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781

Freitag, 20. April 2018, 01:51

#Bierdeckel
“Vor dem Feind gilt nur eine Losung: Zu den Waffen!“
(Euripides)

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782

Freitag, 20. April 2018, 02:29

Ebenfalls.
2013 mit den gleichen Gründen machen lassen vom Lohnsteuerhilfeverein. kosten sind abhängig vom Jahres-Bruttolohn, hat man aber allemal wieder raus mit den Tricks, die man als Laie nicht kennt.

Was ist das eigentlich für ein Steuerrecht, bei dem man Leute bezahlen muss die Tricks anwenden müssen damit man zu viel gezahlte Steuern zurück bekommt?
Na ja, das ist halt eine Sache von Outsourching oder selber machen. Entweder man kniet sich selber mit extremem Zeitaufwand rein und holt meist deutlich mehr raus als die an "Gesetze gebundenen" Hilfevereine oder Steuerberater oder man verzichtet auf ein paar hundert Euro und legt sich dafür nett gemütlich in die Sonne.

783

Freitag, 20. April 2018, 06:55

Also wenn man selbst mehr rausholt als der Steuerberater, dann hat man entweder den falschen oder begeht platt Steuerhinterziehung. Es sei denn, man ist sehr talentiert und "extremer Zeitaufwand" meint ungefähr den Aufwand einer Steuerberaterausbildung.
"It is easier to fool people than to convince them they have been fooled" - Mark Twain

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784

Freitag, 20. April 2018, 08:55

Interessante Diskussion, da ich auch gerade überlege, erstmalig die Dienste eines Steuerberaters (m/w) in Anspruch zu nehmen. Ich mache seit über zehn Jahren meine Steuererklärung selbst und bekomme immer ein paar hundert Mark zurück. Nun erzählten mir Arbeitskollegen (m), dass sie ihre Erklärung anfertigen lassen und einen vierstelligen Betrag zurück bekommen. Sie verdienen ungefähr so viel wie ich und besondere Aufwendungen wurden verneint.


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785

Freitag, 20. April 2018, 09:08

Erzählen kann man ja viel.
in: 50+1-Fan
out: Konstruktkunde

786

Freitag, 20. April 2018, 15:19

Vierstellig ist bei Lohnsteuer nicht so wahrscheinlich. Aber das Risiko, es in einem Jahr mal auszuprobieren, ist ja finanziell überschaubar, und im nächsten Jahr machst Du es halt wieder selbst, wenn es sich nicht gelohnt hat oder Du Dir die Kniffe des StB abgeguckt hast.
"It is easier to fool people than to convince them they have been fooled" - Mark Twain

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787

Freitag, 20. April 2018, 20:32

Ich empfehle auch das WISO Steuersparbuch. Wenn man neu damit arbeitet, kann man sich z.B. mittels eines Interviews durch die ganze Steuererklärung führen lassen. Da wird echt jede Eventualität abgefragt, absolut idiotensicher. Am Ende werden nach einer Plausibilitätsprüfung noch alle Verbesserungsmöglichkeiten oder ev. Ungereimtheiten aufgelistet.

Ich benutze das seit Jahren und in den unterschiedlichsten Konstellationen, das Programm berücksichtigt jede erdenklich Anlage X-Y-Z. Und natürlich wird man auch darauf hingewiesen, die Kosten fürs Programm abzusetzen. Am Ende gibt es eine Vorausberechnung der Erstattung, das kam bisher immer hin.

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788

Freitag, 20. April 2018, 20:56

Ich hab das bisher 2x online (2017/2017) über ELSTER gemacht. Vorausberechnung stimmte, 4 Wochen später war die Kohle auf dem Konto.
Keine Belege geschickt, keine Rückfragen, per Mail ans FA geht automatisch, wenn man will.
Kosten: 0 Euro

https://www.elster.de/eportal/start
Je mehr Käse, desto mehr Löcher. Je mehr Löcher, desto weniger Käse. Also: Je mehr Käse, desto weniger Käse.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »wuerfel1896« (20. April 2018, 20:59)


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789

Samstag, 21. April 2018, 00:33

Dazu musst du erstmal wissen, was du absetzen kannst. Ohne 10-Euro-Software wird das schwierig.
in: 50+1-Fan
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790

Samstag, 28. April 2018, 09:56

Könnte auch in den alltäglichen Wahnsinn Thread: was nützt einem eine elektronisch abgegebene Steuererklärung, wenn man die Belege, die angefordert werden, dann nur per Post zusenden kann. Willkommen in Deutschland...
"Hannover ist für Deutsch das, was Oxford für Englisch ist"

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791

Samstag, 28. April 2018, 10:00

Dazu musst du erstmal wissen, was du absetzen kannst. Ohne 10-Euro-Software wird das schwierig.


