Alltagsfragen

  • Von Gesundheitszertifikat hab ich noch nichtmal was gehört, was soll das denn bescheinigen?

    Biosiegel gibt's hier, aber das ist ja was ganz anderes.

  • Ist nun mal mein neuer Alltag, kleinbäuerliche Mehrfelder-Landwirtschaft.


    Geht um Einfuhr in fremde Länder.


    Ich soll Saatgut mitbringen und würde mich gern so gut absichern.


    Koffer werden durchsucht. Zumindest ist letztes Mal der Teddy von dir (Messemitbringsel, vielleicht erinnerst du dich), der für Martina bestimmt war, bei meiner Ankunft nicht mehr im Koffer gewesen, als einziges :kichern:.

  • Ja, aber gibt es so ein Zertifikat, oder hättest du nur gerne eins?


    Sonst leg wieder einen Teddy als Lockvogel/Blitzableiter mit rein.

  • Also die Empfehlung erhielt ich bei meiner Recherche im www, ob ich Saatgut einführen darf.


    Ich fand nichts konkretes zum Senegal. Nur Einschränkungen bei Tieren, Pflanzen oder Bestandteilen davon hinsichtlich Artenschutz. Dann natürlich Verbot für Erde und derartigem, wo Krankheiten oder so eingeschleppt werden können.

    Aber bei Saatgut grundsätzlich sind wohl derartige Einschränkungen möglich, dass man so ein Zertifikat benötigt, wurde da geschrieben.


    Hinsichtlich Einschleppen fremder Arten, die einheimische verdrängen könnten mach ich mir wegen der monatelange Trockenheit nicht so viel Gedanken.


    Er wünscht mind. 3 verschiedene Melonensorten und auf jeden Fall Chili in verschiedenen Varianten, ich denke an Kürbis, vielleicht Zucchini, Paprika auf jeden Fall, vielleicht Bohnen. Und verschiedene Kräuter müssen!

  • Da gibt es nichts.

    Zucchini, Chilli, Paprika steck dir in die Hosentasche, oder mit Packung ins Portemonnaie - die Samen sind winzig.

    Bei Bohnen ist das anders.

    Aber da kannst du einfach ein Paket Getrocknete (Lebensmittel) mitnehmen. Oder wenn es eine spezielle Sorte sein soll, die man zum Verzehr so nicht kaufen kann, dann füll die um in eine getrocknete Bohnen Packung (mit ein paar Kürbissen/Melonen mit drin;)).

  • Warum heißen eigentlich die Einwohner von Deutschland Deutsche, von Estland Este(n), von Lettland Lette(n), aber von England nicht Enge(n)?

  • Ein Frage, die mich Grade umtreibt und für die ich keine sinnige Antwort finde: Warum ist Koch kein Handwerk?


    Bäcker, Konditor, Fleischer, aber kein Koch. Das erschließt sich mir nicht. Das Internet liefert auch keine Erklärung. Weiß jemand warum und kann mir helfen? 😁

  • Weil das historisch über Zünfte geregelt worden ist, in denen sich Selbstständige organisiert haben. Und Köche meistens angestellt sind bzw. es damals waren.

  • Puh. Weiß ich nicht genau. Ich glaube, das Handwerk ist eine Positivliste. Es wird also nicht ausgeschlossen, was nicht dazugehört, es wird auch nicht grob umschrieben, was so dazugehören könnte. Sondern es wird streng aufgelistet, was dazugehört. Das war ein Privileg. Das Handwerk entstand vor langer Zeit. Da kann immer auch ein Schuß Willkür* dabei gewesen sein. Die Leute haben selbst gekocht, bekochen ließen sich wohl nur Könige und Fürsten. Handwerker machen sich selbständig nach Gesellen- und Meisterprüfung. Köche blieben Angestellte am Hofe? Dann hätte es keinen Markt gegeben, an dem Köche ihre Waren/Dienstleistungen hätten anbieten können. Das Handwerk organisierte sich in Zünften, um wichtige Dinge für die kleine Gemeinde zu regeln: Löhne, Anbieterzahl, Produktstandards. Vielleicht spielte das auch eine Rolle. Die IHK kümmert sich heute aber auch um Köche.


    *Ich würde gerne eine Geschichte dazu hören, in der Art: Wer tote Schweine in heißes Wasser wirft, dem wohnt der Teufel inne, der kann nicht ehrbar genug sein. Oder so.

    Einmal editiert, zuletzt von Pokalheld ()