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2 641

Donnerstag, 3. Januar 2019, 14:26

https://www.zukunft-mobilitaet.net/91767…hrt-kopenhagen/

...An jedem Kilometer, der in Kopenhagen mit dem Rad gefahren wird, verdient die Gesellschaft 1,22 DKK (0,16 €)......
....verliert die Gesellschaft einen Nettobetrag von 1,13 DKK (0,15 €) für jeden Kilometer, der mit dem Auto gefahren wird.

Nur weil es mir mal eben auffiel.
Je mehr Käse, desto mehr Löcher. Je mehr Löcher, desto weniger Käse. Also: Je mehr Käse, desto weniger Käse.

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2 642

Donnerstag, 3. Januar 2019, 14:53

Gestern Abend bin ich bei Phönix über die Doku "Stadt, Land, Frust" gestolpert, in der es in erster Linie um die Landflucht ging, aber auch um den innerstädtischen Straßenverkehr. Auch hier wurde Kopenhagen als Beispiel genannt und ein kopenhagener Stadtplaner interviewt, der sagte, der Vorteil in Dänemark sei es, dass es anders als Deutschland dort keine Automobilindustrie und -lobby gäbe, die der Politik auf die Pelle rückt, wenn es darum geht, den Autoverkehr reduzieren zu wollen.

Ich finde die Doku leider weder in der Mediathek, noch bei Youtube.
"Wer bin ich, und wenn ja: Wann öffnet Kasse 2?"

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2 643

Donnerstag, 3. Januar 2019, 15:01

Wird wiederholt um 5:30 am 05.01, oder ?

https://www.phoenix.de/sendungen/dokumen…t-a-328562.html

Genau meine Zeit ;)
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2 644

Mittwoch, 9. Januar 2019, 17:19

War bestimmt eine interessante Sendung. Schien von 2017 gewesen zu sein, vielleicht war sie damals in einer Mediathek. Keine Ahnung, warum das heute nicht möglich ist.

---
Derzeit spielt 96 gegen Wagerem. Wagerem liegt in Flandern. Und wat is dat Wort des Jahres in Flandern?

Antwort hinterm Link, der nach deutschsprachigen flanderninfo.be hinführt

Achtung: Spoiler! Zum Anzeigen des Textes links auf das + klicken.
Na gut, wer lieber Spoilers als Links klicken tut: "Moordstrookje" = "Todesstreifchen" = aufgemalter Radweg
"Wenn dieser Prozeß nicht abgeschlossen wird, wird 96 in fünf Jahren in der fünften Liga spielen."
unverständlich und offensichtlich rechtsirrig


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2 645

Samstag, 12. Januar 2019, 01:50

Ich fahre nun seit Mitte des letzten Jahres täglich die Strecke von Hannover- Hildesheim über die B6. Auf der Strecke von Hildesheim nach Hannover ist ja neuerdings die Section Control Geschwindigkeitsmessanlage in Betrieb Ich habe mal gehört/ gelesen, dass die dort angebracht wurde, da es dort in der Vergangenheit zu häufigen Unfällen kam und das Section Control die Geschwindigkeit regulieren und so für mehr Sicherheit auf dem Abschnitt sorgen soll. Auf einer mehr oder weniger durchgängig geraden Strecke auf der Tempo 100 gilt..
Ich habe bis heute (gestern) dort nie einen Unfall oder eine andere nennenswert kritische Situation erlebt, insofern habe ich die offiziellen Gründe auch eher angezweifelt. Heute habe ich aber die Krönung erlebt: Ca. 200 m vor dem Blitzer bremst ein Auto auf der rechten Spur auf Tempo 40-50 km/h ab (in einer 100er Zone), weil der Fahrer augenscheinlich erst da das Messprinzip verstanden hat und vorher etwas zügig unterwegs war. Ich war zum Glück auf der linken Spur unterwegs, bei den Autos auf der rechten Spur kam das doch recht schnelle Abbremsen absolut nicht gut an, wie ich mitbekommen konnte.. Wenn das manche öfter so machen dann befürchte ich wird es da in Zukunft doch öfter noch krachen..
-

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2 646

Samstag, 12. Januar 2019, 02:59

Das Prinzip ist Mist, aber heftige Unfälle gab es da schon häufiger, da man wohl aufgrund der geraden Strecke gern deutlich schneller gefahren ist. Aber wieso nur fährst du B6 und nicht A7? Deutlich stressfreier. ;)
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2 647

Samstag, 12. Januar 2019, 09:05

Laut Polizei* sind in dem Abschnitt die Unfallzahlen übrigens seit 2015 zurückgegangen. In dem Jahr wurde die Anlage aufgestellt. Man musste sie also nicht einmal in Betrieb nehmen um Verbesserungen zu erhalten.

