• In den oberen Spielklassen interessiert diese Regel keinen. Achtet Mal drauf und zählt mit.

    Nein, schaut auf die Uhr.

    Hast du meine Links angesehen? In einem geht es darum, dass der Ball in 50% der Fälle länger als erlaubt gehalten wurde, in beiden werden konkrete (Extrem-)Beispiele genannt, in denen der Ball über 20 Sekunden gehalten wurde.

  • Ich schaue auch normalerweise nicht auf die Uhr, wenn ein Torhüter nach einer Flugparade mit dem Ball am Boden liegt, sondern erst (obwohl die Regel etwas anders besagt) wenn er wieder auf den Füßen steht. Trotzdem dauert es sehr häufig unverschämt lange, bis der Ball wieder im Spiel (freigegeben) ist.

  • Ich denke sowas wie: "Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeifft." oder "Kann man pfeiffen, muss man aber nicht." oder "Das war zwar ein Foul, aber für einen Elfmeter ist das zu wenig."


    Aber ehrlich: Foul, Hand, da kann man sich irren und es dadurch falsch auslegen. Dass der Torhüter den Ball länger als 6 Sekunden hält ist meßbar!

  • Ich habe eigentlich kein Problem mit der Regelauslegung. So lange da nicht mehr Zeit verstreicht als bei einem Freistoß (z. Bsp. nach Abseits) sehe ich darin auch kein Zeitspiel.

  • Ist jetzt keine große Sache, aber die Schiedsrichterballnachschiedsrichterangeschossenregel finde ich keine gute Neuerung:


    - Das Spiel wird langsamer, da es eine zusätzliche Unterbrechung gibt.


    - In den Situationen, wo es wirklich ärgerlich ist, dass ein schneller Angriff vom dazwischenlaufenden Schiedsrichter geblockt wird, bringt sie nicht wirklich was, da der Gegner sich nun ja stellen kann.


    - Wird der Schiedsrichter in Form eines de-facto-Fehlpasses angeschossen, ist es nicht gerecht, die diesen Fehlpass gespielt habende Mannschaft durch den Schiedsrichterball wieder in Ballbesitz zu bringen. Zu sagen, es sei dann eine Sache der Fairness, den Ball eben zum Gegner zu spielen, wäre insofern nicht ganz logisch, als dann der Ball ja gleich ohne Schiedsrichterball beim Gegner hätte bleiben können; schließlich gibts jenen ja nur, wenn der Ballbesitz durch das Anschießen gewechselt hat. Und dass der den Ball durch das Anschießen ergattert habende Gegner deshalb plötzlich alleine aufs Tor zustürmen kann, kommt ja nun so oft auch wieder nicht vor. Zumal es meines Erachtens ohne Weiteres vertretbar ist, zu sagen, dann hat man eben - Stichwort: Fehlpass - Pech gehabt, wenn man den Schiedsrichter so anschießt, dass daraus eine Großchance des Gegners entsteht.

  • Habe heute bei SkyNews (Aue:Osnabrück) vom Kommentator so etwas ähnliches gehört (nach vermeintlichem Elfmeterfoul) wie: "Es war vorher Abseits, daher ist alles was danach passierte nicht mehr von Bedeutung."


    Wenn eine Entscheidung des SR erst spät erfolgt, ob nun mit oder ohne VAR, spielt dann wirklich nichts mehr eine Rolle? Foul? Notbremse? Handspiel? Beleidigungen? Wird so getan, als ob rechtzeitig gepfiffen wurde?


    Und wenn es eine Tätlichkeit gibt? Kein Rot?


    Was wenn sich ein Spieler verletzt oder schlimmer verletzt wird?

  • Tätlichkeit, grobes Foulspiel und sonstige Unsportlichkeiten würden mit Sicherheit mit einer entsprechenden Karte geahndet, das Spiel würde dann aber mit einem Freistoß aufgrund der vorherigen Abseitsposition fortgesetzt. So meine Einschätzung.