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Donnerstag, 13. Dezember 2007, 21:40

HAZ: Letzte Hürde Cottbus

Für Energie Cottbus ist es laut Trainer Bojan Prasnikar „das wichtigste Spiel des Jahres“, für Hannover 96 ist es schlicht und einfach die 30-Punkte-Partie: Sage noch einer, Freitagabend in der Fußball-Bundesliga würde dem Publikum nichts geboten.

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Natürlich will keine Mannschaft das Jahr mit einer Niederlage abschließen. Sie bliebe wie Motten in einer Jacke hängen, in diesem Fall bis zum 1. Februar 2008, erst dann startet die Bundesliga in die Rückrunde. Für 96 geht es in Cottbus darum, eine starke Hinrunde mit einem Punkterekord zu krönen: 27 Zähler sind es bereits, 30 würden es bei einem Sieg werden – so viele wie noch nie in einer Halbserie. „Wir möchten jetzt noch einen draufsetzen“, sagt Trainer Dieter Hecking. Einen draufsetzen auf das spektakuläre 4:3 gegen Werder Bremen.

Der Sieg gegen den Meisterschaftskandidaten, vor allem die Art und Weise des Zustandekommens, ist in Hannover noch immer Gesprächsthema, neugierig wird deshalb heute nach Cottbus geschaut: Kann 96 die Leistung auch gegen einen unbequemen Gegner bestätigen und die Gunst der Stunde nutzen? Oder wird ausgerechnet das Tabellenschlusslicht im letzten Spiel des Jahres zu einem Stolperstein?

Hecking kennt seine Mannschaft gut und weiß, dass sie normalerweise nicht zu Hochmut neigt. Trotzdem sagt er: „Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen.“ Die „Roten“ haben sich ihre Erfolge erarbeitet, und nur so wird auch in Cottbus etwas zu holen sein. Hacke, Spitze, eins, zwei, drei – auch das hat 96 im Programm, aber nur als Zugabe. Im Hauptprogramm wäre damit in der Lausitz nichts zu holen.

Welchen Respekt Hannover 96 bei der Konkurrenz mittlerweile genießt, zeigt diese Aussage von Bojan Prasnikar: „Zunächst wollen wir nicht verlieren. Und wenn sich die Möglichkeit bietet, dann behalten wir die drei Punkte hier“, sagt der Energie-Coach. Zuversicht klingt anders.

Auch Prasnikar kennt natürlich die Auswärtstabelle, in der steht 96 auf dem 2. Platz. Besser ist nur Bayern München. Die Hannoveraner fühlen sich also in der Fremde wohl. Für Cottbus galt das nicht immer, doch das berühmte „Licht-aus-Spiel“, durch das der Klub ein weiteres Jahr durch die 3. Liga reisen musste, liegt mittlerweile zehn Jahre zurück. Zuletzt gab es im Stadion der Freundschaft einen hannoverschen 1:0-Sieg.

Ein solches Ergebnis ist heute das große Ziel, mithelfen will dabei auch Altin Lala. Vor der Abreise nach Cottbus absolvierte der angeschlagene Mittelfeldspieler (Muskelfaserriss) die komplette Trainingseinheit. „Ich hatte keinerlei Beschwerden“, sagt Lala, der damit der Favorit auf den Posten von Hanno Balitsch (gesperrt) im defensiven Mittelfeld ist. Fehlen werden dagegen – wie gegen Bremen – Frank Fahrenhorst und Benjamin Lauth. „Ihr Einsatz macht keinen Sinn“, sagt Hecking, der Platz 5 gerne verteidigen möchte. „Als Fünfter“, sagt der 96-Trainer, „macht es noch mehr Spaß, aus dem Urlaub auf das Tabellenbild zu schauen.“

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