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Samstag, 13. Oktober 2007, 11:07

Bundesliga.de: Huszti: "Jeder kann jeden schlagen"

Bundesliga 13.10.2007 10:32:37

Drei Treffer und zwei Vorlagen kann Huszti in dieser Saison schon vorweisen
Huszti: "Jeder kann jeden schlagen"

Hannover 96 holte 16 Punkte aus den ersten neun Partien und ist mit
Teams wie dem FC Schalke 04 und dem Hamburger SV auf Augenhöhe.
Nur aufgrund des Torverhältnisses steht das Team von Chef-Trainer Dieter Hecking nicht auf einem UEFA-Pokal-Platz.


bundesliga.de befragt Szabolcs Huszti nach den Gründen für diesen Höhenflug.

bundesliga.de: Hannover hat fünf der ersten neun Spiele gewonnen und fuhr zuletzt drei Siege in Folge ein. Was ist in dieser Saison drin für die "Roten"?

Szabolcs Huszti: Schwer zu sagen. Wir sind im Moment Sechster and spielen gut, aber es ist noch zu früh um sich auf bestimmte Ziele festzulegen. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und möglichst viele Punkte sammeln. Mal sehen, vielleicht reicht es dann am Ende für einen Platz unter den ersten Fünf oder Sechs. Aber wir müssen weiter hart arbeiten.

bundesliga.de: Auffällig ist die Auswärtsstärke von 96, seit Dieter Hecking vergangene Saison das Ruder übernommen hat. Auch in dieser Spielzeit feierte Hannover bereits drei Auswärtssiege. Was ist das Erfolgsgeheimnis?

Huszti: Ich weiß es nicht. Wir hatten auch in Nürnberg eine große Chance zu gewinnen, als wir 2:0 führten und kurz vor Schluss den Ausgleich kassierten. Ich hoffe, wir können unsere gute Form in das nächste Spiel gegen Wolfsburg mitnehmen. Da müssen wir gut spielen und gewinnen, weil das Spiel für unsere Fans sehr wichtig ist. Ich hoffe auf ein volles Stadion!

bundesliga.de: Mit Ihrem ersten Bundesliga-Doppelpack haben Sie 96 zuletzt zum Auswärtssieg beim VfB geschossen, der erste 96-Sieg in Stuttgart seit 1971. Waren Sie gegen den Deutschen Meister besonders motiviert?

Huszti: Es ist immer eine gute Sache, gegen eine starke Mannschaft zu spielen. Ob das jetzt Bayern, Stuttgart, Schalke oder Dortmund oder nur ein Freundschaftsspiel gegen Real Madrid ist, man hat immer eine zusätzliche Motivation. Aber die Bundesliga ist eine gute Liga, und jeder kann jeden schlagen, deswegen sind die Spiele gegen die anderen Mannschaften genauso wichtig. Aber ich spiele sehr gerne gegen die großen Mannschaften.

bundesliga.de: Sie scheinen überhaupt ein Mann für historische Gelegenheiten zu sein. Letztes Jahr im November erzielten Sie das entscheidende Tor bei Hannovers erstem Bundesligasieg bei den Bayern überhaupt. Was war das für ein Gefühl?

Huszti: Das war ein tolles Gefühl! Aber am wichtigsten waren die drei Punkte für die Mannschaft. Bis zu diesem Spiel waren wir letzte Saison nicht in Bestform, dieser Sieg gab uns die Kraft, um in der Tabelle nach oben zu klettern. Wichtig sind immer die Punkte, nicht wer die Tore schießt. Ich habe zwar gegen Stuttgart zwei Mal getroffen, aber Stevie (Steven Cherundolo, Anm. d. A.) hat vor dem zweiten Tor sehr gut geflankt und Mike (Hanke, Anm. d. A.) hat mich sehr gut bedient vor dem Elfmeter. Fußball ist ein Mannschaftssport. Das letzte Mal hat Christian Schulz doppelt getroffen, auch Mike Hanke trifft häufig, und das nächste Mal hoffentlich noch jemand anders. Am wichtigsten ist der Erfolg der Mannschaft.

bundesliga.de: Im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden haben Sie letzte Saison einmal eine Ecke direkt verwandelt - Glück oder Können?

