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Samstag, 28. Juli 2007, 10:52

HAZ: Hanke kämpft, Kleine punktet

Hanke kämpft, Kleine punktet

Nach einer Woche in Velden hat 96 die Vorbereitung fast abgeschlossen. Wie haben sich die Neuen geschlagen? Die Erkenntnisse vom Wörthersee.

  • Die vielen Testspieltore von Sergio Pinto, von denen einige Treffer das Prädikat besonders schön verdient haben, ließen aufhorchen. Allerdings ist bei dem früheren Aachener der Kräfteverschleiß zum Ende der Vorbereitung nicht zu übersehen. Entsprechend nahm die Lob-Frequenz von Trainer Dieter Hecking ab. Ballgefühl, Schusstechnik und gute Ideen sind Pintos Stärken. Seine Stammplatz-Chancen hängen davon ab, ob er frisch genug ist, seine Qualitäten auszuspielen.

  • Nach Operation und Aufbautraining lässt Mike Hanke mehr und mehr erahnen, über welches Potenzial er verfügt. Auf dem Platz bewegt sich der frühere Wolfsburger immer dynamischer, auch wenn das Aha-Erlebnis noch fehlt. Selbst bei schnellsten Kombinationen (etwa vor dem 2:1 gegen den 1. FC Köln) mischt er schon mit, aber es muss dringend noch mehr Spielpraxis her. Deshalb sollte Hanke gegen Real Madrid und im Pokal gegen Ahlen dabei sein, solange die Füße tragen.

  • Frank Fahrenhorst ausgefallen, Vinicius angeschlagen – so kommt Thomas Kleine ins Spiel. Doch der frühere Fürther hätte sich vielleicht auch gegen gesunde Konkurrenz behauptet. Seine Qualitäten sind Ruhe, Übersicht und Kopfballstärke – auch in der Offensive, wie er bereits bei Standards im Spiel gegen Twente Enschede zeigte. Bei der Spieleröffnung kann er noch zulegen, als Ordner in der Defensive muss er noch energischer und auch lauter werden. Er kann‘s wohl, hält sich aber noch zurück.

  • Gaetan Krebs weiß zu verbergen, dass er gerade erst aus der Regionalliga zu einem Bundesligisten gestoßen ist. Tempo, Dribblings und gute Anspiele hat der Elsässer während der Vorbereitung oft gezeigt. Die Gelegenheit, sich unter Punktspielbedingungen zu bewähren, wird er nicht sofort bekommen. Vorher muss er an Muskelmasse und Präsenz auf dem Platz zulegen, was Hecking ihm aber bald zutraut: „Es ist ja kein Geheimnis, dass ich an ihm einen Narren gefressen habe.“

  • Benjamin Lauth hat im Trainingslager in Velden Höhen und Tiefen durchlebt. Lob von Trainer Dieter Hecking ist das eine, Grätschen von Altin Lala das andere. Noch zu selten überrascht der junge Stürmer mit guten und torgefährlichen Aktionen, oftmals wirkt er verunsichert und deshalb wie ein Fremdkörper im Team. Handbremse lösen, sonst kommt er an Mike Hanke im Sturmzentrum nicht vorbei. Und auch die Konkurrenz auf den Flügeln ist sehr stark.
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