Alltagserkenntnisse

  • Ah, ja, die sagen mir alle nix...

    Aber ich geh da ja auch nicht hin :)


    Meine Frau und ihre besten Freundinnen haben Tickets geholt, die flippen aber auch bei Pocahontas regelrecht aus :lookaround:

  • Gehört ja in einen anderen Faden, aber ich denke diese VWL Typen schaue ich mir mal an.

    Das sind doch diese Antihipster-Hipster aus Berlin, oder?

  • Korrigiere: die Leute fahren IMMER wie die letzten Vollidioten.


    Edit: Kacke, gerade erfahre ich von meiner Frau, dass eine Kollegin von ihr einen heute Abend einen schweren Autounfall hatte, weil ihr jemand mit überhöhter Geschwindigkeit und bei Rot für ihn ins Auto gefahren ist.

    2 Mal editiert, zuletzt von mabuse ()

  • Auch eine Alltagserkenntis: Homo Faber löst immer noch Kopfschütteln bei mir aus. Weniger das sehr gute Buch an sich, sondern die Erinnerung an die Schulzeit und die Erkenntnis, was sich in jeden beschissenen Halbsatz für Dinge hinein interpretieren lassen, wenn die Frau Lehrerin es denn so will.

  • Faber und VonWegenLisbeth sind großartig. Isolation Berlin wäre auch smart.

    Faber ist ein Blender. Jede halbwegs starke, selbstbewusste Frau müsste einen Lachanfall bekommen, wenn sie

    "lass mich nicht los" ( https://www.songtexte.com/song…h-nicht-los-g3ff153b.html ) hört. Der Typ ist schwanzgesteuert und möchte viel Geld verdienen. Vielleicht verstehe ich aber seinen feinen Humor nur nicht oder die Versuche, "kleinen blöden" Frauen zu helfen. Bei "Alles Gute" könnte ich kotzen. Aber etwas Gutes hat die Geschichte mit Faber für meine Sendung doch gehabt. Ich habe mehrere gute Bands aus der Schweiz entdeckt. Favorit im Moment die etwas psychedelisch angehauchten Lord Kesseli and the drums. Gute CDs!



    Isolation Berlin fand ich als die neu waren auch beeindruckend. Aber mal ehrlich. Ist das nicht eher etwas für die BRAVO?

  • Ach erdinger....

    Musik darf auch einfach Spaß machen, ohne dass ich einen Winter lang darüber nachdenken muss, ob die Texte oder der Typ einen gesellschaftlich relevanten Anspruch erfüllen, bzw. ob die Musik so eigen ist, dass sie sich signifikant vom Mainstream abhebt und dadurch wertvoll wird.

    Nicht nur, aber auch, 'Alles Gute' z.B. mag ich vom Text und von der Musik her. Und das Video mag ich auch. Und das wird auch so bleiben, denn die Gänsehaut, die ich immer wieder bekomme, ist DER Gradmesser für _meine_ gute Musik. Also Musik, die ich(!) gerne mag.

    Klar kann man ständig durch die Regale hetzen und alles, was gestern gut war, heute als langweilig oder BRAVO-mäßig abtun. Muss man aber nicht.


    Faber möchte ganz überraschend natürlich Geld verdienen. Musik ist sein Job, erdinger. Ich bin sicher, Du freust Dich am Ende des Monats, wenn Dein Arbeitgeber Dir ein Säckchen Münzen aufs Konto schaufelt für das, was Du die 30 Tage davor angerichtet hast. Was ist daran so verwerflich?


    Isolation Berlin habe ich nun 2x live gesehen (beim Fährmann hatte ich leider keine Zeit), und beide Male hatte ich Rio Reiser im Kopf und dennoch eine eigenständige Band vor den Augen. Sie in die BRAVO zu verdammen ist, sieh es mir bitte nach, irgendwie elitäres Gehabe. Gestern waren sie gut, heute sind sie Mainstream? Und wenn ja: Das macht ihre Musik schlecht?


    P.S.: Wie stehst Du zu Schwutscher? :)



    //edit:

    Lord Kesseli sind ganz spannend. Aber irgendwie in ihrer tonalen Transparenz eher so ein bisschen virtuell, oder?

    Ich fürchte, die CD liegt spätestens ab November als Dreingabe in der TV Spielfilm.

    Einmal editiert, zuletzt von prickelpit96 ()

  • Die CD zum Video ist schon knapp 3 Jahre alt, wenn es TV Spielfilm in der Schweiz gibt, dann lag die schon bei. Gänsehautfaktor ist wohl das Wichtigste überhaupt. Aber da du ja doch immer Wert auf "Korrekt" legst: Die Texte sind einfach nicht korrekt. Was "Das Boot ist voll" angeht, sind sie sogar berechnend. Disgusting.

    Und ich habe nicht gesagt, Isolation Berlin wäre schlecht. Ich finde die 3 Alben, die ich habe, noch immer sehr schön. Aber: Leider (?) bin ich keine 20 mehr. Die meisten Texte sind eher für jüngere Leute gedacht.

    Komm, lass uns schnell ein wenig traurig, melancholisch werden:



    Hach, wie schön. Ein Tempo wäre jetzt aber nützlich.

  • Hm. Kann Dir keine PN schreiben. Deswegen nur kurz: Frauenverachtend (was ja einige Leute schon wieder als korrekt ansehen, hihi). Berechnend.

  • Hab Dir 'ne PN geschickt, auch wenn ich glaube, dass eine öffentliche Debatte darüber durchaus interessant sein könnte.

    In einem geeigneteren Faden womöglich.

  • Faber hat wohl hier noch (!) nicht den Bekanntheitsgrad. Ein bisschen kennst Du mich ja, deswegen weißt Du, dass ich gerne lache. Aus dem Grund ergänzend zu meiner PN Antwort den letzten Satz eines Zeit Artikels:

    Ziemlich große Rolle für einen jungen Mann, der doch nur trinken, vögeln und Blasmusik machen will.

  • Mann, der doch nur trinken, vögeln und Blasmusik machen will.

    Das Leben kann einem weniger geben als das. :D


    In Ergänzung unserer PN-Konversation von mir noch:

    Faber spaltet, aber das macht ihn relevant.

    Songs wie 'Wer nicht schwimmen kann, der taucht' sind für mich richtig gut.


    Im Netz habe ich tatsächlich zu 'Brüstebeinearschgesicht' lesen dürfen, das sei irgendwie ein Zeichen der Geilheit Fabers. Hat sich da jemand den Text nicht durchgelesen? Faber macht sich lustig über den Kerl.


    Und ein Lied wie 'In Paris brennen Autos' ist doch eine wunderbare Hymne an die Liebe in dunklen Zeiten.


    (So, genug geschwurbelt :D )


    Ich freue mich immer, dass Musik zu Debatten führt, das macht sie so besonders. :klatschen::bier:

  • Deswegen nur kurz: Frauenverachtend (was ja einige Leute schon wieder als korrekt ansehen, hihi). Berechnend.

    Leider kann ich eure Diskussion zu dem Thema ja nicht öffentlich nachvollziehen, aber konkret zu diesem Thema bin ich der Überzeugung, dass er das genaue Gegenteil zu dem ist, was du hier anführst. Ein für mich sehr regelmäßiges Stilmittel Fabers ist es, Dinge eben nicht durch direkte Kritik, sondern durch vermeintliche Zustimmung zu kritisieren. Das zieht sich doch durch ganz viele seiner Lieder.