Verkehrssituation in und um Hannover

  • Mag ja wenig repräsentativ sein, aber ich habe letztens von einem niederländischen Fahrradhersteller gelesen, der selbst unfassbar viel Fahrrad fährt und das schon auf der ganzen Welt getan hat. Für den ist Berlin die mit großem Abstand fahrradfreundlichste Stadt der Welt.

    Wenn ich ihn Berlin Fahrräder verkaufen wollte würde ich das auch so kommunizieren. :lookaround:

  • Doch, natürlich war das Vanmoof. Und Berlin gewinnt auch nur in Europa, habe ich nachgelesen. Von der Filiale wusste ich nichts. Dein Vergleich hinkt dennoch, weil Vanmoof bestimmt mehr als eine Filiale weltweit hat (unter anderem auch in London und London findet er schrecklich) . Unser neuer Sportdirektor allerdings nur einen Herzensverein.

  • Danke. Im weltweiten Vergleich hielt er auch schon 2014 London für schlecht, New York hingegen für sehr gut (Link nach amsterdamcyclechic hinne). Ich nehme das mal leicht verwundert zur Kenntnis. New York war mal im Copenhagenize Index 2011 unter den Top 20-Städten, wo sich mit Berlin, Hamburg und München auch deutsche Städte immer wieder tummeln, und dann habe ich mir mal die Kriterien angekuckt und blablabla. Ich les' ganz gern über sowas.

  • Pokalchen, heute war wegen dieser Umfrage auf NDR Info in der Mittagssendung Radfahren/Verkehrspolitik der Schwerpunkt mit sehr vielen guten Berichten. Einen Link dazu finde ich leider nicht.

    edit: Doch:

    Wacht auf...

    Radverkehr vom Auto trennen

    (Wer kann denn ahnen, dass die das vom WDR klauen!)

    Das Mittagsecho ist wie das Echo des Tages eine Gemeinschaftsproduktion ;) Danke für den Hinweis. Aber als ich den ersten Link anklickte, fuhr bei offenem Fenster ein Auto vorbei. Da klang der Name des Redakteurs ein kleines bißchen verfälscht..!

  • Der Beitrag ist nicht nur von Martin Kind. Er sagt ja auch ab 02:05

    Zitat

    Mit der Strategie [...] KMW [...] kommt man keinen Zentimeter weiter.

  • Na immerhin. Selbst wenn es am Ende ökologisch nichts bringt, so bringt es immerhin einen Erkenntnisgewinn. Aber die Hoffnung hätte ich schon, dass es besser ist als der hier verzapfte Unsinn.

  • im Gegensatz zu Hamburg ist Hannover eine Fahrradstadt der Glückseligkeit....und wer ist (seit Jahren) in der politischen Führung ..die Sozen :ichmussweg:


    Seid ihr mal schön zufrieden in Hannover ...neidischguck.


    So, Mr. Mo...jetzt Du.:anmachen:

  • https://www.hannover.de/Leben-…arken/Parkscheinautomaten (runterscrollen)


    https://www.haz.de/Hannover/Au…sst-hoehere-Parkgebuehren


    Das ist natürlich schön für Kurzparker.


    Aber Verkehrswende buchstabiert man anders. Das muß man wissen. Entweder lockt man die Leute dazu mit dem Auto zu kommen. Oder man macht ihnen ein anderes, besseres Angebot.


    PS: Okay, laut haz.de steigen Parkgebühren, die über die 10 Minuten hinausgehen. Aber E-Autos parken gänzlich gebührenfrei. Und wieder schreibt man Verkehrswende anders. E-Autos verbrauchen genauso zu viel Platz wie andere Autos auch.

  • Ja, aber das auch "nur" bis Ende 2020.


    Interessanter finde ich, dass damit mehr Parkraum für Innenstadtbewohner geschaffen werden soll. Kostenpflichtiger Parkraum wird durch kostenfreien ersetzt und die ganzen bisher besetzten Flächen sind immer noch mit Blechkisten zugestellt, nur eben mit anderen? Wahrlich eine tolle Verkehrswende.


    Es attraktiver zu machen, für zehn Minuten mit dem Auto in die (Innen-)Stadt zu fahren, ergibt für mich ebenfalls keinen Sinn. Das spricht für mich eher für eine Verkehrwende in Richtung Zunahme des Autoverkehrs.

  • Ich habe meinen Verkehr bereits gewendet. Gerade gemerkt, als ich vor ein paar Wochen einen neuen Kaffeeautomaten aus der Werbung bei saturn kaufen wollte. Fährst du jetzt lieber mit dem Auto in die Innenstadt (Kurze Strecke, aber nervig und Parkplatzabzocke) oder lieber ein paar km mehr nach Altwarmbüchen? (Bequeme An- und Abfahrt, großer kostenloser Parkplatz direkt davor)


    In die Innenstadt fahre ich wohl nur noch für kleinteilige Einkäufe, die ich bei trockenem Wetter mit dem Fahrrad erledigen kann, oder für nen Cappu in der Markthalle. Die großen Umsätze landen dann eben wo anders.

    Einmal editiert, zuletzt von Donnergott ()

  • Das letzte Mal, dass ich mit einem Auto zwecks Einkauf/Transport in die Innenstadt gefahren bin und dort auch geparkt habe, war 2011, als ich ein großes Paket bei Saturn abholen musste.

    Wer in der Stadt wohnt und sich das freiwillig antut, neigt eindeutig zu SM-Praktiken.

  • Kann man mich als Laien mal bitte aufklären: Wie wird der Verkehr auf den chronisch überlasteten Schnellwegen dadurch entlastet werden, dass man einer Teilstrecke von je Richtung ca. 200m eine weitere Spur spendiert?