Lokale Presseberichterstattung

  • Kein Einzelfall: https://www.katholisch.de/aktu…c-uber-ns-martyrer-henkes

  • Schick mir Deine E-Mail-Adresse per pn, dann sende ich Dir den Artikel.


    Du könntest den Presserat anlässlich Deiner Nachlieferung des HAZ-Artikels auch darauf hinweisen, dass in einer Zeit, in der Politiker sich wieder herausnehmen zu dürfen glauben, öffentlich herablassend über Holocaust-Mahnmale zu sprechen und Christen angegriffen werden, die sich Ihres Glaubens wegen schützend vor Verfolgte stellen, jeder leichtfertige sprachliche Umgang mit dem Nationalsozialismus unser aller Aufmerksamkeit verdient.


    Du könntest weiter daran erinnern, dass es gerade die Nazis waren, die die christliche Märtyrerverehrung für sich umzumünzen versuchten und die Toten ihrer sogenannten Bewegung zu Märtyrern des NS erklärten.


    So hatte Hitler bekanntlich bereits seine 16, im Rahmen der Niederschlagung des Hitler-Ludendorff-Putsches in München 1923, von der Polizei getöteten Gefolgsleute als Märtyrer und „Blutzeugen des politischen Glaubens (...) des NS“ bezeichnet (und Ihnen den ersten Band von „Mein Kampf“ gewidmet).


    Im März hatte der Tagesspiegel an den “Friedhof der Bewegung“ in Berlin erinnert, wo 22 „NS-Märtyrer“ bestattet worden waren. Ein Totenkult, den der von den sogenannten Deutschen Christen (der selbst ernannten „SA-Jesu Christi“,) hochverehrte Nazi-Pfarrer Johannes Wenzel in den frühen Dreißigern begonnen hatte.


    Und Du könntest schließlich fragen:

    Darf man den ehrenwerten Kaplan Hackethal, der dem NS widerstand, wirklich so bezeichnen wie die Nazis ihre glühendsten Anhänger?

  • Nachdem ich eben in einem anderen Faden einen Artikel von Imre Grimm verlinkt habe, bin ich über diesen Artikel auf einen weiteren gestoßen, ebenfalls von Imre Grimm: Liebe Goldene Kamera...! - Ein Abschiedsbrief (Link zu haz.de)


    Ziemlich weit unten im Text versteckt sich hinter dem Wort "Fernsehen" ein Link zur Themenseite "Fernsehen" - allerdings nicht zu der der HAZ, sondern der der Süddeutschen. Darauf geklickt fand sich ziemlich weit oben ein Artikel ebenfalls über das Aus der Goldenen Kamera: Aus der Zeit gefallen (Link zu sueddeutsche.de)


    Der Absatz aus dem Artikel von haz.de mit dem (wohl versehentlichen) Link zur Süddeutschen:


    Zitat

    Gewiss, liebe "Goldene Kamera", du hattest große Momente. 1999 etwa, als Herbert Grönemeyer erstmals nach dem Tod seiner Frau Anna und seines Bruders Wilhelm wieder öffentlich auftrat. Oder dann 2006, als Rudi Carrell, vom Krebs gezeichnet, ganz allein auf der Bühne Abschied nahm, mit dünnem Stimmchen und großem Herzen. "Es war eine Ehre, in diesem Land und vor diesem Publikum, Fernsehen machen zu dürfen", sagte Carell damals. Unvergessen.


    Und der Absatz aus der Süddeutschen, ebenfalls mit dem Link zur Themenseite:


    Zitat

    Einer davon war 2006 der Auftritt von Rudi Carrell. Von seiner Krebserkrankung gezeichnet, stand der Entertainer auf der Bühne und lieferte mit leiser Stimme seine letzte große Show. "Es war eine Ehre, in diesem Land und vor diesem Publikum Fernsehen machen zu dürfen", sagte er. Ein paar Monate später starb Rudi Carrell.


    Auch inhaltlich, stilistisch und vom Tenor her finde ich die beiden Texte sehr ähnlich. Der von Grimm ging heute um 14:22 Uhr online, der von Hans Hoff bereits um 12:04 Uhr.


    Komisch.