Beiträge von Mr. Mo

    Alter ...


    Scot, ich glaube, Du hast ein völlig falsches Bild von der Gesellschaft. Erstens gab es in der Geschichte immer Männer, die sich in einer Beziehung von Frauen haben dominieren lassen. Vor allem aber haben sich Frauen (ja, wirklich, Frauen!!) von Männern dominieren, erniedrigen usw. lassen und das Spiel unhinterfragt mitgespielt, weil es gesellschaftlich von ihnen erwartet wurde. Darauf gebe ich eine Garantie für die letzten 5.000 Jahre.


    Zweitens ist es vollkommen richtig und sehr zu begrüßen, wenn Menschen selbstbewusst genug werden, die solch eine Unterdrückung nicht zuzulassen. Egal ob Männer oder Frauen. Und wenn ein paar (männliche) Vollidioten es als Erniedrigung von Männern interpretieren, wenn Frauen selbstbewusster werden und mehr Rechte, Partizipation und Mitbestimmung einfordern, dann haben diese Männer eigentlich nur ein Problem mit sich selbst.


    Der Unterschied zu früher: Solche selbsternannten Supermänner haben keine antiquierten Gesetze mehr zur Verfügung, mit denen sie bis vor 40, 50 Jahren Frauen super unterdrücken konnten. Mehr noch: Ihr bewusst oder unbewusst (!) gegen Frauen gerichtetes Handeln wird endlich gesellschaftlich geächtet. Und weil sie offensichtlich Angst vor den immer mehr starken Frauen und deren (m.E. sogar zu langsam) wachsender gesellschaftlicher Rückendeckung haben und diese trotzdem immer noch nicht als gleichwertig anerkennen können, denken sie sich die abenteuerlichsten Theorien aus, weshalb sie unfair behandelt würden. Und wieder andere, zu denen auch Du zählst, glauben aus irgendwelchen Motiven diesen Scheiß, anstatt mal ernsthaft über sich selbst zu reflektieren.


    Und drittens nehme ich Dich deshalb in dieser Angelegenheit schon länger nicht mehr ernst und würde die Behauptung aufstellen, dass es über 96 Prozent dieses Forums ebenfalls nicht tun. Es ist komplett müßig, mit Dir darüber zu diskutieren, weil Du so komplett merkbefreit bist. Egal, mit welchen wissenschaftlich fundierten Argumenten und Quellen man kommt, Deine Youtube-Videos und abstrusen Blogger wissen es besser.


    Eigentlich sollte man gar nicht mehr darauf eingehen. Das Dumme ist nur, dass man bei so einem kapitalen Blödsinn Gegenrede erheben muss, damit nicht doch jemand das glaubt, weil es unwidersprochen stehen bleibt.

    Hirschi, nett gemeint und sachlich bin ich ganz bei Dir (und habe denselben Ansatz gewählt). Aber vergiss es. Scotty will was Hippes/Magisches auf die Hand kriegen, das schnell wirkt, und im Fanmag will er - vergeblich - jemanden finden, der ihm für seine Eigenvorschläge so eine Art Absolution erteilt.

    Der schneidet dann auch direkt die Rohre passend ab. So what? :ahnungslos:


    (Oder braucht man dafür eher 5 MW? Ich kenne mich da nicht so aus.)


    Edit: Oh, Fireravens Post übersehen. :lookaround:

    Ich bin ja nun ganz sicher nicht im Verdacht, CDU-Anhänger zu sein. Trotzdem beurteile ich von der Leyen zumindest in einem Punkt nicht so negativ wie andere: Ich glaube nicht, dass sie als Verteidigungsministerin versagt hat. Da ich sechs Jahre für den Laden gearbeitet habe (jedenfalls indirekt), habe ich einiges über die Probleme dort mitbekommen. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern hat von der Leyen zumindest versucht, im BMVg etwas zu verändern. Die Strukturen dort sind aber meines Wissens nach so verbunkert (pun intended) und gerade im Beschaffungswesen so sehr von persönlichen Beziehungen geprägt, dass daran wohl fast alle gescheitert wären. Ihre Vorgänger haben es ja noch nicht mal versucht, dafür aber den einen oder anderen schlechten Deal auf den Weg gebracht. Deals, bei denen sie die Probleme bei der Indienststellung serviert bekam. Offenbar ist das schnell vergessen worden.


