Banken und Finanzen

  • Thema Steuererklärung/Steuerberatung.


    Ich war letztes Jahr zum Teil beschränkt steuerpflichtig und habe geminderte Lohnsteuer in Deutschland gezahlt. Einen Teil davon (ca. 8%) haben die Belgier dann nochmal separat bekommen.


    Sozialabgaben hatte ich in D für deisen Zeitraum keine, da im Ausland gezahlt.


    Nun habe ich zwei Lohnsteuerabrechnungen bekommen.

    Ich hab dann das Finanzamt angerufen, da ich wissen wollte, ob ich zwei getrennte Einkommensteuererklärungen machen muss oder wie man das unterscheide.

    Nun sagte mir der Berater, dass das zu komplex sei und ich mir einen Steuerberater nehmen soll, da ich dort noch etwas mehr Spielraum hätte, er mir da aber nicht mehr zu sagen darf.


    Was er meint bzw. er mir indirekt bestätigte, ist, dass ich Umzug/doppelte Haushaltsführung etc. angegeben kann. Das ist mir aber klar und habe ich gemacht.


    Problem ist, dass ich, laut Finanzamt, meine Bruttogehälter addieren soll und auch die anderen Abzüge wie Lohnsteuer, Solidaridätsausgleich Sozialabgaben. Das Elstersystem erkennt aber dann nicht, dass ich zu Teilen des Jahres aber diese Zahlungen gar nicht leisten musste und somit erhebliche Nachzahlungen habe.


    Gebe ich nur den Teil der unbeschränkten Steuerpflicht an und führe die gezahlte, geminderte Lohnsteuer separat auf, bekomme ich eine erhebliche Rückzahlung raus.


    Kennt jemand einen Steuerberater, der sich damit auskennt, war mal in einem ähnlichen Fall oder sollte ich dem örtlichen Steuerverein beitreten, was vermutlich das Sinnvollste ist?

  • Es tut mir leid, das ich Handelsblatt Leser bin und nicht die TAZ, express, Mopo oder das Neue Deutschland lese.....aber um unabhängige Quellen zu sehen sollte man selbst recherchieren.


    Einige Volksbanken gehen bei Überweisungen auf N26-Konten auf Nummer sicher.

    Manche Genossenschaftsbanken ziehen Konsequenzen aus betrügerischen Überweisungen auf Konten der Smartphone-Bank N26 und führen Transaktionen nicht sofort aus.


    https://www.handelsblatt.com/f…-eS1soyonaAwHLbXsVIYw-ap2

  • Unglaublich, aber manchmal hilft einem sogar das Fanmag bei der Arbeit. :D


    Gestern war die Geschichte noch etwas nebulös, das ist jetzt aber ein wenig mehr Butter bei die Fische. Ungeachtet der Tatsache, dass N26 seit Wochen auf die Fresse kriegt. Da selbst die Bafin mittlerweile öffentlich Kritik an denen äußert, m.E. auch zu recht.


    Danke, Würfel!

  • Kleine Information zur ING Bank und Bargeldeinzahlungen:


    Es ist möglich bei der Reisebank (https://www.reisebank.de/) Bargeldeinzahlungen zur ING (ehemals DiBa) einzuleiten.

    Entgegen des angegebenen links sind auch kleinere Summen als 1000 Euro möglich; bei mir waren es 700 Euro.

    Kosten: null

    Voraussetzung: Personalausweis oder Reisepass


    Gestestet vor einigen Tagen in Hannover


    https://www.finanzfluss.de/ing-diba-geld-einzahlen/

    Falles aus irgendwelchen Gründen eine Einzahlung von unter 1000 Euro nicht möglich ist, einfach die restliche Summe bis 1000 Euro aus irgendeinem Geldautomat nehmen. Das ist ja mit der "ING-Visa" kostenfrei möglich und dann wieder einzahlen.

  • Ich nutze bei der Sparkasse SMS Tan, man möchte nun auf Push Tan umstellen, hat das Nachteile für mich?

  • Es bringt zumindest die Veränderung mit sich, dass du nun auch mit dem Gerät Bankgeschäfte tätigen kannst, auf dem du auch die TAN erhältst. Das war vorher ja nicht möglich. Ob du das als Vorteil (Komfort) oder Nachteil (Sicherheit) siehst, ist sicher sehr subjektiv.

  • Wobei das mit SMS Tan doch auch möglich ist oder? Überweisung auf dem Handy via Browser durchführen und SMS aufs Handy bekommen. Ist ja auch das gleiche Gerät.

  • Hm, ich bin jetzt schon länger kein Sparkassenkunde mehr, aber ich konnte damals den Browser auf Desktopversion umstellen und dann auch vom Handy aus Überweisungen ausführen

  • Nein, jedenfalls nicht allgemein. Sprich: Es gibt bisher keine gesetzliche oder regulatorische Pflicht für die Banken und Sparkassen, das zu tun.

  • Nein, ist es nicht.


    Der Artikel ist nett geschrieben, in seiner Kernaussage "ist tot" aber noch Blödsinn. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass der Handel das Feld kampflos aufgibt. Es wäre zum Beispiel ein Weiterleben möglich, wenn der Gesetzgeber für unverhältnismäßig aufwendige Bonitätsprüfungen eine Ausnahme schafft. Außerdem sind Verfahren denkbar, in denen Kunden bei der ersten Nutzung bei einem Händler eine Kontoprüfung durch einen Drittdienstleister zulassen müssen. Die erkennt dann z.B., dass der Kunde immer wieder Lastschriften zurückgebucht hat und verweigert den Zahlungsvorgang. PSD2 macht es ja möglich.


    Bei den Kreditkartenfirmen, PayPal, vielen Banken usw. dürften aber die Korken knallen, weil ein wichtiger Konkurrent erstmal stark geschwächt ist. Das ist richtig.

  • Es wäre zum Beispiel ein Weiterleben möglich, wenn der Gesetzgeber für unverhältnismäßig aufwendige Bonitätsprüfungen eine Ausnahme schafft.

    Den Hinweis verstehe ich nicht. Es steht doch im verlinkten Artikel, dass eine entsprechende Regelung im Gesetz (der Geoblocking-Verordnung der EU) enthalten war, aber im Mai 2019 durch den Generalanwalt des EuGH für nicht anwendbar erklärt wurde.

  • Ausserdem ist nur die Einschränkung auf einen Personenkreis tot - es bleibt den Unternehmen offen, einfach allen Kunden das Lastschriftverfahren anzubieten.


    Interessant wäre in diesem Zusammenhang ob eine Einschränkung des Käuferkreises - auf z.B nur in Deutschlang gemeldete Personen - zulässig wäre.