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3 061

Freitag, 15. Februar 2019, 20:33

Nochmal: Woher kommt der Anspruch auf einer öffentlichen Strasse mit einer heterogenen Fahrer- und Fahrzeugstruktur die Fahrgeschwindigkeit nach oben selbst zu bestimmen?

Der Anspruch ergibt sich aus der Straßenverkehrsordnung, die es trotz ständiger Anpassungen im Laufe der Jahrzehnte auch heute noch auf bestimmten Strecken und unter bestimmten Umständen dir die Freiheit gewährt, eigenverantwortlich deine Geschwindigkeit zu wählen.
Jetzt habe ich auch eine Frage an dich: Woraus leitest du deinen Anspruch ab, anderen Fahrern die Befähigung ein Auto mit 200+ km/h zu führen in Frage zu stellen?

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3 062

Freitag, 15. Februar 2019, 20:50

@theMenace

Jetzt kommt das Faschismus-Argument. Wie immer bei Dir, wenn du am Ende deiner Argumentation bist. Die Keule kann auch nicht groß genug sein. Das ist bei der derzeitigen Debatte, sei es Feinstaub oder Tempolimit, leider keine Ausnahme und macht eine Debatte mit der Autofahrerlobby schwierig bis unmöglich. Kein Vergleich ist zu irrational beim Kampf um die Freiheit fürs unbegrenzte Rasen.
Da werden die Autofahrer auch mal mit russischen Schwulen gleichgesetzt, in anderen Foren kommt da auch schon mal der Vergleich mit den Juden.

Du überhöhst hier mit deiner ganz eigenen Anwendung des Begriffes der Selbstbestimmung das Thema zu einem existientiellen Problem. Schau einfach mal über den Autofahrer-Tellerrand hinaus. Welche gesellschaftlichen Probleme werden in Zusammenhang mit Selbstbestimmung diskutiert. Da geht es um das Recht auf Abtreibung, da geht es um selbstbestimmtes Sterben, da geht es um Selbstbestimmung bei der geschlechtlichen Identität, da geht es um selbstbestimmtes Leben für Behinderte.
In diesen Diskursen geht es im wesentlich um Übernahme von Verantwortung.

Wieso spielt dieser Begriff bei diesen Autothemen eigentlich keine Rolle?

@Donnergott

Wo lernt man mit mehr als 200 km/h auszuweichen, zu bremsen? Das wird auf der Autobahn ausprobiert oder wohl eher darauf gehofft, dass der Extremfall nicht eintritt. Wenn doch, werden andere in Mitleidenschaft gezogen.

Die Autofahrer, die sich in Städten ein Autorennen liefern, sind auch der Meinung, daß sie ihr Auto auch bei 100 km/h unter Kontrolle haben. Das hat hier in Köln zwei Menschen das Leben gekostet.
Die Verantwortung dafür haben die Autofahrer nicht übernommen.
"Mit größerer Wucht stellt sich die Vernunft dem Bösen entgegen, wenn Zorn ihr dienstbar zur Hand geht."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »96mettbrötchen« (15. Februar 2019, 20:56)


3 063

Freitag, 15. Februar 2019, 21:03

Niemand in diesem Thread, nicht mal dieser theMenace, spricht irgendwo davon, dass er unbegrenzt rasen will. Aber ja, macht sich natürlich gut in einem Post in dem man dem anderen Übertreibung vorwirft.
Und jetzt wird gekackt !

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3 064

Freitag, 15. Februar 2019, 21:03

TheMenace, ich muss dir ja einerseits Respekt zollen dafür, wie du das Thema hier in der Hand hast. Ziemlich professionell, mit einer Mischung aus Zahlen, gefühlten Fakten, echten Fakten, Spekulationen und unterirdischen Beschimpfungen, Lügen und Diffamierungen. Du führst diese Diskussion lobbymäßig, das dürfte deinem Beruf geschuldet sein.

Andererseits finde ich es auch irre, mit welch lächerlicher Scheiße du hier teilweise operierst. Ich komme nochmal auf "schneller ist immer besser" zurück. Dass das unfassbarer Blödsinn eine sehr subjektive Aussage ist, haben dir ja schon die Schenkelklopf-Antworten in diesem Thread gezeigt, weitere Beispiele gegen deine These sind alle, die nicht Vollgas fahren und letztlich wird es total hanebüchen, wenn du anmerkst,

Wenn einfach alle, die nicht damit umgehen können oder wollen, dass ein BMW von hinten mit 200 ankommen könnte, den Zug nehmen?


Nimm einfach den Zug, TheMenace. Der ist am schnellsten. Hannover-Berlin, deine Referenstrecke, kannst du mit dem Auto nicht so schnell bewältigen wie mit dem Zug. Wieso vergeudest du dein Leben auf der linken Spur? (Und, ja, ich weiß, dass du auch Zug fährst. Macht dein Argument nicht weniger albern)

Nächste lächerliche Scheiße:
Wenn Du beim Spurwechsel unsicher bist, lass es bleiben. Deine Fahrunsicherheit hat doch mit der Sicherheit des Straßenverkehrs nichts zu tun.

