Beiträge von Mr. Mo

    Besten Dank an CM Drunk für die Orga und auf die nächste Ausgabe des KHTGTS!


    Doof, dass ich das Tippen am 33. Spieltag vergessen habe. :motzen:

    Aber wie sagte schon Dragoslav Stepanovic: "Lassense mich in Ruhe, tut weh!"


    Das Duell mit Roadrunner sah auch lange anders aus als das Endergebnis -- mit dem Urlaubsgeld (ja, so etwas gibt es noch!) erhöhe ich die Spende deshalb um weitere 18,96 Euro.

    Und das rechtfertigt 74 Jahre später offensichtliche Desinformationskampagnen in anderen Ländern? Und in welchem Zusammenhang steht das mit (auch aus meiner Sicht) unzureichender Wiedergutmachung?


    Sorry, aber wenn in einer bestimmten Frequenz Dinge in eine bestimmte Richtung gebogen werden, indem man Fakten großflächig weglässt, ohne Kontext berichtet oder sich für die gewollte Aussage Kontexte irgendwie sucht bzw. auf Basis von Suggestion (aber ohne Belege) arbeitet, dann ist ein Medium für mich nicht mehr glaubwürdig. Und RT ist sehr gut darin. Die "bild" übrigens auch, oder die "Junge Freiheit". Darum kommen die für mich auch nicht als Informationsquellen in Frage, sondern höchstens als Quelle für die Frage, wie dort Manipulationen oder Meinungsmache ablaufen.


    ARD, ZDF, Spiegel, (Zeit, Tagesspiegel, FAZ, SZ usw.) machen zwar Fehler, teilweise sogar grobe -- vor allem im Rennen um "Exklusiv"-Meldungen oder die erste Schlagzeile, von zu wenig Personal für gründliche Recherche mal abgesehen. Aber ich sehe nicht, dass sie Nachrichten gezielt manipulieren oder Kritik überhaupt nicht ernstnehmen. So viel Unterschied sollte man dann schon machen.


    Wenn RT Deutsch die Lage in Deutschland so darstellt, dass man sich wegen gewalttätiger Flüchtlinge eigentlich nirgends mehr auf die Straße trauen darf, dann ist das was? Richtig, gelogen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat RT Deutsch auch behauptet, dass Antifa-Aktivisten quasi für Demonstrationen eingekauft würden. Und das ist was? Richtig, gelogen. Und die Liste kann man sehr lang fortsetzen.

    Und? Muss man AKK automatisch mögen, wenn man Nahles unsympathisch findet?


    Ich frage das bewusst als jemand, der aus einer Familie mit sozialdemokratischer Tradition kommt und selbst Sozialdemokrat ist. Trotzdem gibt es eben in der SPD vieles, was nicht mehr zu meinem Verständnis von Sozialdemokratie passt. Auch die Parteispitze hat nicht meine uneingeschränkte Sympathie.


    Personalisierungen gab es übrigens auch schon früher. Wenn ich mich recht entsinne, hatte der Wahlsieg der SPD 1972 eine Menge mit Willy Brandt zu tun. Und 1980 unterlag die CDU/CSU auch deshalb gegen die Regierungskoalition, weil es Strauß gegen Schmidt hieß.


    In den 1950er Jahren wiederum gewann die CDU/CSU auch deshalb Wahlen, weil ihr Kanzlerkandidat Adenauer war.


    Ganz abgesehen davon war es m.E. schon immer schwierig, eine thematische Neuausrichtung glaubhaft zu vermitteln, wenn zu viele Leute in der Parteispitze mal für eine vorangegangene widersprüchliche Neuausrichtung gestanden haben.


    Und ganz abgesehen davon, dass Du mal wieder geflissentlich ein "zudem" in Prickels Posting übersehen hast, um hier Anklage gegen etwas zu erheben, das faktisch weder gesagt noch gemeint war. (Auch Rick Linger hat im Übrigen einen inhaltlichen und personenbezogenen Kommentar abgegeben.)

    Für Leute, die alles selber machen, ist das sicher nichts.


    Für Leute, die gerade die aufwendigen Sachen nicht selbst machen können, lohnt sich das m.E. schnell. Bei Kette und Ritzel tauschen liegt man nach meiner Erinnerung insgesamt auch schnell mal bei 100 Euro. Allein das sind fünf Monate mit dem Abo-Fahrrad.


    Ich bleibe trotzdem bei meinem eigenen Rad. ;)

    Ich hab nicht explizit bestimmte Parteien gemeint sondern einfach nur Meinungen und Bewegungen die das Gegenteil einer linken oder kommunistischen Politik darstellen.


    @guntingel: Was sind CDU, CSU und FDP denn?

    Und wer ist konservativ und wer liberal?

    Okay, "kommunistisch" ist noch nicht mal die Linke. Die DKP und die MLPD sind das. Die sind aber so unbedeutend, dass sie trotz ihrer krawalligen Rhetorik gar nicht aufs Radar der Satire kommen.