Ich halte das Prinzip nicht für Mist. Das mit dem Abbremsen gibt es doch vor herkömmlichen Blitzern genau so. Vermutlich sogar häufiger.
Auch in Österreich hat man wohl nur positive Erfahrungen mit dem System sammeln können, z.B. auch mit mobilen Systemen auf Autobahnbaustellen.

Übrigens gibt es erst ab 14.1 Bußgelder. Vorher läuft noch die Testphase. Anschließend folgen die 18 Monate Pilotphase.



*Quelle: Hab ich bei der Eröffnung von Section Control bei einem Gespräch aufgeschnappt.
Lasst das Licht des Friedens scheinen,
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"Und wir singen im Atomschutzbunker:
Hurra, diese Welt geht unter!"

2 648

Samstag, 12. Januar 2019, 09:21

Es ist doch ganz einfach: man fährt 200 und macht vor dem Blitzer Raucherpause.
NIEMALS ALLEIN - Das gilt auch für die Macht im Verein!

2 649

Samstag, 12. Januar 2019, 13:27

Auch auf Straßen mit Schutzstreifen gilt für Autofahrer: Kann der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, gilt ein faktisches Überholverbot.

!!

Sagt nach dem einen hessischen Gericht, das ich vor einigen Monaten schon zitiert hatte, nun auch ein neues Rechtsgutachten des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/h…,hamj76462.html

de jure <> de facto
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2 650

Samstag, 12. Januar 2019, 13:33

Was gilt denn eigentlich in Einbahnstraßen mit der Erlaubnis für Fahrradfahrer, in die entgegengesetzte Richtung zu fahren (Autos parken links und rechts, es gibt keinen Fahrradschutzstreifen und zwischen fahrendem Auto und stehenden Autos gibt es in Summe weniger als 1,50 m Abstand)?
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2 651

Samstag, 12. Januar 2019, 13:45

Dann hältst du als Autofahrer an.
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2 652

Samstag, 12. Januar 2019, 13:48

Natürlich, aber was sagen Gerichte dazu?
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2 653

Samstag, 12. Januar 2019, 14:24

Dass du als Autofahrer anzuhalten hast. ;)

Ich habe irgendwo mal einen Artikel über ein Urteil gelesen, gut möglich, dass es hier irgendwo verlinkt ist, nach dem ein Busfahrer (?) verknackt wurde, weil er einen Radfahrer angefahren hat und ihm ein zu geringer Sicherheitsabstand nachgewiesen werden konnte. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, ging es darum, dass sich ein Radfahrer neben einen bereits stehenden Bus platziert hat, der Sicherheitsabstand also vom Fahrradfahrer selbst und nicht vom Bus unterschritten wurde. Aussage der Richterin war in etwa "und selbst wenn der Radfahrer sich eine halbe Stunde nicht bewegt, dann bleiben Sie eben auch eine halbe Stunde stehen. Sie dürfen erst anfahren, wenn Sie den Abstand sicherstellen können."

Daraus würde ich ableiten, dass es sich im von dir beschriebenen Szenario ähnlich vehalten dürfte.
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2 654

Samstag, 12. Januar 2019, 17:43

dass sich ein Radfahrer neben einen bereits stehenden Bus platziert hat, der Sicherheitsabstand also vom Fahrradfahrer selbst und nicht vom Bus unterschritten wurde. Aussage der Richterin war in etwa "und selbst wenn der Radfahrer sich eine halbe Stunde nicht bewegt, dann bleiben Sie eben auch eine halbe Stunde stehen. Sie dürfen erst anfahren, wenn Sie den Abstand sicherstellen können."
Das heißt im Umkehrschluss, wenn ich langsam auf eine Ampel zurolle und mich rechts ein Fahrrad überholt, muss ich sofort mit aller Kraft eine Notbremsung machen und riskieren, dass mir der Hintermann auffährt?

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2 655

Samstag, 12. Januar 2019, 18:24

Das Prinzip ist Mist, aber heftige Unfälle gab es da schon häufiger, da man wohl aufgrund der geraden Strecke gern deutlich schneller gefahren ist. Aber wieso nur fährst du B6 und nicht A7? Deutlich stressfreier. ;)


Weil ich nicht direkt nach Hildesheim, sondern Richtung Hildesheimer Wald muss. Und Wenn ich über die A7 fahre muss ich nochmal durch Hildesheim durchfahren. Und das ist morgens nun nicht wirklich stressfreier als die B6 zu nehmen und dann über die ganzen Dörfer zu tingeln.
-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chillerns« (12. Januar 2019, 18:25)


2 656

Sonntag, 13. Januar 2019, 05:32

@Donnergott
Radfahrer dürfen an stehenden Fahrzeugen vorsichtig vorbeirollen, wenn genug Platz ist.
Langsam fahrende Fahrzeuge dürfen sie nicht rechts überholen.