Ich erwähnte es bereits, aber es passt hier so schön.Du erhebst du dich hier so schön schmierig über Leute, die nicht so risikofreudig fahren wie du. Freie Fahrt für freie Bürger.

Aber - there's always a Tweet Beitrag:

Meine größte Sorge beim Radfahren sind die Kampfradler, die mit Vollgas und Sturmklingel an mir vorbeirasen.


Mimimi. Hast du etwa nicht den Schneid für einen Radweg? Dann fahr halt Auto, und lass die Radfahrer in Ruhe. Was für eine alberne Doppelmoral.

Und dann, TheMenace, sind da noch deine Beiträge unterhalb der Gürtellinie. Jetzt sind wir also schon beim Faschismus. Kannst du jetzt mal bitte halblang machen? Du hast deine Diskussionsgegner in den letzten Tagen u.a. als Hutbürger, Ahnungslose, Sonntagsfahrer, Kampfradler, AFDler (etwas, wofür Dahl hier regelmäßig auf die Fresse bekommt – wieso eigentlich du nicht?) und sicherlich noch mehr diffamiert.

Vorhin dann kamst du mit Homophobie um die Ecke. Da wird's jetzt echt widerlich. Wo ist bei dir die Grenze? Den Vergleich der Diskussion mit der amerikanischen Waffenpolitik lehnst du als unpassend ab, und dann kommst du mit Faschismus und Homophobie? In einer Diskussion über Tempolimit auf Autobahnen? Was kommt als nächstes? Der Autofahrer als Jude von heute? Viel Raum ist nicht mehr bis dort.
bewegungsorientierte Verabredungskultur

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Käptn Frühstück« (15. Februar 2019, 21:05)



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3 065

Freitag, 15. Februar 2019, 21:09

Rasen hat nichts mit der absoluten Geschwindigkeit zu tun, sondern nur mit der konkreten Situation. 80 km/h mittags vor der Schule und 80 km/h nachts auf der leeren Autobahn, 90 auf der Landstraße bei Sonnenschein und bei dichtem Nebel, etc.
"Wo lernt man mit mehr als 200 km/h auszuweichen, zu bremsen?"
Bremsen tust du genauso wie es auch bei 100 tun würdest, nur der Bremsweg wird länger.
Und Ausweichen (Elchtest) habe ich nur in der Kradfahrschule gelernt und war dort Teil der Prüfung. Ist das inzwischen auch für den PKW Unterrichtsstoff? Auf alle Fälle KEINE HEKTISCHEN LENKBEWEGUNGEN machen!

3 066

Freitag, 15. Februar 2019, 21:26

Jetzt kommt das Faschismus-Argument. Wie immer bei Dir, wenn du am Ende deiner Argumentation bist.


Nee, bin ich noch lange nicht. Und es ist natürlich keine Keule, weil ich Dir keinen Faschismus vorwerfe, ich bin doch nicht Dahl. Aber ich bin auch nicht dafür verantwortlich, was Du so schreibst - und dafür, dass das die gleichen Plattitüden sind, mit der jedes Kackregime auf dem Planeten jede verdammte Freiheitsbeschränkung rechtfertigen will ("in der Öffentlichkeit müssen eben Grenzen gesetzt werden"). Und ich bin auch nicht dafür verantwortlich, dass in diesem Thread manche exakt die Argumentationsmuster benutzt haben, die auch Rechtspopulisten zum Thema Ausländerkriminalität verwenden. Wenn ich darauf hinweise, ziehe ich niemandem eine Rechtskeule über, sondern will lediglich, dass darüber mal nachgedacht und fair argumentiert wird.

Natürlich gibt es "größere" Freiheitsthemen als das Tempolimit. Es gibt auch größere Freiheitsthemen als Pyro im Stadion, als die Legalisierung von Cannabis, als die Volkszählung, als den halberblindeten Stuttgart21-Demonstranten und und und. So what? Aber kleinere Freiheitsthemen sind eben auch Freiheitsthemen.

Wer Freiheiten beschränken will, braucht dafür einen Grund. Bei allen anderen Themen lassen wir irgendwie "gefühlte Sicherheit" nicht gelten, etwa bei Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen. Wer das anders sieht, mag in sich schlüssig auch für ein Tempolimit sein. Das ist dann zwar nicht meine Meinung, aber immerhin konsequent.

Ist man der Meinung, dass man echten Sicherheitsgewinn braucht, ist allein die Erkenntnis "je langsamer desto sicherer" erstmal wertlos. Denn das ist zwar fraglos richtig (bei statischer Betrachtung, s.u.), führt aber dazu, dass man dann besser 10 als 20 fährt und niedrigste Tempolimits auch für Fahrräder und Eisenbahnen braucht. Das gilt genauso für "jeder Unfall ist einer zuviel". Wenn man das ernsthaft so sieht, muss man den Straßenverkehr (einschließlich Fahrrädern, ÖPNV usw.) komplett einstellen.

