Hertha BSC Berlin

  • Bei Hertha haben sich die Profis geweigert sich vor den Karren von Preetz im Konflikt mit der Fanszene spannen zu lassen.
    http://www.kicker.de/news/fuss…z-und-herthas-profis.html


    Dazu muss man anmerken, dass die aktive Fanszene und die Vereinsführung nicht erst seit der Pyroaktion in Dortmund im Clinch liegen. Es gibt schon seit langer Zeit eine Funkstille, weil Hertha BSC sich als modernes, aber in den Augen der Fans vor allem als beliebiges Fußballprodukt inszeniert. Im Außenauftritt der Hertha wurden neue vereinsfremde Farben etabliert (orange und pink), eine Social Media Offensive wurde gestartet (der angesprochene Herr Keuter ist dafür hauptverantwortlich), eine E-Sports-Abteilung gegründet (auch so ein Keuter-Baby) und die Kurve wird im Gegenzug mehr und mehr gegängelt. Choreos und Spruchbänder (seit dem BVB-Eklat natürlich sowieso ganz verboten) mussten in allen Details angemeldet werden, weil alles konform mit dem Markenauftritt sein sollte und keine Botschaften unterhalb der Gürtellinie den Ruf der Hertha schädigen sollten. Deshalb gab diesbezüglich seit über einem Jahr keine Aktivität mehr. Und gegen den Social Media und E-Sports Kram ist man auch nicht grundsätzlich, aber es ging einher mit der Streichung vieler Aktivitäten des Vereins, bei denen er sich anfassbar gemacht hatte. Zum Beispiel Projekte mit Spielerbeteiligung in Brandenburger Gemeinden und Berlieber Kiezen.

  • Wie, man muss als Fußballprofi gar nicht mit der Vereinsführung in ein gemeinsames Horn tuten? Ich hatte es im Kontext mit den Aussagen und Plakataktionen unserer Mannschaft im vergangenen Jahr immer so verstanden, dass das gar nicht anders ginge.

  • Bei Hertha haben sich die Profis geweigert sich vor den Karren von Preetz im Konflikt mit der Fanszene spannen zu lassen


    Richtig so!


    Ich hatte es im Kontext mit den Aussagen und Plakataktionen unserer Mannschaft im vergangenen Jahr immer so verstanden, dass das gar nicht anders ginge.


    Na vielleicht waren ja bei uns alle der gleichen Meinung wie der geschätzte MK :ahnungslos::mundzu:

  • Aber es wurde doch hier im Forum mehrfach darauf hingewiesen, dass man als Profi da nichts anderes sagen könne und das noch lange kein Grund sei, den Profis anzudichten, dass sie diese Meinung auch wirklich vertreten würden. :lookaround:

  • Zitat

    Mit einem in der Kritik stehenden Trainer gebe es auch keine Solidarisierungsgeste im Mittelkreis, hieß es aus den Reihen der Profis an Preetz' Adresse.


    Beachtlich...

  • https://www.kicker.de/news/fus…verkaeufe-eingeplant.html


    Für die kommende Saison plant Hertha mit einem Umsatz von rund 140 Mio. Ausgaben auch 140 Mio.


    Einnahmen: unter anderem 68 Mio durch TV-Gelder, 35 Mio durch Sponsoren.

    Ausgaben: 64 Mio für Personal, davon 54 Mio für den Lizenzspielerbereich.


    Die Verbindlichkeiten liegen bei knapp 50 Mio und steigen, weil sie ihren Investor KKR wieder herausgekauft haben. Das hat schlanke 70 Mio gekostet. Hatte ich entweder nicht mitgekriegt oder zwischenzeitlich wieder vergessen.


    Ibisevic und Mittelstädt haben verlängert. Damit haben 15 Spieler einen Vertrag, der noch mindestens zwei Jahre läuft. Die Hertha hat schon seit Jahren keinen personellen Umbruch mehr erlebt, immer nur wenig Zu- und Abgänge. Preetz ist inzwischen schon ganz schön lange dabei. Ich glaube, in den ersten Jahren stand er ganz schön inner Kritik. Aber er und der Klub haben diese ausgehalten und schwupps, schon kam Kontinuität. Nicht so spektakulär wie Köln oder Frankfurt oder andere Sternschnüppchen. Aber solide und mit ohne Ausreißern nach unten in den letzten Jahren.

  • Die Holding ist mittlerweile auch größter Anteilseigner des Ihme-Zentrums.

    Das ist ein raffinierter Plan: Damit ist Windhorst ein regionaler Unternehmer und passt wie Arsch auf Eimer zu den Plänen unseres GröPaZ Maloki Opa Kinds. Und in Kürze ist die Hertha unser Farmteam.:lookaround:

  • da ist die Hertha jetzt aber wieder voll im Rennen um den widerlichsten Verein Deutschlands.

    Da ist süße Brause ja köstlich gegen und selbst Uli Hoeneß wirkt im Vergleich wie ein unbescholtener Bürger.

  • Jetzt kaufen sie fünf Spieler für je 20 Mio, zwei floppen, sie kommen evt ein Jahr in die EL und haben 50% vom Verein verloren. Bravo. So macht man Traditionsvereine kaputt.


    Wegen einer kurzfristigen Einnahme den Verein verkaufen? Hätte Pretz mehr zugetraut.


    Das ist nicht die Zukunft des Fussballs, das ist eine Fehlentwicklung.

  • Naja, die haben das mit KKR ja schon mal gemacht und die Anteile dann komplett zurück gekauft, ohne dass sich KKR zwischenzeitlich eingemischt hätte. Das kann grundsätzlich also auch funktionieren.

  • Hertha hat 112 Millionen Schulden/Verbindlichkeiten, davon gut 70 Millionen durch den Rückkauf der KKR Anteile (Das Geld für den Rückkauf hatte man NICHT flüssig)

    Im Grunde sind das also "nur" knapp 55 Millionen "frisches" Kapital. Und dafür gibt man 38% der Vereinsanteile ab.
    Zuviel Anteile für zuwenig Geld und dann noch an den falschen.