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Registrierungsdatum: 23. Februar 2004

Verein: 96

Wohnort: Hannover

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1

Sonntag, 6. Juni 2004, 01:38

Gestorbene Berühmtheiten

Stelle mir vor, dass man hier den Tod von berühmten Personen mitteilen kann und seiner Trauer Ausdruck geben kann:

Zitat

Ronald Reagan war Schauspieler, Gewerkschafter, Rettungsschwimmer und acht Jahre lang Präsident der USA. Als er das Weiße Haus 1989 verließ, hinterließ er eine gigantische Staatsverschuldung und unzählige Obdachlose. Aber dieses Ziel hatte er erreicht: Die Sowjetunion stand vor dem Zusammenbruch. Reagan ist am Samstag im Alter von 93 Jahren gestorben


www.spiegel.de
...

Registrierungsdatum: 17. August 2003

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2

Sonntag, 6. Juni 2004, 02:29

Ein großer Politiker ist mit dem ehemaligen Schauspieler Reagan von uns gegangen. Er war groß daran beteiligt, dass die deutsche Wiedervereinigung von statten gehen konnte. Respekt vor diesem Staatsmann. !!!
sdsd

Registrierungsdatum: 2. Mai 2004

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3

Sonntag, 6. Juni 2004, 05:43

Schade, der Mann war mir sympatisch. Aber 93 Jahre muss man auch auch erst mal werden.

Kollegga_96

unregistriert

4

Sonntag, 6. Juni 2004, 10:03

Der Typ war für das schlimmste Wettrüsten in der Geschichte der Menschheit verantwortlich.

Um so einen kann ich wahrlich nicht trauern...


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5

Sonntag, 6. Juni 2004, 10:32

na, aber beim "größten wettrüsten der weltgeschichte" hatten die usa (im gegensatz zu heute) noch sympathien in der welt.
ausserdem ist die wiedervereinigung ein resultat dieser hochrüstung.
von daher habe ich respekt.
trauern kann ich jedoch auch nicht.

Tobias

Redakteur / Moderator

Registrierungsdatum: 16. Januar 2002

Wohnort: Hannover

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6

Sonntag, 6. Juni 2004, 13:56

Ronald Reagan - Verantwortlich für das Wettrüsten, welches zum Ende der UdSSR und des kalten Krieges geführt hat. Ob das im Endeffekt für die Bevölkerung so gut war, dass es so schnell ging ist jetzt eine andere Sache. Respekt hat er aber schon verdient.
Hat sich einer der verrückten Motzeratoren nun dazu entschlossen, das Thema zu schließen, löscht er meist noch dazu, ganz in seinem Element, ein paar Benutzer.

Lokutus

Moderator

Registrierungsdatum: 28. August 2001

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7

Sonntag, 6. Juni 2004, 14:11

Meinen Respekt bekommt dieser Bush-Vorgängen nicht. Er ist die Blaupause für Bush junior, der jetzt Reagans SDI-Programm noch mal in die XXXL-Version ausbaut, die aber absolut keinen Sinn macht bei der angestrebten Weltallverteidigung der USA.

Mir graut es davor, dass in 50 Jahren vielleicht Bush junior geehrt wird a la "Hat den Krieg gegen den Terror vorangetrieben".

Kleine historische Randnotiz: Das Wettrüsten hat die UdSSR in den wirtschafltichen Ruin getrieben. Aber erst die Berufung Gorbatschows hat das historische Fenster zur Wiedervereinigung geöffnet. Und es war nicht Reagan, der der deutschen Wiedervereinigung zustimmte, sondern Bush senior, der die Chance sah, den Warschauer Block zu destabilisieren. Bush senior war es, die die britsche "Eiserne Lady" Thatcher auf die Linie zur Wiedervereinigung zwang. Kohl erkaufte sich von Mitterand das Ja zur Einheit mit dem Ja zum Euro und bei Gorbatschow den Abzug der russischen Truppen aus der DDR mit einem Geldgeschenk in Höhe von 20 Mrd. DM.

Buchtipp: Alexander v. Plato: Die Vereinigung Deutschlands - Ein weltpolitisches Machtspiel. Berlin 2002.