Huszti: Normalerweise geht das nicht, Ecken direkt zu verwandeln. Meine Aufgabe war auf den kurzen Pfosten zu flanken, und das ist gefährlicher, wenn man den Ball direkt aufs Tor zieht. Die Stürmer verpassten genauso wie der Torhüter und der Ball war drin. In der Bundesliga war ich auch schon zwei Mal nah dran, da hielt aber der Torhüter. Wenn man die Ecken aufs Tor hin zieht, wird es immer gefährlich.

bundesliga.de: Ihr Landsmann Tamas Hajnal vom KSC hat in dieser Saison viele Experten positiv überrascht. Hätten Sie erwartet, dass er so einschlägt?

Huszti: Ja natürlich, er ist ein guter Spieler. Ich habe zusammen mit ihm für die Nationalelf gespielt and kannte seine Qualität. Nicht nur Tamas, der gesamte KSC spielt wirklich gut. Ich wünsche ihm und seiner Mannschaft das Beste. Aber natürlich hoffe ich, dass sie am Ende hinter uns landen.

bundesliga.de: Mit dem FC Metz haben Sie vor Ihrem Wechsel nach Hannover in der ersten französischen Liga gespielt. Wie fällt Ihr Vergleich zwischen Bundesliga und Ligue 1 aus?

Huszti: Ich fand die französische Liga schwieriger. Vielleicht deswegen, weil ich jetzt für eine bessere Mannschaft spiele, was die Dinge einfacher macht. In Frankreich gibt es viele gute Spieler mit guter Technik, und das Spiel ist schnell. Die Liga ist nicht besser als die Bundesliga, aber hier hat man mehr Platz. Ich mag die Bundesliga jedenfalls sehr und spiele gerne für Hannover.

bundesliga.de: Sie spielen erst seit etwas mehr als einem Jahr bei Hannover, aber Sie sind schon einer der Publikumslieblinge. Was bedeutet Ihnen die Zuneigung der 96-Fans?

Huszti: Ich weiß nicht, ob ich ein Publikumsliebling bin, aber ich hoffe, dass die Fans mich und meine Art Fußball zu spielen mögen, schließlich spiele ich für sie, den Club und meine Teamkollegen. Wenn sie mich mögen, bin ich glücklich.

bundesliga.de: Ende Oktober spielt 96 im DFB-Pokal auf Schalke. Eine schwere Aufgabe...

Huszti: Ja, gegen Schalke zu spielen ist immer schwierig. Aber wie schon gesagt, jeder kann jeden schlagen. Karlsruhe z.B. hat Schalke gerade besiegt, was niemand erwartet hätte. Und unseren Sieg in Stuttgart hätte auch niemand erwartet. So ist Fußball. Es wird ein großes Spiel. Schalke ist vielleicht Favorit, aber es ist ein K.O.-Spiel und ich hoffe, dass wir gewinnen werden. Ich spiele immer, um zu gewinnen, egal gegen wen.

bundesliga.de: Mit Ferencvaros haben Sie 2003 den ungarischen Pokal gewonnen. Was denken Sie, liegt ein solcher Erfolg mit Hannover zumindest mittelfristig im Bereich des Möglichen?

Huszti: Ich hoffe. Ich hoffe, dass wir mal im UEFA-Pokal oder sogar in der Champions League spielen werden. Dafür gibt jeder alles. Man kann das sicher nicht versprechen, aber wir müssen immer 100 Prozent geben um ein solches Ziel zu erreichen.


Das Gespräch führte Christof Greiner
+++ Werden schon darüber hinwegkommen: Mexikaner machen sich keine großen Sorgen um Trumps Mauer +++
Der Postillon

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »WILL(y)« (13. Oktober 2007, 11:12)


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