Stadionbesuch mit Kind

  • Hat von euch jemand Erfahrung eines Stadionbesuchs mit Kind, welches noch Windeln trägt und die Flasche bekommt? Mit einer Tasche im Format DIN A4 komm ich nicht hin. Großer Rucksack muss schon sein.

    Gibt's da Probleme am Eingang oder gibt es da Ausnahmen?

    Gibt's im Stadion einen Bereich wo man Kinder wickeln kann? Familienblock?


    Danke im Voraus

  • Als ich die Überschrift las, wollte ich eigentlich schreiben: mit mir nicht mehr :)

    Aber lassen wir das...


    Ich fürchte es scheitert am großen Rucksack.

    Wickeltisch hab ich auch noch nirgendwo gesehen.


    Und ganz ehrlich: der oder die Kleene hat da noch keinen Spaß dran, fürchte ich.

    Gönn dir einen Babysitter.

  • Alleine die Musik Beschallung ist sowas von laut... Absolut nicht zu empfehlen für so ein kleines Kind. Da müsste man sich als Erwachsener eigentlich noch die Ohren zu halten.

  • Bei uns sitzt hin und wieder mal son lütter Fips. Der hat diese Micky Mäuse auf den Ohren. Ohne diesen Gehörschutz ist ein Besuch mit Kids nicht zu empfehlen.

  • Meine Erfahrung war bei unseren Kindern:

    Erste Stadionerlebnisse waren sehr stressfrei beim OSV, Fortuna S. oder bei den Amas möglich. Bei den Amas ist die Beschallung allerdings inzwischen leider auch schon gen unerträglich.


    Interessant fände ich aber, ob es im NDS keine Wickelmöglichkeit gibt.

    Sollte das so sein, wäre das sicher etwas, was es zu ändern lohnte.

  • Der nicht, andere kleine Schieter waren aber schon da - meist mit Gehörschutz.

    Ohne Schutz geht garnix. Zumal die ganz Kleinen von dem Besuch nichts haben. Allerdings wage ich zu behaupten, dass sie von einem Besuch im Park in dem Alter auch wenig bis nix "mitnehmen".

  • Danke für eure Rückmeldungen. Ich hab es mir schon gedacht das es nicht einfach wird. An die Beschallung hatte ich schon gar nicht mehr gedacht. Dann werde ich erstmal darauf verzichten.


    Ich glaube auch, wenn meine Frau an Ihrem Frauenwochenende ein Bild von der kleinen und von mir aus dem Stadion bekommen hätte, gebe es anschließend noch lange Diskussionen :)

  • Am Ende des Tages kann man sich die Frage stellen, was man von einem Stadionbesuch erwartet, und was es dem Würmchen bringt. Du wirst gestresst sein, und der Wurm hat nix von einem solchen Ausflug.

  • Schon interessant wie sich die Zeiten ändern...Hat Papa sich früher Gedanken gemacht, wie man das Kind vor Bier und Leuchtspur schützt, ist es heute die laute Beschallung.

  • Bier(dusche), ist zwar gut für die Haut, aber für Kinder eher ungeeignet. Fliegende Bierbecher sowieso für jeden. mbM

  • Es stellt sich natürlich aus pädagogischer Sicht die Frage, ob man Kleinkinder schon mit einem Teil des Elends der Welt, sprich 96, konfrontieren sollte.

  • Ist es nicht auch ein bisschen abhängig von dem Entwicklungsstand des jeweiligen Kindes, ob es "Sinn" macht!?


    In erster Linie geht es doch darum, die eigene Leidenschaft oder das Erlebnis Stadion mit dem Kind zu teilen.


    Unser erster Stadionbesuch war mit 4 Jahren zunächst auf der Süd. Der Bengel hat sich die ganze Zeit die Freiburger Fankurve angesehen, zur Halbzeit wollte er lieber ein Eis essen und nach Hause. Das war auch vollkommen ok so.


    Mit dem anderen war der erste Besuch mit 5 Jahren so semi, war ihm zu laut (Aber eher so wegen des Torjubels), Sind dann kurz vor Ende gegangen.