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Sonntag, 10. Februar 2008, 22:05

NP: Balitsch trifft und motzt: Nicht kompakt genug

VON FLORIAN KREBS
HANNOVER. In den nächsten zwei Wochen will Hanno Balitsch verkünden, wo er nächste Saison spielt. Gegen Karlsruhe machte er Werbung in eigener Sache, gehörte zu den wenigen 96ern, die nicht enttäuschten. Kurz vor der Pause gelang dem 27-Jährigen das 1:0 – sein zweites Saisontor. Schon im Hinspiel in Karlsruhe hatte er getroffen, den 2:1-Siegtreffer erzielt.
Dieses Mal reichte sein Tor nicht zum Sieg – und Balitsch war richtig sauer. Den defensiven Mittelfeldspieler ärgerte vor allem die Art und Weise, wie 96 das Spiel aus der Hand gab, er motzte: „Wir müssen uns fragen, warum wir so viele Großchancen nach einer 1:0-Führung im eigenen Stadion zulassen konnten. In der 70. Minute kann es 4:1 für Karlsruhe stehen.“
96 habe es „90 Minuten nicht geschafft, die Kompaktheit herzustellen wie in Hamburg. Wir haben wenig zweite Bälle gewonnen – weder in der Offensive noch in der Defensive. Das ist immer ein Indiz dafür, dass die Linien zu weit auseinander sind.“
Immer wieder sahen sich die Außenverteidiger Steven Cherundolo und Michael Tarnat bei den schnellen Kontern gleich zwei Karlsruher Gegenspielern gegenüber: „Da hatten wir trotz der Führung nicht die taktische Kompaktheit, die wir vielleicht gebraucht hätten.“
Balitsch wäre es lieber gewesen, vorsichtiger in die zweite Halbzeit zu gehen und im Zweifelsfall das 1:0 über die Zeit zu bringen: „Man muss ja nicht mauern, aber dann ziehst du dich zurück, lässt keine Konter zu und spielst selbst in Kontermanier.“ An einem solchen Tag hätte man auch mal mit einem „schmutzigen 1:0“ zufrieden sein müssen: „In der Halbzeit hatten wir uns das auch vorgenommen.“ Umsetzen konnte es 96 am Sonnabend nicht – und verpasste den Sprung auf den sechsten Platz. Der UEFA-Cup ist erst einmal kein Thema: „Wir müssen uns auf uns konzentrieren, gar nicht mehr gucken, wie die anderen spielen.“
Gar nicht zufrieden war Balitsch zudem mit dem Rasen (siehe auch Seite 17): „Der Platz ist eine absolute Frechheit. Es kann nicht sein, dass du zwei Monate kein Spiel drauf machst, und dann spielst du auf so einem Drecksplatz. Solche Brandwunden hatte ich das letzte Mal in der C-Jugend auf Hartplatz. Da müssen sich abseits der Mannschaft auch mal einige über ihren Job Gedanken machen.“

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