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Red

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Montag, 8. Januar 2007, 22:29

NP: Zwei Talente greifen an

Zwei Talente greifen an

Ex-96-Trainer Peter Neururer wollte keine Touristen dabeihaben. Erfolgscoach Dieter Hecking hingegen setzt verstärkt auf Talente. Zwei junge 96-Spieler wollen sich im Trainingslager für Bundesligaeinsätze empfehlen – Jan Lukas Brandes und Sebastian Stachnik.

JAN LUKAS BRANDES

Quizfrage: Welcher Spieler ist am längsten bei 96? A: Steven Cherundolo, oder B: Altin Lala? Richtig ist Antwort C: Jan Lukas Brandes. Schon vor zwölf Jahren kam er nach ersten Versuchen bei Stern Misburg zur G-Jugend von Hannover 96 und durchlief alle Junior-Teams. „Ich war aber nur kurz in der Kreisauswahl, das wars“, sagt Brandes. „Auch deswegen war Per Mertesacker mein Vorbild, weil er wie ich nie in eine Auswahl berufen wurde.“
Wie Merte spielte der 1,85 Meter große Brandes früher auch in der Innenverteidigung, er war allerdings „auch schon Torwart und Stürmer, auf der linken Abwehrseite fühle ich mich aber am wohlsten“, gesteht der 17-Jährige, der Dieter Hecking als Förderer schätzen gelernt hat. „Er hat bei uns bei der A-Jugend zugeguckt und mich dann berufen“, das kam überraschend. „Ich habe nur gedacht: Mensch, kaum zu fassen, dass das so schnell geht.“
Für das Trainingslager brauchte Brandes, der die elfte Klasse des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums besucht, eine Schulbefreiung. In Jerez will er „zeigen, dass ich eine Alternative sein kann“. Den Stammposten links hinten behält erstmal der Seniorpartner Michael Tarnat.
GN

SEBASTIAN STACHNIK

Beinahe hätte Sebastian Stachnik den Lockruf von 96 am Sonntag verpasst. „Ich war noch in Berlin“, beteuert der Stürmer, „habe im Bett gelegen und mein Handy zum ersten Mal in meinem Leben auf lautlos gestellt“, als Thomas Westphal, Dirk Bremser und Amateurtrainer Michael Schönberg versuchten, den 20-Jährigen zu erreichen. „Als ich wieder auf mein Handy geguckt habe, habe ich gedacht: Mann, was ist denn hier los? Elf Anrufe in Abwesenheit“, mit denen er von der Berufung ins Trainingslager erfahren sollte.
Stachnik hatte Silvester mit seinen Kumpels aus dem Talentschuppen von Hertha gefeiert. Mit Patrick Ebert und Ashkan Dejagah, die in der Bundesliga für Furore sorgen, ist er befreundet. Zwei Jahre lang lebte Stachnik auch im Hertha-Internat.
Im September kam er zu 96 und empfahl sich mit elf Oberliga-Toren für höhere Aufgaben. „Der Trainer hat uns gesagt, unser Ziel muss es sein, in die Bundesliga zu kommen.“ Stachnik hat sich das zu Herzen genommen.
„Ich werde Vollgas geben, um so auf mich aufmerksam zu machen, damit ich Kurzeinsätze in der Bundesliga bekomme.“ Für eine Freundin bleibt da keine Zeit. „Ich brauch’ keine Frau, das ist nur ein Störfaktor.“
GN
True Warriors are Humble Men

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