Steuer Web kann man bis zum abschicken kostenlos nutzen. Habe das mal mit Elster verglichen. Ein paar Hinweise gab es noch aber mit Elster komme ich auf das gleiche Ergebnis. Im der Konsequenz kann ich mir also das Geld für die Software sparen.

792

Samstag, 28. April 2018, 11:08

Mal so ganz blöd gefragt: schickt man die Steuererklärung beim ersten mal elektronisch kommentarlos rüber oder ruft man vorher mal im FA an, bereitet die vor und schickt sie dann mit Anschreiben an "seinen" Sachbearbeiter?
Und, nächste blöde Frage: Für alles vor 2014 ist es inzwischen auch bei freiwilligen Steuererklärungen zu spät, oder?
You only sing when you're winning.

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793

Samstag, 28. April 2018, 11:21

Kommentarlos reicht, die Daten von dir sind ja in der Steuererklärung erfasst. Kannst natürlich auch ein paar nette Worte in ein Anschreiben verpacken.
"Hannover ist für Deutsch das, was Oxford für Englisch ist"

794

Samstag, 28. April 2018, 11:27

Ok, das schaffe ich ;) Vielen Dank!
Und beleglos ist das Ganze erst ab diesem Jahr, oder? Das heißt, ich schicke für die Erklärungen 2014f. den ganzen Papierkram hin? Proaktiv und das wird anhand der Steuer-Id zugeordnet oder warte ich ab, bis die sich bei mir melden, was sie gerne haben möchten?
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795

Samstag, 28. April 2018, 11:40

Ich hab letztes Jahr auch nichts hingeschickt und die wollten auch nichts haben.

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796

Samstag, 28. April 2018, 12:22

Ich glaube, seit 2010 mache ich das mit Zertifikat und habe da nie Anlagen hingeschickt. Nicht mal für die haushaltsnahen Dienstleistungen haben die was nachgefordert.
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out: Konstruktkunde

Stephan535

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797

Samstag, 28. April 2018, 14:15

Wenn ich das richtig verstanden habe, machen die das mit einer Plausibilitätsprüfung. Schlägt die nicht an, werden keine Belege erfordert.
Ansonsten eben schon.
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798

Samstag, 28. April 2018, 14:19

Dazu musst du erstmal wissen, was du absetzen kannst. Ohne 10-Euro-Software wird das schwierig.


Steuer Web kann man bis zum abschicken kostenlos nutzen. Habe das mal mit Elster verglichen. Ein paar Hinweise gab es noch aber mit Elster komme ich auf das gleiche Ergebnis. Im der Konsequenz kann ich mir also das Geld für die Software sparen.


Ja, ich meine auch mal gehört zu haben, dass eine wirkliche Mehrberatung durch Software selten erfolgt. Da wird auch nur wie bei Elster alles abgefragt. Interessant wäre mal ein Vergleich Elster und Steuerberater für die gleiche Erklärung.
Ich bin Second Hand Vegetarier: Kuh isst Gras - Ich esse Kuh

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799

Samstag, 28. April 2018, 14:21

Steuer Web kenne ich nicht. Gibt man da seine Daten online irgendwo ein und die verwerten das dann werbeseitig?

Bei Elster wird einem natürlich nicht gesagt, was man wo ansetzen kann, so dass es durchgeht.
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800

Samstag, 28. April 2018, 15:03

Steuer Web ist von Buhl also Wiso nur online basiert. Man sollte aber auch immer aufpassen, was das Programm macht. Bei mir waren nämlich manche Einträge nach einem Logout nicht mehr aktiv. Machte dann 200 Euro Unterschied in der Berechnung.