Gewalttäter Sport

  • 85 Millionen investieren um 2 Millionen jährlich zu sparen. Hätte ich in der Grundschule aufgepasst, könnte ich ausrechnen, wie lange es dauert, bis sich das amortisiert hat.


  • Zitat

    Schlägerei unter Teamkollegen


    Wenn zwei sich streiten, müssen sie vom Platz. In Quevilly-Rouen gerieten AJ Auxerres Spieler Pierre-Yves Polomat und Mickael Barreto in der 80. Minute aneinander und sahen beide glatt Rot.


  • Ja, aber irgendwie logisch: Wenn Du da wie von einer 9 mm getroffen hinfällst, hast Du die nächsten Wochen richtig Spaß beim Training. :lookaround:

  • Schon klar, aber für mich ist das die größte Geißel im Fußball. Wären das Spieler aus unterschiedlichen Mannschaften, würde sich mindestens ein Spieler noch heute auf dem Rasen wälzen

  • Zitat

    Mit allen Mitteln


    Abgehörte Telefone, Durchsuchungen, Observierungen – um verdächtige Anhänger zu überwachen, drangsaliert die Polizei neuerdings auch die Fanprojekte der Republik. (11freunde.de, 29.03.18)

    Ich poste diesen Lesehinweis kommentarlos, weil ich noch keinen veröffentlichbaren Kommentar dazu habe.

  • Hier vielleicht besser aufgehoben als im Stimmungsfaden:



    Vorab: Ich will hier nicht über die Sinnhaftigkeit von Stadionverboten befinden. Ich bin der Ansicht, dass es gerechtfertigte Stadionverbote gibt und würde dieses Mittel nicht ausschließen wollen, habe aber gerade in diesem Forum schon durchaus bedenkenswerte grundsätzliche Einwände gelesen.


    Zum Willkürvorwurf: Dieser Beschluss BVerfG erklärt willkürliche Stadionverbote doch gerade nicht für zulässig, sondern knüpft objektive Bedingungen an ihre Verhängung (mal daon abgesehen, dass das BVerfG zwar selbstverständlich nicht unfehlbar ist und kritisiert werden darf, aber nach meinen Erfahrungen gemeinhin nicht dafür bekannt sein sollte, Willkür Vorschub zu leisten). Insbesondere kann sich der Betroffene auch gegenüber dem privaten Stadionbetreiber auf das Gleichbehandlungsgebot berufen. Dass bei der erforderlichen Abwägung der Rechte des Betroffenen mit denen des Betreibers die Gerichte einen weiten Entscheidungsspielraum haben, in denen ihnen das BVerfG nicht reinreden darf, ist doch auch vernünftig - das BVerfG ist schließlich nicht Martin Kind und prinzipiell ist es gerade zu begrüßen, wenn es sein Gebot der Selbstbeschränkung ernst nimmt.


    Ich kann durchaus verstehen, dass es Unbehagen bereitet, bereits die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens grundsätzlich für hinreichend zu erklären. Indes hat auch hier das BVerfG ausgeführt, dass dies nicht für "offensichtlich willkürlich oder aufgrund falscher Tatsachenannahmen" eingeleitete Verfahren gilt.

  • Ohne Worte...wo bleibt hier mal der Aufschrei bzw. die großflächige Verbreitung solcher Machenschaften? Ach, vergessen...es geht ja nur um Fußballfans, die sind ja in der Regel eh schuld :|