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Dienstag, 26. Februar 2008, 22:42

HAZ (27.02.08): Ärger um Huszti: Zu wenig getrunken

Ärger um Huszti: Zu wenig getrunken

Kleinigkeiten bereiten Hannover 96 Probleme

Von Christian Purbs
Hannover. Im Fußball sind es oft Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage entscheiden. Wäre Steve Cherundolo am Freitagabend beim Bundesligaspiel in Bochum beim abgeprallten Schuss von Stanislav Sestak ein paar Zentimeter weiter links oder rechts gelaufen, dann wäre dem Verteidiger von Hannover 96 dieses blöde Eigentor erspart geblieben, die Begegnung hätte vielleicht einen anderen Verlauf genommen. Wenn die kleinen Dinge daneben gehen, ist aber nicht nur Pech im Spiel. Vieles, das zum Erfolg führen kann, lässt sich auch beeinflussen. Und manchmal reicht es schon aus, das Profi-Einmaleins zu beherrschen.
Es überrascht schon, dass sich ausgerechnet ein gestandener Profi und Nationalspieler wie Szabolcs Huszti wie ein Frischling verhält. Seit einer Woche klagt der Ungar über muskuläre Probleme und Müdigkeit und stand deshalb nicht im Kader für das Spiel der „Roten“ in Bochum. Doch kein Virus, wie zunächst vermutet, setzte den 24-Jährigen außer Gefecht. Als Ursache für seine Beschwerden wurde Flüssigkeitsmangel festgestellt, wofür 96-Trainer Dieter Hecking wenig Verständnis hatte: „Er hat zu wenig getrunken. Das ist ärgerlich, man muss auch an Kleinigkeiten denken.“ Erst vor einigen Wochen habe man in einem Vortrag der Physiotherapeuten die Spieler darauf hingewiesen, dass es auch im Winter wichtig sei, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, sagte Hecking.
Das Verhalten von Huszti, der heute Vormittag (10 Uhr) wieder ins Training einsteigen soll, passt zurzeit ins Bild bei den „Roten“ – es läuft einfach nicht rund. Dazu gehört auch, dass viele Spieler momentan nicht richtig fit sind. Jan Rosenthal plagen Leistenprobleme, Christian Schulz macht eine Hüftprellung zu schaffen. Beide Spieler sollen heute jedoch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Ob Arnold Bruggink, der unter einer Entzündung an der Fußsohle leidet, dann auch wieder dabei sein kann, ist fraglich. Da Sergio Pinto nach seinem Platzverweis in Hamburg noch für ein Spiel gesperrt ist, müsste 96 bei einem Ausfall des Niederländers im zentralen Mittelfeld umstellen und es dort mit Rosenthal oder Gaétan Krebs versuchen.
Immerhin hat Innenverteidiger Valérien Ismaël seine Adduktorenprobleme überwunden und machte bei der Einheit gestern Nachmittag wieder mit. Damit das Toreschießen im Heimspiel am Sonnabend gegen den 1. FC Nürnberg, der sich in einem Trainingslager im westfälischen Marienfeld auf das Gastspiel in Hannover vorbereitet, besser klappt als zuletzt, ließ Hecking auf engem Raum auf vier Tore spielen. Beide Teams erzielten in einer Stunde mehr als 20 Treffer, im Großen und Ganzen sah das ordentlich aus. Und an den Kleinigkeiten arbeiten sie ja noch.

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