Polizeieinsätze und Sicherheitskonzepte

  • Nach den jüngsten Ereignissen in bspw. Dortmund und Gelsenkirchen lohnt sich ja mal ein eigener Thread, wo Polizeieinsätze (oder auch Sicherheitskonzepte von DFL, DFB und Komparsen) im Rahmen von Fußballspielen zerpflückt, kritisiert, diskutiert oder gar gelobt (jaja, theoretisch bestünde die Möglichkeit) werden können.
    _______________________________________



    Vorletztes Wochenende war der 1. FC Nürnberg zu Gast in Braun******g.
    Nach Angaben der "Rot Schwarzen Hilfe" schauten ca. 15 Club-Fans das Spiel in einer stadionnahen Pinte, die kurz vor Spielende von ca. 30 Polizisten gestürmt wurde.
    Ein Fan soll anschließend regelrecht gefoltert worden sein.


    Ungeheuerlicher Verdacht: Glubbfan in Braunschweig von Polizei gefoltert?


    Zitat

    Nach einer dem Betroffenen endlos erscheinenden Fahrt war dieser dann äußerst überrascht, dass beim Aussteigen aus dem Polizeiauto die vorher besuchte Kneipe in 100 Meter Sichtabstand vor ihm auftauchte …

  • Mal einer dessen Meinung auch in der breiten Öffentlichkeit ankommen könnte. Dennoch kommt es mir etwas wie - Don Quixote - vor.


    Im alten Rom wurde mit Brot und Spielen über die Probleme hinweggetäuscht. Heute macht man es mit einer überzogenen Sicherheitsdebatte.

  • Möge der bessere gewinnen


    Nachdem das Verbot von Trommeln, Megaphonen, unangemeldeten Spruchbändern, Bewegungs- und Meinungsfreiheit immer noch nicht alle Italiener davon überzeugt hat, Fußballstadien fernzubleiben, haben sich die Verantwortlichen für die öffentliche Sicherheit, Ordnung und Sittsamkeit beim Fußball dieses Jahr etwas ganz besonderes für den geschätzten Fan einfallen lassen: Eine Jury bewertet die am Spieltag dargebotenen Gesänge und entscheidet, wer eine Runde weiter kommt bzw. wer aussetzen muss. Damit die Neuerung sich auch rasch verbreitet, waren es zu Saisonbeginn auch erst einmal die großen Kurven von Inter und Milan, die mit einer Schließung der Kurven bestraft wurden. Wegen, so verbreitete es die Presse ebenso rasch wie unisono, "rassistischer Gesänge".


    Vollständiger Artikel


    Nur noch zum :nein::wut:

  • ob die Dame wirklich was als Journalistin wird...nun gut

    Wenn sie in ihren Artikeln auch Hörensagen berichtet ohne Angabe einer Quelle, wohl eher nicht.

  • Selbst wenn nur die Hälfte stimmen sollte müssten bei der Polizei mal Köpfe rollen. Aber, was regen wir uns auf. Dem Polizeistaat kommen ausgerechnet wir asozialen und minderbemittelten Fußballfans ohnehin nicht bei.


    Insider, Dir sei zugerufen: Fahr mal auswärts!

  • Insider, Dir sei zugerufen: Fahr mal auswärts!

    Bin ich. Nicht mit den Fans, aber doch recht häufig in unmittelbarer Nähe. Ich sehe schon was dann da los ist und das heiße ich auch nicht alles gut. Allerdings gehören zu so einer Darstellung auch immer zwei Seiten. Von einer angehenden Jpournalisten kann man erwarten, dass sie in der Lage ist beide darzustellen. Aber das wohl auch garnicht die Intention ihres Berichts.

  • AUGENZEUGENBERICHT!

    ICH WEIß, DESHALB JA AUCH...

    Aber das wohl auch garnicht die Intention ihres Berichts.



    PS: Für eine Augenzeugenbericht stehen da aber auch recht viel Behauptungen und Vermutungen drin.


    EDIT:

    Zitat


    Die Polizei stand als Interviewpartner wohl nicht gerade bereit.

