Der alltägliche Wahnsinn

  • Ich komme gerade vom Arzt. Der entgegnete mir beim Betreten des Sprechzimmers, dass ich keinen Tumor habe. Schön, daran hatte ich auch gar nicht gedacht, worauf er mir erklärte, dass heute durch das Internet alle Diagnosen aufstellen. Der Mann war am frühen Morgen schon genervt.

    Anschließend bin ich wegen der Rückenschmerzen zu einer Massage gegangen. Die Frau erklärte mir beim Betreten der Praxis, dass sie sich nicht ausziehen und mit mir ficken werde. Nun, das hatte ich auch nicht vor, da ich wirklich schlimme Rückenschmerzen und dadurch andere Sorgen habe. Sie erklärte mir daraufhin, dass ihre Anzeige in den Escort-Bereich einer Anzeigenseite geraten sei und es seitdem immer diese Anfragen gebe. Die Massage tat gut, allerdings änderte sie ihre Meinung währenddessen nicht. Aber ich war ja auch wegen der Rückenschmerzen bei ihr.

    :kichern:

  • Ich komme gerade vom Arzt. Der entgegnete mir beim Betreten des Sprechzimmers, dass ich keinen Tumor habe. Schön, daran hatte ich auch gar nicht gedacht, worauf er mir erklärte, dass heute durch das Internet alle Diagnosen aufstellen. Der Mann war am frühen Morgen schon genervt.

    Anschließend bin ich wegen der Rückenschmerzen zu einer Massage gegangen. Die Frau erklärte mir beim Betreten der Praxis, dass sie sich nicht ausziehen und mit mir ficken werde. Nun, das hatte ich auch nicht vor, da ich wirklich schlimme Rückenschmerzen und dadurch andere Sorgen habe. Sie erklärte mir daraufhin, dass ihre Anzeige in den Escort-Bereich einer Anzeigenseite geraten sei und es seitdem immer diese Anfragen gebe. Die Massage tat gut, allerdings änderte sie ihre Meinung währenddessen nicht. Aber ich war ja auch wegen der Rückenschmerzen bei ihr.

    :kichern:

  • So, das große Sterben am Berg beginnt. Noch sind es "nur" vier. Das wird in den kommenden Tagen aber rapide ansteigen.

  • Hab zuerst nur den letzten Beitrag gelesen und dachte, es geht um den Giro.

    Bergsteigen hat für mich tatsächlich - aus sicherer Entfernung - was Faszinierendes. Aber dieser Rummel - na ja, wer´s braucht...

  • Ich hatte bis zum Ende des Wochenendes mit zwanzig bis dreißig gerechnet. Dürfte beinahe konservativ sein. Bei ca. 800 bis 900 Leuten, die da dieses Jahr oben stehen werden, ist das eine unglaubliche Quote.

  • Würde ich mir an deiner Stelle mal überlegen - Nachteil wäre nur, dass du zum ziehen der Pflanzfurchen künftig etwas in die Knie gehen müsstest....

  • Wenn man die Berge liebt, macht man einen großen Bogen um den Everest; das bekomme ich in den Kreisen zu hören, in denen ich mich auf meinen Touren so bewege.


    Das ist ein absoluter Wahnsinn, was da abläuft. Die Leute bezahlen locker 50.000 Dollar für eine Expedition, investieren Unmengen an Zeit um dann da oben in der Schlange zu stehen, in der absoluten Todeszone >8.500 Metern. Dieses besagte Foto ist die Passage zwischen Südgipfel und dem Hillary Step, das ist eine 20 Meter hohe Kletterpassage unmittelbar unterhalb des Gipfels. Um da zügig durchzusteigen muss man schon klettern können, und genau das können die meisten eben nicht. Dazu kommen die Bergsteiger, die bereits am Gipfel waren, den gleichen Weg wieder zurück. Es kann aber immer nur ein Bergsteiger in den Hillary Step einsteigen, das erklärt das Chaos da oben.


    Der Weg vom letzten Camp zum Gipfel ist unter normalen Umständen schon kaum zu schaffen, man hat Zeitdruck, der Sauerstoffvorrat ist begrenzt, dazu bewegt man sich komplett am Limit, oder jenseits davon. Wenn dann noch solche Szenen dazu kommen, werden viele komplett die Nerven verlieren.


    Ich habe am Aconcagua einen Ami kennengelernt, der war letztes Jahr auf dem Everest. Der hat Fotos im Khumbu-Eisfall gemacht, da sträuben sich einem die Haare, selbst mir. Da stehen die Leute stundenlang, um die engen Kletterpassagen, die mit Fix-Seilen und Alu-Leitern gesichert sind zu überwinden. Im Rahmen der Akklimatisation steigt man mehrere Male vom Basecamp hoch in die die Höhencamps, und wieder herunter. Das heißt also, man steht mehr in irgendwelchen Staus, als das man tatsächlich klettert.


    Total irre.


    Wenigstens hat sich inzwischen ein Pfandsystem für die Sauerstoffflaschen etabliert, sodass die nicht mehr am Berg bleiben. Die Sherpas schleppen nicht nur das ganze Material da hoch, sondern bringen auch den ganzen Müll wieder herunter. Dennoch verstehe ich nicht, warum Nepal das nicht begrenzt, trotz der riesigen Stange Geld, den die Kletterer ins Land bringen.