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Registrierungsdatum: 21. Februar 2008

Verein: 96

Wohnort: Calenberger

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6 041

Freitag, 18. Januar 2019, 20:47

Hat jetzt mit dem Fall nichts zu tun, aber wie man sich nicht für eine Tauchkreissäge entscheiden kan, ist mir rätselhaft. Die Einsatzmöglichkeiten sind doch recht eingeschränkt, bzw. ist vieles komplizierter in der Handhabung.
Es kommt der Tag, da will die Säge sägen.

Registrierungsdatum: 24. Februar 2015

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6 042

Freitag, 18. Januar 2019, 21:35

Valide Frage, habe auch lange überlegt und mich dann für die größere Schnitttiefe entschieden. Ich werde die Säge flexibel mal in einem Sägetisch und mal als Handgerät brauchen. Gerade im Sägetisch verliere ich durch den Aufbau einen guten Zentimeter Schnitttiefe. Da wird es mit den meisten Tauchsägen schon verdammt dünn.

Registrierungsdatum: 20. Januar 2011

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6 043

Dienstag, 22. Januar 2019, 17:34

Nach mehr als zwei Monaten Wartezeit und einigen kurzfristig abgesagten Terminen hat unser Vermieter uns nun endlich die Einsicht in seine Nebenkostenaufstellung gewährt.

Auffällig ist, dass er die Kosten für Hausmeister- und Reinigungsdienste von seiner Vermögensverwaltungsgesellschaft an seine Vermietungsgesellschaft ausgestellt hat, also im Prinzip als Zeitarbeitsunternehmer aktiv ist. Er hat hierfür Stundenlöhne von 22,-€ (Reinigungskraft) und 21,-€ (Hausmeister, jeweils ohne Materialaufwand) berechnet. Laut Tarifvertrag für Reinigungsdienstleistungen war der Mindestlohn für Innenreinigungsarbeiten 2017 10,-€. Da unser guter Vermieter sicher kein Lohndrücker ist, nehmen wir mal an, dass er 12,-€/h bezahlt hat. Damit kämen wir unter der Annahme einer Anstellung auf 450€-Basis (+15% RV, +13%PV, +2% Steuern, mtl. Umlagen i.H.v. 3,47€) heruntergechnet auf ein auf ein Arbeitgeber-Brutto-Stundenlohn i.H.v.15,96€. Bei Tarifmindestlohn i.H.v 10,00€ wären's 13,38€.

Bei dem Sachverhalt bleiben mir vorerst zwei Fragen:
Verletzt die Beauftragung von Zeitarbeitnehmern und die Berechnung der Agenturkosten gegen das Prinzip der Wirtschaftlichkeit?
Übervorteilt er sich unrechtmäßig, indem er seine eigene Vermögensverwaltungsgesellschaft beauftragt?
Inzwischen ist mir der Untergang des Vereins lieber, als dass dieser Autokrat sich den Verein für 'nen Appel und 'n Ei unter den Nagel reißt. Ich möchte kein Fan eines solchen Fußball-Clubs sein.

6 044

Gestern, 22:23

Ein Vermieter kann selbst die Arbeiten (Hausreinigung, Hausmeister usw) durchführen und den Mietern die fiktiven Kosten in Rechnung stellen. Ebenso kann der Vermieter eine "seiner" Firmen anstellen. Prominentestes Beispiel ist Vonovia.

Wie hoch die Kosten sein dürfen bzw. wann ein Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot vorliegt, richtet sich nach den Kosten, die ein Dritter (also Fremder) verursachen würde. Liegen die Angebote im üblichen Rahmen, liegt kein Verstoß gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot vor. Allein auf die Höhe der Stundenlöhne darf man nicht gucken.
Blöd.


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