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Montag, 26. Februar 2007, 21:48

NP: Neue Legende gesucht

Neue Legende gesucht

Die „Erwartungen sind groß“ beim 96-Chef in Nürnberg.
Hecking hofft auf einen Nachfolger für Pokalheld Sievers.


Jörg Sievers war 1992 der Pokalheld. Trainer Dieter Hecking hofft, dass sich 96 eine neue Legende basteln kann.

VON ANDREAS WILLEKE UND GUNTHER NEUHAUS

HANNOVER. Die allermeiste Zeit des Jahres arbeitet Jörg Sievers eher am Rande des öffentlichen Interesses. Als Torwarttrainer ist der 41-Jährige zwar bei den 96-Profis angestellt, aber er hält seinen Kopf nicht ständig in die Kameras. Das Interesse an Sievers steigt aber immer dann, wenn 96 sich im DFB-Pokal Berlin nähert.
Das lässt sich einfach erklären – Sievers personifiziert den letzten 96-Triumph. Beim Pokalsieg 1992 hielt der Torwart die entscheidenden Elfmeter – und wer in Hannover erinnert sich nicht gern daran?
Das weiß auch Dieter Hecking. „Jörg Sievers steht nicht im Tor“, sagt der 96-Trainer, „aber vielleicht gelingt es uns ja, eine neue Legende zu basteln.“ Drei Siege bis zum Pokaltriumph – es ist kein langer Weg, aber ein schwerer. Und vielleicht zeigt auf der Strecke ein Profi eine herausragende Leistung. Wer könnte Nachfolger der 96-Pokallegende Sievers werden?
Erster Kandidat: Robert Enke. Sollte die Partie heute ins Elfmeterschießen gehen, kann 96 auf den Torwart bauen. Fünf der letzten acht Strafstöße hat Enke gehalten. Das wissen auch die Nürnberger Spieler, die gegen Enke antreten müssten – und entsprechend nervös wären.
Welcher Feldspieler taugt zur Legende? Vielleicht Jan Rosenthal. Der U-21-Nationalspieler kann enge Partien ebenso mit einer Aktion entscheiden wie Jiri Stajner. Szabolcs Huszti könnte finale Elfmeter verwandeln, Frank Fahrenhorst mit Standardtoren den Pokaltraum am Leben halten. Wer auch immer – Hecking dürfte es egal sein, solange 96 nur weiterkommt.
„Die Erwartungen sind groß“, beschreibt 96-Chef Martin Kind die allgemeine Stimmungslage, „und sie sind begründet.“ Die erfolgreichen Auftritte der vergangenen Wochen haben Kind und Kegel bei 96 mutig werden lassen. „Sie müssen vor keiner Mannschaft Angst haben“, meint der Unternehmer.
Doch wie 96 unter Hecking machte der 1. FC Nürnberg mit Trainer Hans Meyer einen großen Schritt nach vorn. Beide Mannschaften sind gut organisiert, spielen attraktiv nach vorn. „Die Bayern haben zu spüren bekommen, wozu Nürnberg in der Lage ist“, erinnert Dieter Hecking an das 3:0 Anfang Februar.
Es wird schwer für 96, aber gerade deshalb sucht Hecking ja auch Spieler, die zur Legende taugen.
True Warriors are Humble Men

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