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Donnerstag, 26. Juli 2007, 09:21

Kicker: Das Gerüst steht, doch Kleine und Pinto drücken mächtig

Der hinterste und der vorderste Mann sind gesetzt. Keeper Robert Enke und Stürmer Mike Hanke, Hannovers aktuelle Nationalspieler, werden in der Startelf stehen, und auch sonst steht das Gerüst für den Auftakt weitgehend. Steven Cherundolo (rechts) und Michael Tarnat (links) werden in der Viererkette verteidigen. Spannend bleibt, wer die Innenverteidigung bildet. Einen Bonus besitzen dort weiterhin Frank Fahrenhorst und der zuletzt angeschlagene Vinicius. Neuzugang Thomas Kleine allerdings hat sich nicht nur als Nachrücker, sondern als nahezu gleichwertige Alternative erwiesen.
Im Mittelfeld könnten unterdessen die Karten noch einmal neu gemischt werden, wenn sich der Transfer von Christian Schulz trotz der Widrigkeiten bei Werder und möglicher Konkurrenz aus Hamburg weiter konkretisiert. Trainer Dieter Heckings 24-jährigerWunschspieler bestätigte inzwischen das Bemühen von 96 um ihn. Schulz würde das feste Defensiv-Duo Balitsch/Yankov sprengen, wodurch Yankov weiter vorne in den Kampf um zwei freie Plätze neben dem links gesetzten Szabolcs Huszti eingriffe. Eine gute Position hat sich hier der Ex-Aachener Sergio Pinto erarbeitet, der beim 3:1 gegen Köln im neunten Testspiel sein achtes Tor erzielte. „Er macht mächtig Druck", hat Hecking registriert. Zentral muss somit Arnold Bruggink um seinen Platz bangen, rechts Jan Rosenthal. Letzterer sammelte nun mit einem befreiten Auftritt gegen Köln nach seiner Talfahrt wieder Pluspunkte.
Zusätzlich antreiben könnte Rosenthal ein neuer Konkurrent. Vom Team der University of California (UCLA) nahmen die Hannoveraner ablösefrei Salvatore „Sal" Zizzo (20) für drei Jahre unter Vertrag. Der in San Diego geborene rechte offensive Mittelfeldspieler mit amerikanischem und italienischem Pass stand bei der U-20-WM in Kanada in allen fünf Partien des Viertelfinalisten USA in der Startelf. Perspektivspieler Zizzo, der nach dem Pokalspiel in Ahlen (4. August) einsteigen soll, kommt als „ein Stück Zukunft" (Sportdirektor Hochstätter). Er gilt als torgefährlich, kombinations- und dribbelstark. „Ein schneller Mann, der sich bei uns entwickeln soll", so Hecking. „Wir erwarten am Anfang noch keine Wunderdinge, aber man weiß ja nie..." Gerade erst erfreut den Coach, dass sich mit dem kleinen Franzosen Gaeian Krebs (21) ein vermeintlicher Außenseiter aufdrängt. „Wie er sich mit 1,65 Metern in den Zweikämpfen behauptet und kluge Pässe spielt, ist bemerkenswert."

MICHAEL RICHTER

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