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Donnerstag, 30. August 2007, 21:04

VfLBochum.de: Vorbericht

www.vfl-bochum.de

[IMG]http://www.meinvfl.de/kickit/upload/vereinslogos/75x75/hannover.jpg[/IMG] : [IMG]http://www.meinvfl.de/kickit/upload/vereinslogos/75x75/bochum.jpg[/IMG]

Wenn der VfL am Samstag, 01. September 2007, auf Hannover 96 trifft, gilt es eine Serie auszubauen. Seit nunmehr sechs Pflichtspielen (Pokal inklusive) ist die Mannschaft von Cheftrainer Marcel Koller in der Fremde nicht bloß ungeschlagen, sie konnte sogar jeden dieser Vergleiche für sich entscheiden. Bereits im Vorjahr konnte man die Punkte aus Niedersachsen entführen.

Pavel Drsek und Fanis Gekas erlösten damals die Bochumer Fangemeinde mit ihren zwei Treffern, die am Ende ein 2:0 bedeuteten. Der VfL kam damals als Tabellenletzter in die niedersächsische Landeshauptstadt und reichte nach dem Dreier die rote Laterne an Dieter Heckings Team weiter. So weit die positive Vorgeschichte zu dieser Partie, wobei man noch erwähnen sollte, dass der VfL vier der letzten fünf Aufeinandertreffen mit den Hannoveranern siegreich gestalten konnte.

Ein eher für die Zuschauer interessanter Aspekt ist, dass noch nie eine Begegnung zwischen den Roten und Blau-Weißen torlos endete. Die Trainer dürften sich angesichts dieser Statistik eher zurückhaltend äußern, schließlich möchte jeder möglichst zu Null spielen. Was in dieser Saison noch keinem der Kontrahenten gelungen ist, Hannover kassierte fünf Gegentreffer, der VfL vier. Da aber die Mannschaft von Cheftrainer Marcel Koller im Abschluss wesentlich erfolgreicher war als die von Hecking, trennen beide Teams derzeit 13 Tabellenplätze. Das Auftaktspiel zu Hause gegen den Hamburger SV verlor man mit 0:1, letzte Woche kam man in München mit 0:3 unter die Räder. Dazwischen lag ein 2:1-Auswärtserfolg beim Aufsteiger Karlsruher SC.

Die Niederlage in München war nicht nur aufgrund der Höhe ärgerlich, sondern auch der Begleitumstände wegen. Kapitän Altin Lala sah Gelb-Rot und wird am Samstag fehlen. Im Anschluss an die Partie beim Rekordmeister mokierte sich dessen Manager Uli Hoeneß über die angeblich zu raue Gangart der Niedersachsen und forderte einen generellen Schutz seitens der Schiedsrichter für seine Stars. Ein Vorwurf, dem man nicht nur in Hannover mit völligem Unverständnis begegnet.

Während Hannover mit den Ex-Bochumern Fahrenhorst und Hashemian noch auf der Suche nach Stabilität ist, freut man sich im Lager des VfL über die Homogenität der Mannschaft und schon früh erreichte Harmonie. Lauf- und Einsatzbereitschaft stimmen, die Kombinationen werden zumeist schnell vorgetragen und im Abschluss ist man variabler geworden. Zudem lassen sich Ausfälle aufgrund der Breite des Kaders besser kompensieren. Beim Gastspiel in der AWD-Arena wird Koller auf die verletzten bzw. rekonvaleszenten Schröder, Concha und Mieciel verzichten müssen. Der polnische Angreifer hatte sich im Spiel gegen den HSV in letzter Minute die Schulter ausgekugelt und muss mehrere Wochen pausieren. Womöglich wird Marc Sand seinen Platz einnehmen und somit erstmals, wenn auch von der Bank aus, Bundesligaluft schnuppern.

Hannovers aktueller Tabellenplatz und der unrunde Start lassen keine Rückschlüsse auf das tatsächliche Leitungsvermögen zu. Das Team ist im Wesentlichen zusammen geblieben und wurde zudem an entscheidenden Stellen verstärkt. Womöglich nicht das Ende der Transferaktivitäten, wie das Beispiel des Bremer Nationalspielers Christian Schulz zeigt, der seit Wochen mit den Niedersachsen in Verbindung gebracht wird und schon die Freigabe von Werder erhalten hat.
True Warriors are Humble Men

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