Alos bitte erst nachdenken, dann posten. Ansonsten glühen bei Historikern wie mir die Drähte heiß!
HWC - Fahnenlose Hannoi-Sub-Kultur seit 2007

Tobias

Redakteur / Moderator

Registrierungsdatum: 16. Januar 2002

Wohnort: Hannover

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8

Sonntag, 6. Juni 2004, 14:43

Ein Historiker wie Du hätte aber auch ruhig erwähnen können, dass der gesamte Umschwung im Ostblock nahezu ausschließlich vom KGB gesteuert worden ist, auch wenn sie ursprünglich keine so schnelle Wiedervereinigung angestrebt haben. Glasnost und Perestroika waren schon lange vor Gorbatschow ein Thema, Reagans Wettrüsten hat die SU aber so sehr in den Ruin getrieben, dass eigentlich nichts anderes mehr übrig blieb als das was geschehen ist. Und wenn der KGB nicht so gehorsame Generale (der Name fällt mir gerade nicht ein, er hat Gorbatschow später in einem Buch aber auch recht eindeutig angegriffen) gehabt hätte, dann wäre dieser 'Provinzler' nicht an die macht gekommen, da diese eine Stimme die Wahl zum Generalsekretär erst entschieden hat (einstimmt *lol*). Ein anderer Generalsektretär hätte es damals nicht so weit kommen lassen und die UdSSR und die DDR wären auch noch gemeinsam weiter in die 90er Jahre marschiert als diese knapp zehn Monate.
Hat sich einer der verrückten Motzeratoren nun dazu entschlossen, das Thema zu schließen, löscht er meist noch dazu, ganz in seinem Element, ein paar Benutzer.

9

Sonntag, 6. Juni 2004, 15:34

auch eine kleine berühmtheit:
mike gehrke (hannovers imagepfleger und jazz-papst) ist ebenfalls verstorben.
das war ein guter!

Lokutus

Moderator

Registrierungsdatum: 28. August 2001

Verein: Hannover 96

Wohnort: Hamburg

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10

Sonntag, 6. Juni 2004, 16:08

@ Tobias: Von deinen KGB-Theorien höre ich zum ersten Mal. Welchen Zweck hätte das gehabt? Um Gorbatschow wieder loszuwerden? Quellen?

Glasnost und Perestroiko wurden vor Gorbi gefordert, doch existierten sie innerhalb der russischen Gesellschaft noch nicht. Und damals war diese Öffnung innerhalb der Gesellschaft auch nicht unbedingt beliebt, denn die allwissende Partei wurde kritisiert.

Natürlich hätte Gorbi auch andere Möglichkeiten gehabt. Von seinen Kritikern wurde ihm später vorgeworfen, dass er die Büchse der Pandora, die sowjetische Nationalitätenfrage, geöffnet habe. So wie das Wettrüsten die UdSSR außenpolitisch und wirtschaftlich in den Ruin trieb, so war die Nationalitätenfrage der Grund für die innere Erosion der sowjetischen Gesellschaft.

Jetzt aber genug des Off-Topics.
HWC - Fahnenlose Hannoi-Sub-Kultur seit 2007

Registrierungsdatum: 16. Juli 2001

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11

Donnerstag, 10. Juni 2004, 18:58

Quorthon (Bathory) ist tot

R.I.P., Quorthon!
Der Tod von BATHORY-Mastermind Quorthon (alias Thomas Forsberg, 39) ist mittlerweile bestätigt. Quorthons Ex-Bandkollege, der weltbekannte Video-Regisseur Jonas Åkerlund, äußerte sich gegenüber der schwedischen Zeitung Expressen wie folgt zum Dahinscheiden des seit Jahren herzkranken Sohnes von Black-Mark-Chef Börje "The Boss" Forsberg:
»Es ist tragisch. Er hatte noch so viel vor. Bathory gehörten sehr früh zur Metal-Szene. Leute wie Marilyn Manson, Billy Corgan oder die Mitglieder von Metallica haben mir erzählt, dass sie früher Bathory gehört haben. Quorthon hatte einen hohen Kultstatus. Aufmerksamkeit interessierte ihn nicht, er wollte einfach nur seine Musik spielen.« Rest in peace, Quorthon!