    Natürlich macht man sich in einem Ministerium nicht beliebt, wenn man Missstände aufarbeiten will (und ja, ich nehme ihr das tatsächlich ab und bin gespannt auf ihren Nachfolger). Ihren Führungsstil kann ich jetzt nicht so direkt beurteilen, aber einfach dürfte sie es im BMVg im Gegenzug nicht gehabt haben. Dafür sind sechs Jahre eine beachtliche Leistung.


    Ich sehe auch ihre Rolle in dem Prozess nicht so negativ, in dem sie Kommissionspräsidentin geworden ist. Das ist in der EU mit ihrer heterogenen Struktur realpolitisch betrachtet am Ende immer auch eine Aushandlungs- und Überzeugungssache. Und wenn die drei Spitzenkandidaten auf Basis des Wahlergebnisses und der Mehrheitsverhältnisse nicht gewählt werden würden, bleiben eigentlich nur (im Grunde aussichtslose) Neuwahlen oder eine Kompromisskandidatin / ein Kompromisskandidat. So etwas soll bei nationalen Regierungsbildungen durchaus auch vorkommen. Natürlich erzeugt das auch bei mir ein sehr ungutes Gefühl. Andererseits habe ich vor allem eine Partei bzw. Fraktion gewählt und nicht nur eine Person.


    Und natürlich hätte man jetzt auch monatelang weitersuchen können. Den Herren Trump, Putin, Xi und ganz sicher auch Johnson wäre das sicher nicht ungelegen gekommen. Frau von Storch und ihren deutschen und europäischen Spießgesellen wohl auch nicht.

    Gibt es hier Österreich-Erfahrene, speziel Region Kärnten?


    Für den Sommerurlaub! Suche empfehlenswerte Badeseen.

    Keutschacher See. Ist zwar schon 25 Jahre her, war damals aber echt gut -- schönes Schwimmbad, angenehme Wassertemperatur, netter Ort, und Klagenfurt und Villach sind nicht weit.

    Stade wurde jedenfalls aus der Hanse rausgeworfen*, weil sie trotz gegenteiligen Beschlusses englische Tuchkaufleute aufgenommen hatten!
    Protektionismus wohin man schaut!! :D


    *(nichtdestotrotz entblödete man sich nicht, Stade ab 2009 wieder "Hansestadt" zu nennen)

    Das hat übrigens eine schöne Vor- und Nachgeschichte und nach meiner Erinnerung an ein Proseminar zur Hanse vor genau 20 Jahren lag das Ganze vor allem daran, dass die Hamburger sich mächtig über Stade geärgert haben -- unter anderem unterhielten die englischen Tuchkaufleute nämlich vorher auch mal eine Niederlassung in Hamburg. Bis die Hamburger so dämlich waren, sie vorgeblich wegen der unterschiedlichen Religion hinauszukomplimentieren. Die Engländer gingen dann erst nach Emden (keine Hansestadt und den Hansen wegen früherer Seeräubergeschichten ohnehin verhasst), dann kurz in die Niederlande und dann nach Stade. Pech für Stade, dass Hamburg genug Macht und Einfluss hatte, um die wichtigen Hansestädte davon zu überzeugen, dass die Stader ganz schlimme Finger seien.


    Ein paar Jahre nach der Verhansung (Rauswurf bzw. ausdrückliche Nicht-mehr-zu Hansetagen-Einladung) von Stade durften die englischen Kaufleute ab 1611 dann übrigens doch wieder die Elbe rauffahren. Natürlich nach Hamburg und das für die nächsten knapp 200 Jahre. :D


    Was auch wieder belegt, wie locker der Hansebund tatsächlich war, wenn es darauf ankam.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…Adventurers#Handelskriege


    Angesichts der Tatsache, dass die Hanse bei Stades Rauswurf eigentlich eh schon mit schwindender Bedeutung kämpfte, finde ich es übrigens nicht weiter verwerflich, dass die Stader sich heute wieder als Hansestadt titulieren. ;)

    War die Hanse nicht ein Verbund von Kaufleuten, so ähnlich wie EDEKA heute, nur fast ohne Konkurrenz.?


    Die haben die Einkaufspreise diktiert und die Waren dann nach Absprache wieder teuer abgegeben.


    Die Erzeuger und Transporteure wurden auch ausgebeutet.

    Die Hanse war zunächst einmal ein Verbund von Städten, die im Handel im Nord- und Ostseeraum meistens sehr aktiv waren und ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen bündeln wollten. Die haben für ihre Kaufleute bestimmte Vorteile wie militärischen Schutz und Rechtssicherheit geschaffen. Natürlich waren viele Ratsherren auch Kaufleute, aber es waren weder alle Ratsherren Kaufleute noch alle Kaufleute Ratsherren.


