Alltagserkenntnisse

  • Bei meinen Nachkommen ist Lego angesagt. Der Lütte hat zum 7. Geburtstag einen Ninjago-Roboter (scheußliches Teil!) bekommen, den er nach Anleitung problemlos selbst zusammengebaut hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Hirschi ()

  • Regel Nummer fünf:

    Wer noch keinen Playmobil Bauernhof zusammengebaut hat, schweige und verneige sich ehrfürchtig vor den Meistern.

    Für Pros auch: Die Ritterburg und das Krankenhaus (80er-Jahre-Edition).

  • Beste Stimmung kam auf, wenn das Kind (in dem Fall ich) das Ding unbedingt noch direkt an Heiligabend aufgebaut haben wollte. Ich weiß gar nicht, ob der Opa oder der Enkel am Ende mehr geheult haben.

  • Eine meiner besten Weihnachtserinnerungen. Ich bekomme eine große Lego Ritterburg geschenkt und Opa übermütig: "Na dann los, das bauen wir eben zusammen auf."

    Ich habe ihn nie gefragt ob er das bereut hat, teils teils wohl

  • Ich kann im liegen in manchen Positionen des Fußes meine Wadenmuskulatur des linken Beines nicht richtig anspannen. Drauf gekommen bin ich während der progressiven Muskelentspannung. Stelle ich den Fuß in 90 Grad Stellung auf, so kommt kaum Anspannung zustande. Im anderen Bein hingegegen schon. Merkwürdig, oder?

  • Nicht wirklich.


    Der Körper ist nicht wirklich symmetrisch. Kleine Asymmetrien oder auch nur einseitige Belastungen können zu einseitigen Bewegungsmustern und auch Schutzhaltungen führen, wodurch widerum bestimmte Muskeln zuwenig, zuviel oder sonstwie unausgeglichen belastet werden. Das ganze nimmt mit dem Alter zu. Hier kann z.B. sein, dass Du aus welchen Gründen auch immer das Körpergewicht hauptsächlich auf dem anderen Bein hast.


    Helfen tun da z.B. Mobilitätsübungen und Körpergewichtsübungen bzw. die Arbeit mit freien Gewichten. Maschinen etc. sind kontraproduktiv, weil hier die Stabilisatoren zuwenig angesprochen werden.


    Für Fuß- als auch Handgelenke sind mit zunehmendem Alter Mobilitätsübungen wirklich sehr sinnvoll, da wir die im Alltag oft nicht genug bewegen.

  • Man, du bist ja ein Profi.


    Einseitige Belastung trifft es wohl sehr gut. Mein eines Bein ist (nicht sehr viel) kürzer und erst seit ein paar Jahren habe ich das korrigieren lassen (das andere Bein gekürzt). Weil ich halt gemerkt hab, das da was unrund ist und seitdem ist es viel besser. Müsste mich dann mal mit den Übungen beschäftigen. Besten Dank.

  • Danke, niedersachse!


    Einmal mehr haben wir ähnliche Probleme. ;) Mein eines Bein ist - äußerlich unmerkbar außer für den geschulten Blick - kürzer als das andere. Ich weiß das schon seit 30 Jahren und hab' deswegen jede Menge Erfahrung damit. Mein kürzeres Bein ist stärker, aber bedeutend steifer, auch das Knie ist verletzungsanfälliger. (Glücklicherweise bin ich von ernsthaften Knieschäden verschont geblieben.)


    Entscheidend war aber, dass ich nach meiner ersten depressiven Episode systematisch angefangen habe, mit dem Körper zu arbeiten. Ich bin kein Physio, aber: Wie oben geschrieben Gelenksmobilität, Hüftmobilität und dann deep squats für Fußgelenk und Waden, das sollte schon eine Menge bringen. Und ich kann nur empfehlen, langsam und bewußt zu arbeiten, das stärkt die neurologische Verbindung (bestimmt der falsche Fachausdruck, aber Du weißt, was ich meine).