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Sonntag, 29. April 2007, 22:36

HAZ: Rückkehr der Routine

Rückkehr der Routine

So waren die „Roten“ in Mainz in Form

Robert Enke: Dreimal ließ der Torwart Souveränität vermissen: Beim Herauslaufen gegen Mohamad Zidan, bei dessen Schuss ans Außennetz und als der letzte Ball auf die Latte ging. Sonst überzeugend wie immer.
Steve Cherundolo: Nutzte alle Freiheiten für die Offensive. Vorstoß und Vorlage zum 1:0 von Arnold Bruggink waren Highlights des Spiels. Schade dass er nicht auch noch Zidan am Anschlusstreffer hindern konnte – beim Ballverlust davor war die ganze 96-Verteidigung in der Vorwärtsbewegung.
Frank Fahrenhorst: Zidan (und einmal Milorad Pekovic) konnten ihm nur ganz selten entwischen. Dennoch brachteer bei seiner Rückkehr nach der Rot-Sperre Ruhe für die Defensive und Übersicht für den Aufbau mit – ein gutes Spiel.
Vinicius: Was ihm an Schnelligkeit im Vergleich mit Solo-Stürmer Zidan fehlte, machte der Brasilianer fast immer durch versiertes Stellungsspiel wett. Auch eine starke Partie.
Michael Tarnat: Anfangs passte nicht jede Flanke, doch diese Schwäche glich der Routinier spätestens in der 2. Halbzeit durch fast jugendlich wirkende Frische beim Gegnerabgrätschen aus. Und das alles mit einem Teilabriss des Innenbandes – man staunt.
Hanno Balitsch: Der meistgefoulte 96er des Spiels, der jedoch auch austeilen kann. Beim fast fehlerlosen Abräumen vor der Abwehr sah er als einziger die Gelbe Karte – das schuldet er als früherer (ungeliebter) Mainzer der Partie und dem Publikum.
Chavdar Yankov: Zwei Ballverluste führten zu gefährlichen Gegenangriffen. Der Rest war gut bis brillant – wie der flache Ball mit rechts ins linke Eck zum 2:0.
Jan Rosenthal: Der Aufwärtstrend hält an. Allerdings brauchte er lang, bis er einigermaßen ins Rollen kam. Eine gute Torchance vergab er, doch dann gelang ihm der wohl spielentscheidende Pass in die Gasse zu Yankov und zum 2:0.
Arnold Bruggink: Während der Niederländer in Zweikämpfen selten glänzt, wird seine Übersicht beim Ballverteilen zum spielbestimmenden Faktor in Partien wie der in Mainz. Den Angriff zum 1:0 hat er selbst eingeleitet und cool abgeschlossen.
Szabolcs Huszti: Wechselte häufig die Seite und sorgte nicht nur damit für Unruhe in der Mainzer Defensive. Schoss viermal aufs Tor, traf leider nicht. Mit acht Fouls die wirkungsvollste Spaßbremse für die Mainzer Spielfreude.
Vahid Hashemian: Das Zusammenspiel mit dem Mittelfeld passt nicht perfekt. Trotzdem rackerte sich der Iraner bis zum Schlusspfiff ab, und riss mit Erfolg Lücken in der Mainzer Defensive auf. Das wirkt nicht immer elegant, aber darum ging es 96 in dem Spiel auch nicht.
Dariusz Zuraw: Kam in der 83. Minute für Yankov und ersetzte den vorrückenden Fahrenhorst in der Innenverteidigung – keine Patzer.
Jiri Stajner: In der 85. Minute für Rosenthal eingewechselt, erfreute er das Publikum mit einem Doppel-Tunnel-Pass auf Huszti und hielt ansonsten die Bälle.
Sören Halfar: Kam in der Nachspielzeit für Huszti, um den Schiedsrichter nachdrücklich ans Abpfeifen zu erinnern.
Volker Wiedersheim

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