    Und im Übrigen waren die Kaufleute meistens selbst die Transporteure und haben schon für genügend Marge gesorgt. Mal abgesehen davon, dass die Transportrisiken deutlich höher waren als heute. Und die Ratsherren, sofern sie keine Kaufleute waren, waren häufig Produzenten. In Lüneburg bestand der Rat zum Beispiel überwiegend aus Sülfmeistern, die Anteile an Salkzsiedepfannen besaßen. Und das in Lüneburg gewonnene Salz war das wichtigste Handelsgut der Stadt.


    Dass die alle ihre Lohnarbeiter nicht gerade fürstlich entlohnt haben, mag aus heutiger Sicht wie Ausbeutung erscheinen. Tatsächlich ist das Lohnarbeitssystem der damaligen Zeit aber deutlich differenzierter zu sehen, weil der Meister oder Kaufmann seine Knechte und Mägde auch zu ernähren, zu beherbergen und im Krankheitsfall ihn/sie und im Todesfall deren Familien zu versorgen hatte (neben einem möglichen, aber nicht immer obligatorischen Geldlohn). Dass das nicht immer perfekt geklappt hat, steht auf einem anderen Blatt. Natürlich auch, dass das lebenslange Abhängigkeit vom "Herrn" bedeutet hat. Aber die Menschen kannten es nur so und vom Prinzip her waren das Mittelalter und die Frühe Neuzeit daher in der Hinsicht wesentlich besser als ihr Ruf.


    Für die zweite und dritte Feststellung würde mich deshalb eine Quelle interessieren, das kenne ich so nicht (gerade mit den Preisabsprachen). Dafür war die Hanse bei aller Macht und allem Einfluss schlussendlich auch zu heterogen in ihren Interessen und zu locker organisiert. Auf Hansetagen gab es deshalb auch keine Mehrheitsbeschlüsse, die für alle bindend waren. Vielmehr haben immer einzelne Städte in einzelnen Fragen ihr Ding gemacht, ohne dass das zwangsläufig negative Folgen für sie hatte.


    Etwas anders verhält es sich mit der Familie Fugger und der Stadt Augsburg -- dabei handelte es sich aber auch nicht um einen Städtebund, sondern um eine Art Familienimperium. Die haben mit Textilhandel angefangen und später auch Bergbau und Kreditgeschäfte betrieben (und über Kreditvergabe indirekt das Haus Habsburg = die römisch-deutschen Kaiser kontrolliert). Ähnlich übrigens die Medici in Florenz, nur dass die sich irgendwann ganz direkt Fürstenmacht und später päpstliche Macht gesichert haben. Trotzdem ist die Nummer auch da anders gelaufen als bei Amazon.


    Kurzum: Diese Vergleiche heutiger Weltkonzerne mit Handelshäusern und Handelsstädten der vorkapitalistischen und erst in Ansätzen globalisierten Welt hinken an ganz vielen Stellen ganz gewaltig.

    Ich habe es mir jetzt nicht angesehen, aber für 45 Minuten (unterhaltsame) Doku ist das Thema eigentlich zu komplex. Dass die Hanse es verpasst hat, in den Amerikahandel einzusteigen, stimmt. Aber auch das lag vor allem an ihrer lockeren Organisation. Ihr Niedergang hat außerdem noch andere Gründe: Den Dreißigjährigen Krieg und die schon vorher wachsende Vormachtsstellung von Schweden und Dänemark im Ostseeraum, der Verlust der De-facto-Selbständigkeit vieler Hansestädte an die Landesherren, wirtschaftliche Konkurrenz aus anderen Teilen Europas, Protektionismus in England und Russland (Kontore in London und Nowgorod) und genereller Aufstieg von England, Frankreich, den Niederlanden sowie Portugals und Spaniens zu Welthandelsmächten, auch über Amerika hinaus. Die Hanse passte irgendwann nicht mehr in die veränderten Verhältnisse in Europa.


