• Ein Erfolg der neuen demokratisch von den Mitgliedern gewählten AmtsträgernInnen. Sie haben damit sehr schnell geliefert. Das war dann irgendwie doch auch die schöne aber auch absehbare Aufgabe.


    Nun geht es darum den Verein zu Einen, dem Breitensport zu gestalten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Die schwierige Aufgabe.


    Die Kür wäre eine gute Zusammenarbeit mit der KGaA und eine gute Begleitung unserer Fußballprofis ins gesicherte Mittelfeld der 1. Bundesliga. Hier bleibe ich skeptisch.


    Aber zunächst bleibt der Glückwunsch zum Etappensieg .

  • Den ersten beiden Punkten stimme ich vorbehaltlos zu und gratuliere auch zu dem Erfolg.


    Nur zur "Kür" habe ich eine andere Meinung. Gute Zusammenarbeit und Begleitung der Profis auf jeden Fall, aber das sollte für jeden e.V.-Vorstand selbstverständlich sein. Die Verantwortung für den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg tragen aber die dort verantwortlichen Gremien. Auch wenn durch kleine Mitbestimmungsrechte (z.B über die Management GmbH) auch eine gewisse Verantwortung durch den eV wahrgenommen wird, sollte das eben nicht bedeuten, dass man permanent auf das Tagesgeschäft Einfluss nimmt bzw zu nehmen versucht. Das würde tatsächlich zum Chaos führen.

  • sollte das eben nicht bedeuten, dass man permanent auf das Tagesgeschäft Einfluss nimmt bzw zu nehmen versucht. Das würde tatsächlich zum Chaos führen.

    Ich glaube das ist und war nie das Anliegen. Es geht vor allem darum bei wichtigen Entscheidungen mit großer Tragweite Einfluss nehmen zu können.


    Ich bin "sehr angetan" von der Meldung, dass der Antrag zunächst ruht. Jetzt kann der neue Vorstand sich in "Ruhe" ein Bild von dem Antrag machen und mit Kind/Rossmann ins Gespräch auf Augenhöhe gehen.


    Jetzt sollte man meiner Ansicht nach diese gute Meldung auch öffentlich nutzen, um ein Signal zu senden, wie seriös und taktvoll der neue Vorstand agiert. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass einiges wieder zusammenwachsen kann, was zusammen gehört.


    Daumen hoch!

  • Hahaha! Hat der schnaubende Rehberg mal wieder was absondern dürfen.


    Ist echt witzig, wie verzweifelt die ganze KGaA Truppe inzwischen wirkt, und das auf allen Ebenen, also zum sportlichen und zum politischen Geschehen. Das beste ist, dass die Medienlandschaft in Bezug auf 96-Politik mittlerweile so meinungsvielfältig ist, dass die billigen Versuche der Madsackgazetten, faktenlos Stimmung zu machen (auch genannt "rehbergen"), recht gut enttarnt werden. Weiter so!

  • Die Stellungnahme der KGaA liest ja so als sei sie weiterhin alleiniger Herr des Verfahrens.


    Hannover e.V. ist auf eine Einigung angewiesen, ansonsten wird der Antrag wieder entruht (oder sowas)!


    Naja, alte Gesellschaftersprache, halt.

  • Verstehe nicht ganz, wie man darauf kommt, dass die Geschichte damit zu Ende sein sollte. Momentan ist vorerst nur der erste Schritt getan, also Kinds Antrag ruhend gestellt. Danach sollte der Verein Einsicht in den Antrag bekommen und die Vereinsmitglieder anschließend demokratisch befragt (Mitglieder Abstimmung) werden, welchen Weg man gehen will.

  • Welche Konsequenzen hätte es denn, wenn Martin Kind den Antrag wieder aktiviert, der Verein aber nicht? Das wäre ja gegenüber der ursprünglichen Antragsstellung dennoch eine andere Ausgangslage. Würde dann trotzdem darüber entschieden oder muss er den Antrag alleine völlig neu stellen? Ist das ohne Zustimmung des Vereins überhaupt möglich?

  • Verstehe nicht ganz, wie man darauf kommt, dass die Geschichte damit zu Ende sein sollte.

    Wer hat behauptet, es sei zu Ende jetzt?


    Man wird sich ja wohl noch über die seltsamen Presseerklärungen freuen dürfen, und darüber, wie schwer es Martin Kind offensichtlich fällt, mal nichts über den Inhalt der Gespräche zu verlautbaren. Der platzt bestimmt bald, wenn ihm nicht bald jemand ein Mikro vors Gesicht hält.

  • Laut Bild Hannover könnte der Konflikt zwischen Kind und e.V. mit einem Kompromiß enden:


    Zitat

    Kind will 96 übernehmen, der e.V.-Vorstand die 50+1-Regel auch bei den Roten erhalten. Am Ende könnte ein Kompromiss stehen: Die Investoren verzichten auf die Komplett-Übernahme, bekommen im Gegenzug das Recht eingeräumt, die Geschäftsführung der Profi-Gesellschaft alleine zu bestimmen.


    Ob sich der e.V. wirklich darauf einläßt? Kann ich mir kaum vorstellen.

  • Zitat

    Bisher haben Kramer & Co. den Ausnahme-Antrag aber noch gar nicht zur Einsicht vorliegen. Auch darüber wird noch verhandelt.

    Der Passus ist mMn der interessanteste. Einsicht in den Antrag als Verhandlungsmasse. Ich kann es nicht glauben.

  • Möglich wäre das wohl, indem man die Satzung der Management GmbH ändert und der eV nicht gehindert wird, sie wieder zu ändern.


    Nur ergäbe der Kompromiss für uns keinen Sinn. Dann können wir die Anteile auch verkaufen.

  • Zitat

    Bisher haben Kramer & Co. den Ausnahme-Antrag aber noch gar nicht zur Einsicht vorliegen. Auch darüber wird noch verhandelt.

    Einsicht in den Antrag als Verhandlungsmasse. Ich kann es nicht glauben.

    Erstaunlich, daß darüber überhaupt verhandelt werden muß/kann. Hat der Vorstand nicht grundsätzlich das Recht, Anträge einzusehen, die die Vorgänger gestellt haben (inklusive der Anhänge)?