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Red

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Samstag, 2. Februar 2008, 07:26

NP: Lizenz zum Siegen

Ein Anstoß von Uwe von Holt

HSV-Schreck Stajner

Lizenz zum Siegen

Großer HSV da, kleiner HSV hier, die Tabelle lügt diesmal nicht, ducken wir uns also demütig und glauben heute nicht an 96. Wir haben keine Chance, gar keine, da muss man doch nur mal die hannoversche Mannschaft durchgehen.
Hinten links ein 38-Jähriger, dessen einzige Waffe der lange Diagonalpass ist – der große HSV wird Michael Tarnat einfach überrennen, bis die alte Lunge ächzt. Als Aufpasser für den Zauberer Rafael van der Vaart ein übermotivierter Albaner – der große HSV wird so laut jaulen beim Foulen, dass Altin Lala schon nach einer halben Stunde vom Platz fliegt.
In der Spielzentrale ein Holländer mit der Beschleunigung eines Wohnwagengespannes in den Kasseler Bergen – der große HSV wird Arnold Bruggink den Ball so leicht vom Fuß klauben wie wir einen Würfel Gouda vom Party-Stick. Ganz vorne ein Einzelkämpfer, der sich am Bundestrainer bis zur EM mit drei bis sechs Toren pro Spiel rächen will, weil er ihm ja nicht mal eine SMS zum Absagen geschickt hat – der große HSV wird den verkrampften Mike Hanke so locker an sich abprallen lassen wie Jogi Löw die Kritik an seiner Personalplanung. Vorne rechts im Mittelfeld eine wuselige Wundertüte mit zweifelhaftem Inhalt – aber hoppla, jetzt kippt unsere ganze hoffnungslose Geschichte und alles wird gut.
Denn Jiri Stajner kann, wenn Trainer Dieter Hecking ihn wirklich bringt, die Größenverhältnisse mit einer einzigen Wahnsinnsaktion ins Gegenteil verkehren. Er hat eine langjährige Zusatzausbildung als HSV-Schreck und die Lizenz zum Siegen – Stajni 00:1.
True Warriors are Humble Men

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