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Samstag, 9. Februar 2008, 19:22

SZ: Vergeblicher Jubel

Der KSC verteidigt mit einem 2:2 Platz sechs gegen Hannvoer. 96-Trainer Hecking freut sich zu früh über den vermeintlichen Siegtreffer.

Der Karlsruher SC hat den direkten Angriff von Hannover 96 abgewehrt. Durch ein 2:2 (0:1) im Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn verteidigte der KSC am Samstag mit 32 Punkten den sechsten Platz in der Fußball-Bundesliga.

Ein herrliches Tor des 96-Profis Jan Rosenthal (87.) verhinderte am Samstag sogar den möglichen Karlsruher Auswärtssieg. Nach dem 0:1-Rückstand durch ein Abstauber- Tor von Hanno Balitsch (44.) hatten Neuerwerbung Joshua Kennedy (61.) mit seinem zweiten Treffer im zweiten Spiel und Regisseur Tamas Hajnal (64.) die Gäste innerhalb von drei Minuten in Führung geschossen, die Rosenthal in der hektischen Schlussphase egalisierte.

Ich muss meiner Mannschaft vorwerfen, dass sie nach dem 2:1 bei zwei, drei Möglichkeiten nicht das dritte Tor gemacht hat. Zum Schluss war viel Hektik im Spiel“, kommentierte KSC-Trainer Edmund Becke die gerechte Punkteteilung.

Beide Teams blieben vor 40 112 Zuschauern den Beweis internationaler Klasse allerdings schuldig. „Wir haben kein gutes Bundesligaspiel gesehen. Bei uns haben sich viele kleine Fehler summiert. Ich war auch schon zur Pause sehr unzufrieden, sagte Hannovers Trainer Dieter Hecking.

Die 96-Mannschaft, die das Hinspiel mit 2:1 gewonnen hatte, konnte im ersten Heimspiel des Jahres nicht an die guten Leistungen vom Rückrundenstart in Hamburg anknüpfen. Hecking hatte die Startelf nur auf einer Position verändert. Routinier Michael Tarnat kehrte zurück auf die linke Seite.

Doch die Anfangsminuten gehörten dem KSC, der sich nicht versteckte, Spiel und Gegner kontrollierte, andererseits aber nur wenig Druck aufs Tor ausübte. „Die erste Hälfte war taktisch ausgerichtet“, gestand Becker.

Gefährliche Situationen resultierten vor beiden Toren nur aus Freistößen. Karlsruhes Keeper Markus Miller war bei den Versuchen von Bruggink (18.) und
Vinicius (32.) auf dem Posten, Hannovers Nationaltorwart Robert Enke boxte einen 16-Meter-Freistoß von Hajnal (37.) zur Seite. Zuvor hatte Bruggink den KSC-Regisseur von den Beinen geholt. „Dafür hätte es auch Rot für Bruggink geben können. Da haben wir Glück gehabt“, sagte Hecking.

Der KSC verstärkte nach der Pause durch die starken Alexander Iashvili, Christian Eichner und Hajnal seine Offensiv-Bemühungen. Godfried Aduobe (51.) setzte mit einem Kopfball-Versuch das erste Zeichen, ehe Kennedy und Hajnal die Aufholjagd mit ihren Treffern belohnten. In der turbulenten Schlussphase traf nach Rosenthals Ausgleich Karlsruhes Christian Timm im Gegenzug nur den Pfosten.

Und ein Tor von Mike Hanke in der Nachspielzeit erkannte Schiedsrichter Knut Kircher nicht an. „Hanke schubst mich weg und steht allein vor dem Tor“, sagte KSC-Abwehrspieler Mario Eggimann.

(dpa/marb)

[URL=http://www.sueddeutsche.de/,tt4m4/sport/bundesliga/artikel/491/157074/]Quelle[/URL]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pauluskirchenkiosk« (9. Februar 2008, 19:23)


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