Beiträge von Giftzwerg

    Er ist die D-Lösung.


    Im Sommer Slomka. Frei abgesagt. Schlaudraff wollte Meyer.

    Ich empfinde eine schöne Frau als ein Kunstwerk. Vielleicht sogar als größtes Kunstwerk überhaupt. Insbesondere dann wenn man sehen kann, dass die Frau glücklich ist bzw. es auf dem Bild jedenfalls so aussieht (Lächeln, strahlende Augen). Ich denke bei “schöne Frau“ immer an ein Gesicht. Dafür kann ich mich begeistern. Das ist aber genau so viel (bzw. eben genau so wenig) “Wichsvorlage“ wie Gemälde, Musik oder die Bibel.


    Ein Verbot dieses Threads würde für mich in die Kategorie falsch verstandene bzw. übertriebene political bzw. gender correctness fallen.

    Ich wollte nichts gegen Onay sagen. Nur etwas relativieren. Ich habe mir die Facebook Kommentare nicht durchgelesen. Weiss aber natürlich was ihr meint, z.B. bei Spiegel Online, wo ich regelmäßig Puls bekomme...


    So übertrieben und lächerlich die Einzelkommentare sein mögen, teile ich ein grundsätzliches Bedenken hinsichtlich "grüner" Politik (Forderungen, z.T. Aber auch mit anderen Parteien realisierte Entscheidungen, z.B. Kohleausstieg). Sie wird vielfach mit dem Charakter etwas Absoluten, Alternativlosen postuliert. Das halte ich für grundfalsch. Ich muss immer in Alternativen denken. Und ALLE Auswirkungen einbeziehen. Was kostet mich Etwas (sowohl ökonomisch als auch ökologisch bzw. an Ressourcenverbrauch)? Was bringt es mir? Was kann ich deswegen nicht realisieren (Opportunitätskosten)?


    Um auf die Verkehrspolitik in Hannover zurückzukommen: Die wäre für mich erfolgreich, wenn sich die Verkehrssituation - umfassender eigentlich sogar die Lebensqualität (unter weiteren Nebenbedingungen) - in Hannover verbessert. Und dafür ist eben weniger Individualverkehr - im Sinne von man beschränkt die Zufahrt zur Innenstadt, man repariert Schlaglöcher oder Brücken nicht oder allenfalls mit zeitlichem Verzug - nicht ausreichend. Ich muss vielmehr auch "positive" Dinge tun. Und da reicht es m.E. nicht aus, Radwege zu bauen oder Straßen in solche unzuwidmen bzw. ein paar Stadtbahnen zusätzlich fahren zu lassen. Es gibt zig Fragen, die man in diesem Zusammenhang diskutieren kann (z.B. Verkehrsvermeidung durch "härtere" Raumplanung oder Fernarbeitplätze bis hin zum besserem Übergang von Individualverkehr in der Fläche in einen Kollektivverkehr in den urbanen Zentren. Die sind natürlich nicht spezifisch für Hannover. Aber da fände ich es eben toll, wenn Hannover unter Unay aktiv an Ihnen arbeiten würde.


    Wenn ich mir die Verkehrssituation in und um Hannover ansehe, ist die A2 ein Riesenproblem. Aktuell und schon seit Jahren. Da mag regionaler Verkehr eine Rolle spielen. Aber die A2 ist eben auch eine extrem belastete Strecke mit hoher gesamtdeutscher und europäischer Bedeutung, insbesondere im Bereich LKW. Für eine Lösung benötigt man das Land Niedersachsen, den Bund und ggf. EU. Bei Sperrungen, aber auch schon bei normalen Staus und z. T. sogar regulärer Lage sickert auch Fernverkehr auf die Schnellwege und das weitere Straßennetz in Hannover. Insbesondere weil es keinen Autobahn"ring" um Hannover gibt, es fehlt eine Südwesttangente, so ungefähr von östlich Bad Nenndorf bis nördlich Hildesheim. Und da - das ist jedenfalls meine feste Überzeugung - weder den transkontinentalen Verkehr noch den regionalen Individualverkehr aus der Fläche ins urbane Zentrum ökonomisch und ökologisch sinnvoll als alleinige Lösung auf der Schiene gestaltet werden kann, ist auch ein Straßenneubau erforderlich. Eine Entlastungsautobahn parallel zur A2 südlich von Hannover. Mindestens aber eine Südwesttangente (Bad Nenndorf - Hildesheim). In einer Stadt wie z.B. München hätte man schon lange - und sehr laut - auf die unhaltbar und zu einem erheblichen Teil durch überregionalen Verkehr verursachte Situation hingewiesen und Abhilfe gefordert. Meine Erwartung an Unay (aufgrund der Erfahrung mit Grünen insgesamt) ist, dass er keine neuen Straßen bauen lässt. Und überhaupt nicht prüfen lässt, ob ein Straßenbau im Einzelfall insgesamt (ökonomisch wie ökologisch) sinnvoll ist. Eben weil es eine übergeordnete Ideologie "Straßen sind schlecht" gibt. Das ist der (zugegeben kleine) Kern, wo ich die "andere" Blase nachvollziehen kann.

    Die Blase Facebook hält den Wahlausgang ja relativ einstimmig für den Untergang Hannovers. Natürlich mit so sinnhaften "Argumenten" wie der Annahme, dass ab morgen niemand mehr mit dem Auto in die Innenstadt fahren darf und dadurch Hotellerie und Einzelhandel noch vor Jahresfrist komplett ausradiert werden.

    Kann ja vielleicht auch sein, dass das Fanmag eine Blase ist. In der sogar ABSOLUTE Einstimmigkeit herrscht. Kann ja sein, dass das der bessere Kandidat zu sein verspricht. Abschließend kann man Jemanden bzw. dessen Arbeit erst im Nachgang beurteilen. Einstimmigkeit ist mir suspekt. Zumal wenn versucht wird, die Gegenposition durch Übertreibung ("ab morgen", "Niemand mehr") ins Lächerliche zu ziehen.