    Und wenn man denn überhaupt von einer "Konzernzentrale" der Hanse sprechen will, dann war das Lübeck -- aber wie gesagt, da die Organisation eher locker war und die einzelnen Städte ihre Selbständigkeit niemals aufgegeben hätten (und das auch nie zur Debatte stand), macht das eigentlich keinen Sinn und wäre m.E. ziemlich konstruiert

    Ich glaub dieses Massaker hat man zum Anlass genommen eben dieses Datum und nicht ein anderes auszuwählen. Und ja, eigentlich ist es sinnlos Männer zu töten, darüber wird nicht extra berichtet, viel wirksamer ist es Frauen zu entführen wie man hier und hier sieht. Das eher Männer kriminell werden erklären einige Leute auch mit der Empathielücke. Ein fundierter Beweis ist das nicht, da würde ich mir mehr Forschung wünschen. Es ist kein Naturphänomen aber die Empathielücke ist tatsächlich evolutionär verankert.

    Ich komme ja aus der Geschichtswissenschaft und ärgere mich innerlich schon seit Tagen über diesen und die nachfolgenden Postings und über den unfassbaren Blödsinn, der darin steht.


    Also erstmal zu Beispielen aus meinem ganz normalen Leben: Gehe ich in Kirchen oder auf Friedhöfe oder auch nur auf die Holztribüne meines Heimatvereins, finde ich dort regelmäßig Tafeln mit den Namen der Gefallenen beider Weltkriege, die aus der Kirchengemeinde kamen / dem Verein angehörten. Keiner fordert, dass die weg müssen.


    Zweitens empfehle ich Dir mal einen ernsthaften Blick in die aktuelle Forschung der Geschichtswissenschaft. Stichwort: Erinnerungskultur. Einen Blick heißt nicht, wieder irgendwelche abstrusen Internetquellen heranzuziehen. Internetquellen, die sich einen Scheiß um die Themen und Ergebnisse der Geschichtsforschung scheren, sondern mit aller Macht ihr "Mimimimi wir armen Männer werden so schlimm unterdrückt" beweisen wollen. Mit anderen Worten: Den Historikern etwas vorwerfen, was diese gar nicht tun, und sich dann als Opfer hinstellen. Klassische populistische Strategie und eine Beleidigung für jeden seriös arbeitenden Historiker.


    Wenn Du Dich also ernsthaft mit dem Stand der Forschung beschäftigen würdest (und ich zweifle nicht daran, dass Du das niemals tun wirst), dann würden Dir Deine Argumente ganz schnell unter dem Arsch wegrutschen. Das Bild ist weitaus differenzierter und komplexer, als Du es Dir auch nur entfernt vorstellen kannst. Von den Spießgesellen im Internet mal ganz zu schweigen.


    Würdest Du die tatsächlichen historische Forschung in dem Bereich kennen, würdest Du im Übrigen merken, dass diese sogenannte Empathielücke schon deshalb nicht erforscht wird, weil man nicht mal zu einer brauchbaren Anfangsthese kommt. Weil dieser Blödsinn einfach zu weit hergeholt ist. Genauso wenig würden Mathematiker die These untersuchen wollen, dass 1+1=3 ist, oder Chemiker die These, dass Salzsäure eine organische Verbindung darstellt. Weil es einfach kompletter Bullshit und komplette Zeitverschwendung ist.


    In diesem Licht ist der Umstand, dass Du das Gedenken an Srebrenica für diese unfassbar dummen und weit hergeholten Thesen zu irgendeinem "Gynozentrismus" missbrauchst, sogar richtig widerlich. Das ist ungefähr das Niveau von AfD-Politikern, die die gesellschaftliche Kritik an ihrer Politik mit der Judenverfolgung vergleichen. Merkst Du es eigentlich noch?

    Ich habe Dich nicht falsch verstanden, sondern Du hast etwas Entscheidendes weggelassen. Das ist ein Unterschied. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass Du etwas Entscheidendes weglässt.


    Daraus folgend rate ich Dir dringend, Dich klar auszudrücken. Die Menschheit hat Begriffe nicht zum Spaß erfunden, sondern um Klarheit im gegenseitigen (schriftlichen und mündlichen) Austausch zu schaffen.


    Im Übrigen verstehe ich dann nicht, worauf Du mit Deinem Posting eigentlich hinaus wolltest. Dass die AfD rechts ist? Dass eine Gruppe von 8000-irgendwas Mitgliedern in einer Partei mit etwa der vierfachen Anzahl an Mitgliedern insgesamt keine signifikante Einflussgröße sind? Selbstverständlich prägen die den Diskurs ganz entscheidend mit. Zumal die restlichen 75 Prozent auch kein Block sind, in dem alle das Gleiche denken und wollen.