Deswegen: Nein, mußt Du nicht.
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2 657

Sonntag, 13. Januar 2019, 14:31

Langsam fahrende Fahrzeuge dürfen sie nicht rechts überholen.
Auch nicht, wenn ein Pseudo-Radweg auf der Straße (gestrichelte Linie am rechten Rand) markiert ist? Das war doch das Problem aus diesem NDR-Bericht, dass es zwar "getrennte" Fahrspuren für Autos und Räder gibt, wegen der Enge die Autos aber trotzdem nicht neben den Radlern (oder an ihnen vorbei) fahren dürfen.

2 658

Sonntag, 13. Januar 2019, 16:04

Farbe bietet keinen Schutz und ist daher irrelevant. Der Streifen kann durchgezogen sein, er kann gestrichelt sein, er kann ganz fehlen. Das ändert ja die Notwendigkeit von Überholabstand nicht, um die Gefahr eines Unfalls zu minimieren.

Radfahrer müssen einen Abstand zur Bordsteinkante einhalten (ich glaube, 0,7-1m). Wenn dort am Straßenrand Autos parken, muß der Abstand noch größer sein (1-1,5m).

Autos müssen einen Abstand zum Radfahrer einhalten. 1,5m. Bei Kindern 2m. Auf Landstraßen bei >50 km/h auch 2m. Dafür müssen sie komplett auf die Spur des Gegenverkehrs. Wenn das nicht geht, dann herrscht faktisch Überholverbot. All die genannten Meter sind durch Gerichtsurteile festgelegt oder bestätigt.

Zitat

„Mindestabstand 1,50 Meter“, antwortet Y. Es sei denn, ergänzt sein Verteidiger, der Radfahrer befinde sich auf einem Fahrradstreifen. Dann sei der Mindestabstand obsolet. So sei es, pflichtet Y. bei.

Nein, so sei es eben nicht, sagt die Richterin. Das glaubten bloß viele. Viel zu viele. „Ich sehe das mit Sorge, wie diese Linien zunehmen und sich jeder in Sicherheit wiegt.“ Aber in jedem Falle habe ein Auto- und noch mehr ein Busfahrer nun mal einen Sicherheitsabstand zum Radler zu wahren. Der ist gesetzlich nicht festgelegt, deutsche Gerichte verorten ihn aber zwischen anderthalb und zwei Metern. „Das habe ich noch nie gehört“, sagt Y. Er auch nicht, sagt sein Verteidiger. Sei aber trotzdem so, sagt die Richterin.

„Die Ampel war Grün! Ich musste fahren!“, sagt Y. Musste er nicht, sagt die Richterin, er hätte warten müssen, bis der Mindestabstand gewährleistet gewesen sei, „und wenn es eine halbe Stunde dauert“. Y. ist sprachlos. Sie habe die Fahrradstreifen nicht erfunden, sagt die Richterin achselzuckend.

Radfahrer, die besonders weit rechts fahren, weil sie Angst haben angehupt zu werden oder weil sie freundlich wirken wollen, verleiten dabei zum Überholen mit zu wenig Abstand. Im Grunde genommen müssen sie knapp links neben vielen "Schutzstreifen" fahren, weil dieser so schmal und so dicht an parkenden Autos ist.

Zum NDR-Bericht:
Die Bilder zeigen exakt das Malheur eines sogenannten Schutzstreifens (das Konzept ist bei Radfahrern so unbeliebt, es wird dort gerne Schmutzstreifen genannt, weil sich der Fahrbahndreck aufgrund der Wölbung immer in der Gosse, also am Fahrbahnrand sammelt, oder wird Scherzstreifen genannt, weil Farbe angeblich einen Schutz bieten soll, was natürlich ein schlechter Scherz ist).