Registrierungsdatum: 3. November 2002

Verein: Nur der HSV von 1896

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12

Donnerstag, 10. Juni 2004, 19:03

wenn ich ehrlich bin...kenn ich den gar net......
Einige Leute halten Fußball für einen Kampf auf Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht.
Ich versichere Ihnen, daß es weit ernster ist.

Bill Shankley

Registrierungsdatum: 3. Oktober 2003

Verein: Hannover 96, Liverpool FC

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13

Donnerstag, 10. Juni 2004, 19:36

Ich hab von dem auch noch nichts gehört

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14

Donnerstag, 10. Juni 2004, 21:23

BIOGRAPHIE

Bathory

Bathory muss definitiv als Phänomen bezeichnet werden. Welcher Band gelingt es sonst noch, mit beinahe gar keiner Live-Präsenz, einem anfangs unvorstellbar miesem Sound und keiner erkennbaren Identität der Mitglieder, abgesehen von Quorthon, einen derartigen Kultstatus zu erreichen?

1983 fangen drei Jungfüchse in Schweden an, Musik zu machen und erstmals ein paar Songs zu covern. Da es damals üblich war, so evil wie möglich zu sein, gibt man sich seltsame Pseudonyme als Namen und brettert unter dem Titel Bathory so vor sich hin. Auf dem "Scandinavian Metal Attack"-Sampler kann man zwei Songs unterbringen und trifft damit wohl irgendeinen Nerv. Quorthon, der Chef, Sänger und Gitarrist entscheidet sich dafür, dass das Ganze wohl auch noch schneller geht und trennt sich von den anderen Nasen.

Der Chef von Tyfon Grammofon, der auf den schlichten Namen Boss hört, fragt Quorthon schließlich, ob dieser nicht 'ne ganze Scheibe aufnehmen will, da Fanpost auf die beiden Songs hin nicht abreißt. Also entschließt sich der Maestro, das selbstbetitelte Debut und den Nachfolger "The Return..." einfach komplett selber einzutrümmern und schafft damit mal schnell zwei inzwischen legendäre Alben, die wohl den miesesten Sound seit der Erfindung des Vierspurrekorders haben. Erst auf "Under The Sign..." taucht ein ungenannter Drummer auf, für "Blood, Fire, Death" finden sich mit Kothaar am Bass und Vornth an den Drums, geeignete Mitstreiter, mit denen Quorthon in Schweden auch mal live auftritt.

Was auch gerne verschwiegen wird, ist dass Jonas Akerlund, Direktor von Videos wie "Smack My Bitch Up" von The Prodigy, "Turn The Page" von Metallica, oder "Ray Of Light" von Madonna, bei Bathory mal hinterm Drum Kit saß und böse geschaut hat.

Mit "Hammerheart" lösen sich Bathory erstmals vom Black- und Death-Metal und bringen Elemente in ihre Musik ein, die fortan als Viking Metal verschrien werden. Ob das nur an den nordisch, historischen Texten liegt oder auch an der Musik, muss jeder selbst entscheiden. Auch "Twilight Of The Gods" bietet viel ruhige Momente und kann sich produktionstechnisch schon beinahe hören lassen.

Mit den beiden "Jubileum" Alben wird die Zeit überbrückt, bis '94 "Requiem" erscheint und wieder etwas mehr zu den Wurzeln zurück geht. Auch "Octagon" ist noch deutlich härter als die '88er und '90er Scheiben, "Blood On Ice" klingt aber wieder nach dem frühen Stil der Band, was auch daran liegt, dass Überbleibsel aus dieser Zeit erneut verwendet werden. Von Bathory exisitiert noch ein drittes "Jubileum"-Album, jedoch bringt Quorthon zwei Soloscheiben auf den Markt, eine schon 1994 und eine 1997.

