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Montag, 16. April 2007, 22:02

HAZ: Die Sache mit dem Potenzial

Die Sache mit dem Potenzial

Spaß gegen die Großen, Pleiten gegen die Kleinen – 96 in Zugzwang

Hannover (gru). Mönchengladbach, Mainz, Cottbus, Bielefeld und Nürnberg. Das Restprogramm von Hannover 96 liest sich – abgesehen von der Partie gegen den „Club“ – leicht und macht Mut, die fehlenden Punkte zum endgültigen Klassenerhalt ruck, zuck unter Dach und Fach bringen zu können. Wenn, ja wenn sich bei den „Roten“ in den vergangenen Wochen nicht eine gewisse Schwäche gegen Teams aus den unteren Tabellengefilden eingeschlichen hätte.
Gegen die Oberen, da lief es zuletzt doch sichtlich besser. Michael Tarnat, am vergangenen Sonnabend Kapitän für den gesperrten und verletzten Altin Lala (will heute wieder mittrainieren), hat dafür eine ganz einfache Erklärung. „Egal, ob Bayern, Stuttgart oder Schalke“, sagt der 37-Jährige, „diese Mannschaften wollen auch Fußball spielen. Da gibt es mehr Räume, und das kommt uns zugute.“
Zählt man die Partie in Bremen hinzu, lässt sich sagen, dass 96 gegen die großen Vier dieser Saison zuletzt nicht nur mitgehalten hat, sondern die Spiele teilweise dominiert hat. Der Ertrag war wenig erquicklich: Nur ein Punktgewinn gegen den Tabellenführer FC Schalke stand am Ende auf der Habenseite. Dennoch waren es alles Spiele, die die Moral stärkten.
In jüngster Zeit gab es aber auch Partien gegen Teams, die eigentlich nicht mit 96 auf Augenhöhe sind: In Bochum und Frankfurt setzte es Auswärtsschlappen. „Wir müssen endlich wieder dahin kommen, dass wir Spiele, in denen wir ein höheres Potenzial als der Gegner haben, auch wieder einmal gewinnen“, sagt 96-Torwart Robert Enke.
Und Enke weiß auch, wie das gelingen könnte. „Wir kommen nicht gefährlich genug vor das gegnerische Tor“, sagt der 29-Jährige, „und daran müssen wir hart arbeiten.“ Und fügt an: „Nicht nur im Hinblick auf die letzten fünf Spiele, sondern auch im Hinblick auf die neue Saison.“ Dann könnten die „Roten“ im nächsten Jahr gegen die sogenannten Großen nicht nur Spaß haben, sondern auch punkten. Und gegen die Kellerkinder ohnehin. Aber bis dahin heißt es, sich voll auf Mönchengladbach zu konzentrieren, um nicht bis zum Saisonende zittern zu müssen. „Wenn wir eine Einstellung wie in Stuttgart zeigen, werden wir gewinnen“, sagt Christian Hochstätter. Der 96-Sportdirektor muss es wissen: Er war 25 Jahre lang in unterschiedlichen Funktionen bei der Borussia tätig.
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