Bild 1
Man sieht parkende Autos, ein ausparkendes Auto. Idealerweise fahren Radfahrer mit 1-1,5m Abstand daran vorbei. Auf dem Bild sieht das eher wie 0,5m aus. Dann nehmen wir an, das Fahrrad und sein Fahrer sei ca. 0,7m breit. Überholen dürften Autos nur mit 1,5m Abstand zum Radler. Ein Schutzstreifen soll empfohlenerweise 1,5m breit sein, mindestens jedoch 1,25m. Nun kenne ich aber viele, die nur auf 0,8m kommen. Ich rate mal, auf Bild 1 seien es 1,25m. Der Abstand zwischen gestrichelter Linie und den fahrenden Autos beträgt bestenfalls 0,5m. Den Außenspiegel muß man berücksichtigen, sofern der einen treffen könnte. Das heißt, die Autos fahren vielleicht mit 1,75m, höchstens 2m Abstand an den geparkten Autos vorbei. Statt mit 3,5-3,7m.

Laß da eine seitliche Windböe sein, die einen kleinen Fahrschlenker verursacht. Laß da einen Gullideckel oder eine Pfütze oder eine Scherbe sein, um den/die man herumfahren will. Laß da 'ne Autotür aufgehen oder jemand setzt zum Ausparken an. Laß da einen unsicheren Radfahrer langfahren, einen Senior oder ein 10-jähriges Kind. Der Winzpuffer von 0,5m ist rasend schnell aufgebraucht.

Angeblich sprechen die Unfallzahlen für den Schutzstreifen. Aber das ist in die Tasche gelogen. Das Hauptproblem bei echten Radwegen, die zum Bürgersteig gehören, sind die Kreuzungen. Die kann man natürlich umbauen. Siehe Niederlande. Die haben das ja gemacht und erklären es in Wort und Bild. Das ist sicher und komfortabel. Ein Schutzstreifen lockt keine Unentschlossenen vom Auto auf Fahrrad. Verkehrswende so unmöglich. Im Gegenteil, es werden Konflikte herbeigeführt. Erzähl mal den Autofahrern in Bild 1 und Bild 2, daß sie nur überholen dürfen, wenn die Gegenfahrbahn frei ist. Da wirste was zu hören kriegen. Fahr mal mittig mit fünf Autos hinter dir. Laß dich mal anhupen oder schneiden. Aber das ist die Verkehrsregel!

Bild 2

An Radwegen kann man sofort erkennen, wie ernst der Radverkehr und der Radfahrer genommen wird. Das fängt schon bei Hofeinfahrten oder kleinen Seitenstraßen an. Wird der Radweg abgesenkt, damit das Auto eine ebene Strecke haben kann? Oder macht man es umgekehrt?

Es gibt so viele Gelegenheiten, die zeigen, daß Radfahrer nicht ernst genommen wurden. Das waren Verwegene. Unerschrockene. Sportler. Hobbyfreaks. Das waren die, die selbst schuld waren. Hätten ja das Auto nehmen können.

Natürlich machen auch viele Radfahrer was falsch. Taktisch (zu nah am Rand fahren) oder rechtlich. Aber: Sie wiegen keine 2 Tonnen dabei. Sie erreichen nicht die Beschleunigung und Geschwindigkeit von Autos. Sie haben einen besseren Rundumblick. Sie sitzen nicht in einer schallgedämmten Büchse. Sie sind kürzer und schmaler. Sie erreichen einfach nicht das Gefahrenpotential eines Autos. Und inzwischen weiß man ganz genau, daß die Regeleinhaltung auch mit der Infrastruktur zu tun hat. Wer auf einer Fahrt regelmäßig zehn Ereignisse hat, die ihn ärgern (zu eng überholt werden, geschnitten werden, Ampelbettelknopf drücken müssen, über Baumwurzeln fahren müssen, die Scherben sind immer noch nicht weggeräumt, Radwege haben tausend verschiedene Erscheinungsformen, sie beginnen und enden willkürlich, sie werden zugeparkt usw.), der tendiert dazu, sich die Regeln so zu gestalten, daß eine Radfahrt besser möglich ist.
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unverständlich und offensichtlich rechtsirrig

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Verein: Fangfrage !?

Wohnort: zu nah am Wolf

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2 659

Montag, 14. Januar 2019, 08:43

Pokalheld for Verkehrsminister.
»Always code as if the guy who ends up maintaining your code will be a violent psychopath who knows where you live«
kalsarikännit!
Augen wie Kekse
Jede Theke träumt von einem Bier, warum, Du Nutte, träumst Du nicht von mir?

kampi

96er

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2 660

Montag, 14. Januar 2019, 08:57

@Pokalheld
Machst du das beruflich? Also Verkehrsplanung oder so was?
"Salopp gesprochen, verblöde ich seit zehn Jahren, halte mich aber über Wasser, weil ich ganz gut kicken kann"
Nils Petersen