Dann wird es lange Zeit eher ruhig um den Mann, der mit bürgerlichen Namen Gerüchten zufolge Pugh Rogefeldt heißen soll (was erklären könnte, warum er sich lieber nach einem Dämon benennt). Für 2001 ist mit langer Verzögerung endlich das nächste Studio Album angesagt, das auf den Namen "Destroyer Of Worlds" hört. So richtig begeistern kann die Scheibe aber nicht. Erst mit den beiden Platten der Nordland-Saga ändert sich das wieder.

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15

Freitag, 11. Juni 2004, 00:14

Zitat

Ray Charles ist tot

[IMG]http://www.spiegel.de/img/0,1020,97439,00.jpg[/IMG]

Die Musiklegende Ray Charles ist tot. Der amerikanische Sänger und Pianist starb nach Angaben eines Sprechers am Donnerstag im Kreise von Familienangehörigen und Freunden in seinem Haus in Beverly Hills. Er wurde 73 Jahre alt.



http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,303611,00.html
Mikael Forssell@twitter:"Im so white my black teammate @damarcusbeasley hates when he loses me in da snow at training..."

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16

Freitag, 11. Juni 2004, 00:39

Tja, da sind zwei Musikgötter (wenn man so sagen kann) von uns gegangen.
Sic semper tyrannis

Krieg der KGaA!

Enteignet Madsack

neo96

96er

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17

Freitag, 11. Juni 2004, 07:13

Ist das der, der öfters mal bei den Simpsons aufgetaucht ist?

Registrierungsdatum: 27. April 2004

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18

Freitag, 11. Juni 2004, 07:37

Eher nicht - in der Folge The Secret War of Lisa Simpson kommt zwar sein Song "You are my Sunshine" vor, aber bekanntester Film/TV-Auftritt von ihm ist in Blues Brothers, wo er als blinder Ladenbesitzer auf zwei kleine Jungs schießt, die was klauen wollen
God bless mother nature
she's a single woman too

Tobias

Redakteur / Moderator

Registrierungsdatum: 16. Januar 2002

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19

Freitag, 11. Juni 2004, 11:08

Laber keinen Scheiß, es war nur ein kleiner Junge. :motzen:
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20

Sonntag, 13. Juni 2004, 20:13

Zitat


Schauspielerin Jennifer Nitsch gestorben


Die Schauspielerin Jennifer Nitsch ist in München bei einem Sturz aus dem Fenster ihrer Wohnung gestorben. Die 37-Jährige sei sofort tot gewesen, teilte die Polizei mit. Fremdverschulden sei ausgeschlossen. Unklar ist demnach aber, ob Nitsch selbst gesprungen oder aus dem Fenster gefallen sei. Laut "Bunte.T-Online" zufolge hatte sie seit längerem Selbstmordgedanken.

Geboren wurde Nitsch 1966 in Köln. Nach einer Ausbildung zur Kostümbildnerin fand sie selbst Geschmack an der Schauspielerei und begann ihre Karriere mit kleinen Rollen in Serien wie "Der Alte", "Derrick" oder "Freunde fürs Leben". Der Durchbruch kam mit Sönke Wortmanns "Allein unter Frauen" im Jahr 1991. Regisseur Dieter Wedel engagierte sie für seinen Vierteiler "Der Schattenmann", in dem sie eine Friseuse mit Verbindungen zur Mafia spielte. Spätestens mit dieser Rolle spielte sich Nitsch nach Meinung vieler Kritiker in die erste Riege der deutschen Schauspielerinnen.

Nitsch, die eine rauchige Stimme hatte, spielte mit Vorliebe emanzipierte, kämpferische Frauen, die unbeirrt ihren Weg gehen. Für ihre Darstellung der Titelrolle in dem ZDF-Fünfteiler "Nur eine kleine Affäre" wurde sie 1994 mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Einer ihrer letzten Auftritte war im ARD-Film "Geerbtes Glück" an der Seite von Francis-Fulton Smith und Michael Mendl. Darin spielte sie eine Frau Mitte 30, die nach einer beruflichen Niederlage auf Mallorca einen Neustart versucht.


[IMG]http://www.autogrammjaeger.com/nitsch.jpg[/IMG]