    Scot, kannst Du vielleicht mal aufhören, uns mit solchen einfältigen Halbgarheiten vollzuschwallen oder zumindest die Texte, die Du verlinkst, mal aufmerksam lesen? Da steht zum Beispiel auch das hier:


    Zitat

    [...] Höcke gehört der AfD-Rechtsaußen-Gruppe, dem "Flügel", an. Dieser wird vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall beobachtet. Beim Treffen des völkisch-nationalistischen "Flügels" vor einer Woche hatte Höcke deutliche Kritik am aktuellen Bundesvorstand geübt [...]

    Mit anderen Worten: "Rechtsaußen" heißt so viel wie "noch rechter als der Rest".


    Diese 25 Prozent vertreten menschenfeindliche Positionen, die denen der NSDAP nahestehen oder sogar darüber hinausgehen. Die NSDAP kennst Du? Sonst schicke ich Dir gerne ein paar Links zu Seiten, auf denen erklärt wird, was das für eine Partei war.


    Die übrigen 75 Prozent in der AfD vertreten zumindest eine Politik, die für gesellschaftlich rechtsnationale und extrem wirtschaftsliberale Positionen eintritt. Mit ausgeprägt rassistischen, nationalistischen, minderheitenfeindlichen und auch frauenfeindlichen Zügen. Mit menschenverachtenden Worten und Handlungen. Im Übrigen akzeptieren diese 75 Prozent, dass sich in ihrer Partei ein signifikanter Anteil von überzeugten Rechtsextremisten tummelt.


    Zusammenfassung: Diese Partei ist zu 100 Prozent "rechts", und zwar rechts in dem Sinne, dass sie weit über eine gemäßigt-konservative Politik hinaus geht, wie sie die CDU/CSU in ihrer großen Mehrheit vertritt.


    Wie man zu dem Schluss kommen kann, die übrigen 75 Prozent seien ja "nicht rechts", ist mir komplett schleierhaft. Das Einzige, was Dich ein wenig rettet, ist Deine Anmerkung, dass mit der AfD die falsche Partei von irgendwas profitiert.

    Uh, da hänge ich mich glatt mal ran. Ich wurde beim Überfahren einer roten Ampel geblitzt. Allerdings habe ich die Ampel im Schritttempo überfahren, um Platz für den ankommenden Rettungswagen zu machen. Bin gespannt wie das weiter geht.

    Meine Eltern hatten das vor etwa zwei Monaten am Friedrichswall und sich die gleiche Frage gestellt. Bis heute ist nichts gekommen. Es haben noch zwei weitere Autos Platz gemacht; meiner Meinung nach dürfte man auf den Bildern daher sehen, was da los war (es wird ja mehr als nur der Fahrer fotografiert). Selbst wenn der RTW nicht geblitzt worden sein sollte: Es fahren nicht einfach drei Autos sinnlos in die Kreuzung ein und bleiben dort auch noch stehen.

    Ich schrieb übrigens von SICHEREN Häfen. Aber das hat 96Weizen offensichtlich überlesen. Libysche Häfen sind für Schiffbrüchige nicht sicher. Sie sind es nicht mal für das Rettungsschiff.

    Vielleicht habe ich gar nicht ihr (seetaugliches) Schiff gemeint, sondern die Seelenverkäufer, auf denen die Flüchtlinge unterwegs sind? Und wie immer wären ein, zwei Quellen gut. Mit Kolportierungen tue ich mich immer schwer.


    Im Übrigen heißt es im Seerecht nicht, dass man mit Schiffbrüchigen irgendeinen Hafen anlaufen darf, der einem das dann zufällig mal erlaubt, sondern den nächsten. Insofern DARF sie sehr wohl italienische Gewässer befahren. Dass Italien das verbietet, verstößt gegen das Seerecht.


    Dass die EU eine unrühmliche Rolle dabei spielt und Italien mit dem Problem alleine lässt, steht auf einem anderen Blatt.

    Ihr seid ja echte Seebären, und Scotty der größte von allen. :D


    Scotty, guck Dir vielleicht noch mal den Kartenmaßstab an und lies was über Navigation auf hoher See. Und dann fragst Du Dich noch mal, warum es vielleicht keine gute Idee ist, mit so einem lahmen Seelenverkäufer von Libyen aus Kurs Frankreich zu fahren. Selbst für die Strecke nach Lampedusa ergibt sich daraus schon, dass es Sinn macht, dass dort freiwillige Helfer auf Station sind.