangen können", erklärte Staudt zu Meldungen, wonach Hildebrand vor einer Unterschrift beim FC Valencia steht .

Jens Lehmann sagte derweil der BamS: "Bei den Gesprächen über meine Zukunft hat Arsenal erst einmal Priorität." Aber: "Ich sage nicht, dass ich im Falle eines Arsenal-Angebots zu 100 Prozent bleibe. Gibt es mit Arsenal keine Einigung, bin ich offen."

Thema bewerten