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Freitag, 9. Februar 2007, 00:41

NP: So sieht Auge die Chancen bei 96

Er will heute was gutmachen und träumt vom Pokalsieg. Lob für Marcelinho.

Vor dem Spiel heute in Hannover traf sich NP-Redakteur Florian Krebs mit VfL-Trainer Klaus Augenthaler (49). Das Interview.

Herr Augenthaler, lassen Sie Mike Hanke zu 96 ziehen?
Das ist für mich überhaupt kein Thema. Er hat Vertrag hier.

Sie haben ihm gesagt, er sei nur noch Stürmer Nummer drei oder vier ...
Nein, ich habe ihm gesagt, er sei einer von vier Stürmern hier. Er hatte zuletzt nicht das Leistungsniveau, das ich erwarte. Dann hat er an sich gearbeitet, darum hat er gegen Leverkusen gespielt. Und er hat es mit Leistung zurückgezahlt.

Klingt trotzdem so, als wenn Sie keine dicken Freunde mehr werden.
Ein Trainer braucht keine Freunde in der Mannschaft, er braucht leistungsfähige Spieler.

Sehen Sie für Mike Hanke eine Zukunft in Wolfsburg?
Es liegt an jedem Spieler selbst, ob er spielt oder nicht – ich kann da nur Hilfestellung geben. Ich habe mit ihm gesprochen, habe mit ihm Sonderschichten gemacht. Und er hat nicht einen auf beleidigt gemacht, sondern hat das umgesetzt. Deswegen ist er wieder auf der richtigen Spur.

Zum dritten Mal gehen Sie als Wolfsburger Trainer in ein Bundesligaspiel gegen 96. Ist das Nordderby an diesem Freitag für Sie als Urbayer inzwischen etwas Besonderes?
Nein, nach wie vor nicht. Bayern gegen 1860 beispielsweise ist ein Derby. Ich weiß aber, dass uns das Hinspiel gegen 96 (1:2 verloren, d. Red.) viel Kredit gekostet hat. Wir fahren nach Hannover, um zu gewinnen.

Wie schätzen Sie 96 ein?
Hannover hat eine gute Mannschaft, die auch Konstanz zeigt, die eingespielt ist. Das zeigen nicht nur die letzten Ergebnisse, das war schon in der Vorrunde so. Es wird ein offenes Spiel.

Ist 96 mit nur einer Spitze unangenehm zu spielen?
Wissen Sie, bei uns gibts seit Wochen das Thema ‚Eine oder zwei Spitzen’. Entscheidend sind die Ergebnisse. Es ist egal, wie viele Stürmer auflaufen. Wichtig ist, dass die eigene Mannschaft die Vorgaben umsetzt. Wir sind 1990 mit neun Abwehrspielern Weltmeister geworden.

Ihr Superstar heißt Marcelinho. Wie hat er sich eingefügt?
Wir haben keinen Superstar hinzubekommen, sondern einen sehr guten Fußballer. Er hat sich hervorragend eingefügt – ohne Starallüren.

Marcelinho hat angekündigt, mit dem VfL Meister und Pokalsieger werden zu wollen …
Kann ich gut verstehen. Wer will das nicht? Ein guter Fußballer hat immer Selbstbewusstsein und steckt sich immer große Ziele. Dieses positive Denken ist gut – wobei der Pokalsieg in dieser Saison sicher näher als die Meisterschaft ist.

Der Pokalsieg – Ihr großer Traum in dieser Saison?
Es war in den zurückliegenden Jahren selten so leicht wie in dieser Saison, ins Finale zu kommen. Wenn man bedenkt, welche Mannschaften schon ausgeschieden sind. Wir haben jetzt Aachen zu Hause, das ist machbar.

Marcelinho hat auch angekündigt, gegen 96 sein erstes Tor zu schießen und sich dann die Haare grün färben zu lassen.
Mir persönlich ist es egal, ob er blaue, grüne, weiße oder gelbe Haare hat. Hauptsache, er bringt jede Woche seine Leistung.

Wer wird Meister?
Es ist doch für alle anderen schön, wenn mal ein anderer Meister wird als der FC Bayern.

Was können Fußballer von den Handballern lernen?
Wenn man diese Bilder gesehen hat, dann muss man einfach was mitnehmen. Das war sensationell. Natürlich habe ich auch das Finale verfolgt. Meine Töchter spielen ja Handball.

Was muss man mitnehmen?
Bei den Auszeiten hat sich die Mannschaft quasi selbst gecoacht. Das verlange ich auch von meinen Spielern, denn zehn Meter innerhalb des Spielfeldes hört dich keiner mehr.
[IMG]http://www.cosgan.de/images/smilie/sportlich/v095.gif[/IMG] FORCA HANNOVER!!

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