    Ne, aber die Pressestelle am nächsten Tag.

    Einmal editiert, zuletzt von insider ()

  • @insider: Nein, war es wohl nicht. Und das ist hier auch nicht nötig, denn das war ein Blogbeitrag und kein Beitrag in eienr Zeitung o.ä.
    Und:
    "Der hat mir eines in die Fresse gehauen!!"
    "Hey, Du musst schon beide Seiten darstellen!"


    Klingt nicht nur albern...

  • Aber das wohl auch garnicht die Intention ihres Berichts.


    Der Kandidat hat hundert Punkte. Bei einem Augenzeugenbericht handelt es sich um eine Erzählung aus - Überraschung - der Sicht der Berichtenden. Da gehören keine zwei, drei oder vier Seiten rein, egal von wem er verfasst wurde.
    Sie hat ihre Erlebnisse beschrieben und einige Sachen, von denen sie gehört hat einfließen lassen. Letztere hat sie als solche gekennzeichnet. Vorausgesetzt sie schreibt die Wahrheit wüsste ich nicht, was man an dem Beitrag außer möglicherweise dem Schreibstil bemängeln könnte.


    Edit: Mann, bin ich langsam.

  • "Der hat mir eines in die Fresse gehauen!!"

    Wo stand das denn in dem Blog?


    Auch habe ich nur geschrieben (bzw. durchblicken lassen), dass ich von einer angehenden Journalist mehr erwartet habe, als einen Augenzeugenbericht mit vielen Meinungen und Vermutungen. Aber wie gesagt, dass war wohl nicht ihr Intention... ist ja auch ihr Blog, nicht meiner.

  • Der Kandidat hat hundert Punkte. Bei einem Augenzeugenbericht handelt es sich um eine Erzählung aus - Überraschung - der Sicht der Berichtenden. Da gehören keine zwei, drei oder vier Seiten rein, egal von wem er verfasst wurde.

    Für mich gehören da aber auch keine Behauptungen und Vermutungen rein, wie z.B.:

    Zitat

    Wir wurden am Samstag Zeuge eines geplanten Schlages der Polizei gegen
    die organisierten Kölner Fans. Man wollte die Kölner Ultras schon am
    Hauptbahnhof erwischen

    Das "man" das wollte ist eine Vermutung ihrerseits. Sollte man beim Lesen nicht vergessen. Das ist keine Tatsache, sondern die Überlegung der Autorin.

  • Was "Uff"?


    Was du hier zusammengeschrieben hast:

    "Der hat mir eines in die Fresse gehauen!!"
    "Hey, Du musst schon beide Seiten darstellen!"

    habe ich nie gemeint. Daher auch meine erstaunte Nachfrage, wo das denn steht. Da du je scheinbar den den ersten Satz im Blog-Artikel widerfindest (wenn auch nicht wortwörtlich) und den zweiten als Darstellung meiner Reaktion darauf verstehst. Oder etwa nicht? Wenn ja, dann hast du meine Beiträge nicht verstanden.

  • Bin ich. Nicht mit den Fans, aber doch recht häufig in unmittelbarer Nähe. Ich sehe schon was dann da los ist und das heiße ich auch nicht alles gut. Allerdings gehören zu so einer Darstellung auch immer zwei Seiten. Von einer angehenden Jpournalisten kann man erwarten, dass sie in der Lage ist beide darzustellen. Aber das wohl auch garnicht die Intention ihres Berichts.


    Kidnapping bzw. Freiheitsberaubung, Androhung von Gewalt, Verweigerung der Notdurft und der Nahrungsaufnahme, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Verhinderung des Besuchs einer bezahlten Veranstaltung usw. usf.. Was hätte sie denn da noch differenzieren sollen?


    Wäre interessant mal den Bericht der Gest... äh Polizei zu lesen. Der wird natürlich fürchterlich differenziert sein.........nicht.

  • Das stand nirgendwo, das war auch kein Zitat - sondern ein konstruiertes Beispiel, um aufzuzeigen, dass es absurd ist von Betroffenen Objektivität zu fordern.