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Mittwoch, 10. Oktober 2007, 22:36

NP: Eigenen Hund überfahren Hankes schwerste Zeit

Eigenen Hund überfahren Hankes schwerste Zeit
Darum war der 96-Stürmerstar gegen den HSV so schwach

Trauriger Unfall – Mike Hanke hat vor der Haustür seinen Hund Cash überfahren und getötet.
VON ANDREAS WILLEKE
HANNOVER. Erst jetzt kann er darüber sprechen – aber nun muss man rückblickend seine Leistung beim Spiel gegen den Hamburger SV (0:1) auch neu beurteilen. „Ich kam zwei Tage vor dem Spiel vom Training nach Hause“, berichtet Mike Hanke, „dann ist mir mein Hund vors Auto gesprungen, und ich habe ihn überfahren.“
Hanke hatte seinen weißen VW Touareg rückwärts vors Haus in Großburgwedel gesetzt – er konnte seinen Hund nicht sehen. Die herbeigerufene Tierrettung der Feuerwehr konnte aber auch nicht mehr helfen. Cash, der ein Jahr alte Labrador, war tot.
„Das war ein echter Schock für mich“, erinnert sich der 23-Jährige, „ich habe danach sehr schlecht geschlafen.“
Hanke ging mit seinem Hund regelmäßig Gassi, Cash war ihm wichtig. „Es ist für uns drei, mit Hund vier, ein kleiner Neuanfang in einer neuen Stadt“, zählte er beim ersten Interview den Hund fast mit zur Familie. Der 96-Profi hat mit Freundin Jenny die sieben Monate alte Tochter Janatha-Fey.
Nach dem Unfall hat Hanke sogar „lange überlegt, ob ich gegen den HSV überhaupt spielen soll“. Er hat sich dann „entschieden zu spielen, weil ich für 96 einen Topeinstand haben wollte“.
Der ist es dann aber nicht geworden, der teuerste Einkauf der 96-Geschichte wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Im NP-Bericht stand: „Torchancen – keine. Gewonnene Sprintduelle – null. Durchsetzungsvermögen – nicht vorhanden.“ Viele im Stadion glaubten an eine Verletzung. Nein, sagte Trainer Dieter Hecking, man habe doch gesehen, dass Mike läuferisch nicht seinen besten Tag hatte.
Nicht das Läuferische war das Problem – Hanke hatte Probleme, sich auf Fußball zu konzentrieren. Doch mit einigem Abstand kann er nun zu Recht sagen: „Im Nachhinein muss man wohl das HSV-Spiel für mich in einem anderen Licht sehen.“
Nun kann man auch verstehen, wie erleichtert Hanke nach seinem Kopfballtor beim folgenden Spiel in Karlsruhe war. Es war der erste Schritt, die hohen Erwartungen bei 96 zu erfüllen – und den schrecklichen Unfall zu verdrängen.

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