    Linke, Grüne und SPD wiederum kriegen im Kabarett öfter was ab, als mancher Konservative glaubt.


    Im Übrigen ist mein Eindruck, dass Wirtschaftsliberale und Konservative öfter mit Krawallthesen ums Eck kommen als die moderate Linke. Und wer polarisiert oder starke Thesen aufstellt, ohne sich über Folgewirkungen groß auszulassen, dem wird auch schneller der Spiegel vorgehalten. Christliche Werte predigen, sich moralisch über andere erheben, aber politisch eher das Gegenteil von christlichen Werten vertreten -- das ist eben ein Widerspruch, der angreifbar macht. Die SPD kriegt in ähnlichem Zusammenhang übrigens auch oft ihr Fett weg, und das zu Recht: Die Partei des "kleinen Mannes" zu sein, vermittelt sie aktuell sehr widersprüchllich und damit eben nicht glaubwürdig.

    Der Satz subsumiert beides unter "konservativ", denn er macht die allgemeine Feststellung zur Sendung: "Oft werden in der Sendung auch eher liberale und konservative Richtungen kritisiert und aufs Korn genommen."


    Die AfD kommt in der "heute show" nicht gerade selten vor.

    Fairer wäre es, das in eine Frage statt in einen impliziten Vorwurf zu packen.

    Ich finde eher Kevin die Härte aber ich denke mal das hat er nur gemacht damit eine Diskussion entsteht. Hat ja auch Erfolg damit gehabt. Der Wahlzettel ist heute mit der Post gekommen, ich mach Briefwahl.

    Nochmal: Warum genau ist es "notwendig", dass jemand "verarscht" wird, wenn er eine Diskussion anregen will? Ich für meinen Teil dachte jedenfalls immer, dass vielfältige Meinungen und Diskussionen darüber zu einer Demokratie gehören. Man kann und darf ihn dafür verarschen, klar, aber mir leuchtet die Notwendigkeit nicht ein.


    Kritik an ihren Meinungen müssen außerdem alle aushalten. Die einen -- wie Kühnert -- können das und gehen auf Gegenmeinungen sogar ein, wenn diese mit sachlichen Argumenten kommen. Andere, speziell Politiker der AfD, aber klassischerweise auch viele aus dem konservativen Lager, schalten bei Kritik an ihren Meinungen dagegen auf Mimimi und "nie darf man seine Meinung sagen". Irgendwie logisch, dass sie leichter zur Zielscheibe werden, oder?


    Ansonsten das, was Sasa schreibt.


    Im Übrigen lohnt es sich auch, das Original des Interviews zu lesen. Spannend daran ist nicht nur, was Kühnert tatsächlich gesagt hat, sondern auch, in welchem Kontext. Und welche Fragen ihm gestellt wurden. BMW etwa war ein Beispiel, das die Zeit-Redakteure ins Spiel gebracht haben, nicht Kühnert.

    Ja? Warum denn "notwendig"?


    Also nicht, dass ich was gegen Satire hätte. Prinzipiell sollten Spitzenpolitiker immer mal wieder verbal zwischen die Hörner kriegen, damit sie zumindest in Bodennähe bleiben. (So wie es in der guten sehr alten Zeit der Fürst vom Hofnarr abbekam.) Aber die Gründe hinter dem "notwendig" würden mich dann doch interessieren.

    Im Umkehrschluss heisst da ich bin noch jung, wenn wir gegen 19,00 einlaufen, ins Päckchen gehen und erstmal ein Hafenbier aufmachen, bevor das Schiff klariert wird? ;)

    Überspitzt gesagt: Ja. ;)


    Das Boot klarieren wir aber auch vorher. Es hat ja keiner was davon, wenn man mit dem Bier ins Wasser fällt. Außer den den Fischen natürlich.

    Frage eines ahnungslosen Bergwanderers: Welcher Anlass besteht, böse zu gucken, wenn jemand erst um 15 Uhr im Hafen einläuft ? :???:

    Dass eine Besatzung es gewagt hat, nicht mit dem ersten Sonnenstrahl aufzustehen, wie es in der christlichen Seefahrt Sitte und Anstand gebieten? Und außerdem in unerhörter Weise die Nachmittags- und Abendruhe der bereits im Hafen liegenden Besatzungen stört, die extra früh aufgestanden sind?

    Die gucken auch böse, wenn man nicht ins Päckchen geht (s.o.). Aber wenn doch, dann doppelt finster. Zum Glück sind Skandinavier an der Stelle meistens entspannter und hilfsbereit -- und von denen liegen in Dänemark zum Glück mehr im Hafen.

    an Urlaubstagen schon um 7 aufstehst um Brötchen zu holen.

    Oder aus dem Hafen tuckerst, damit Du spätestens um 12 Uhr mittags im nächsten Hafen ankommst und alle böse angucken kannst, die nach 15 Uhr einlaufen. Klassiker bei deutschen Segelyachten mit Ü-60-Besatzung in der Dänischen Südsee.