Die Frage ist, ob Autofahren auf Autobahnen erstmal überhaupt unsicher ist. Ist es nicht. Autobahnen sind die sichersten Straßen, mit Abstand. Und das in einem Straßenverkehr, der insgesamt seit Jahrzehnten trotz Verkehrszunahme immer sicherer wird. Es ist 30mal wahrscheinlicher, bei einem Unfall im Haushalt verletzt oder getötet (die Statistik ist geprüft für Todesfälle, aber man darf wohl annehmen, dass die Verletzungen eher noch weiter zuungunsten des Haushalts auseinandergehen) zu werden als auf der Autobahn.

Dann könnte man immer noch sagen, unter den Unfällen auf der Autobahn wäre erlaubtes Schnellfahren eine Hauptursache. Auch das ist aber nicht wahr. Die Mehrzahl der Unfälle mit Personenschaden wird von Lkw verursacht. Und unter den Pkw-Unfällen ist überhöhte Geschwindigkeit (also unerlaubtes Schnellfahren) die Hauptursache.

Jetzt kann man immer noch sagen, machen wir halt 130 oder 150, machen ja andere auch, wird schon irgendwie besser und sicherer. Aber stimmt das?

Erstmal bin ich aus Freiheitsgründen der Meinung, man muss ein Verbot rechtfertigen und nicht umgekehrt dessen Abwesenheit, siehe oben.
Dann spricht dagegen, dass kürzere Reisezeiten sinnvoll sind (also deren Möglichkeit - bei wem das individuell nicht so ist, wird ja nicht gehindert, langsamer zu fahren).

Und dann kann an noch bezweifeln, ob es überhaupt sicherer wird. Dagegen spricht so manches, unter anderem:
- Die hier im Thread zitierte Studie, wonach Autofahrer bei unnötigem Tempolimit die Konzentration verlieren.
- Die ebenfalls zitierten Studien aus mehreren US-Bundesstaaten, die bei Anhebung des Tempolimits von 55 auf 75 oder 80 Meilen einen Sicherheitsgewinn festgestellt haben.
- Die Zahlen aus Polen, wo die Anhebung des Tempolimits keinerlei Auffälligkeiten gezeigt hat.
- Die Annahme, dass Geschwindigkeitsverstöße auf beschränkten Streckenabschnitten (wo es gefährlicher ist, erstens aus dem Grund, wegen dessen das Tempolimit dort besteht, und zusätzlich, weil mit Schnellfahrern weniger gerechnet wird) zunehmen, wenn es sonst keine (legalen) Möglichkeiten mehr gibt, schnell zu fahren.
- Die Annahme, dass schnelles Fahren Fahrübung bringt, die auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten ein sichereres Beherrschen des Fahrzeugs ermöglicht.

So, das nochmal als Zusammenfassung der letzten 130 250 Seiten.
NIEMALS ALLEIN - Das gilt auch für die Macht im Verein!

Dahl

96er

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3 067

Freitag, 15. Februar 2019, 21:44

AFDler (etwas, wofür Dahl hier regelmäßig auf die Fresse bekommt.


Genau das ist die Sprache der Faschisten. Du gehörtest ja stets zu denen, die die Relativierer verteidigten, mich unflätig und aggressiv angriffen und hast damit zu einer Normalisierung des Rechtspopulismus entscheidend beitragen wollen - aber vielleicht hast Du schon bemerkt, dass das Lager der Verharmloser seit den Ereignissen von Chemnitz hier im Forum sehr viel ruhiger geworden ist. Deine verbale Gewalt war und ist letztlich kein Zeichen der Stärke, sondern der Schwäche.

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3 068

Freitag, 15. Februar 2019, 21:58

kommst du mit Faschismus und Homophobie? In einer Diskussion über Tempolimit auf Autobahnen? Was kommt als nächstes? Der Autofahrer als Jude von heute?
Käptn, deine DDR-Mauertoten und politischen Gefangenen waren aber auch nicht so viel besser...

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3 069

Samstag, 16. Februar 2019, 01:52

an die Mods ...

leider schon wieder ein weiterer nerviger Politikfaden, wodrin ich die für mich relelanten Informationen nun nicht mehr finde -

kann man den Faden nicht eventuell auseinandersägen in

"aktuelle nervige Verkehrsprobleme im Großraum Hannover"

und

"grundsatzpolitische Diskussionen um den Straßenverkehr in Deutschland" ?

das würde es vielen Fanmaggern ermöglichen, auf das Lesen von ideologischen Dauerwiederholungen zu verzichten und trotzdem Informationen über aktuelle Baustellen und Chaosumleitungen im Großraum informiert zu werden ...

das Lesen in diesem Faden hat mich früher vor manchem Stau bewahrt ... leider verliert man derzeit mehr unnütz Zeit, falls man den Faden liest als wenn man in einen Stau gerät ...

Edith sacht:

und eventuell auch noch einen Faden wegen der Fahrradproblematik

"Probleme und Lösungen im Radverkehr in Hannover und Umland"

... desnn es gibt gab ja sowohl hinsichtlich Autos und auch in Richtung Fahrrädern da und dort Tipps, wie man Staus und nervige Ampelschaltungen umgehen konnte ... derzeit dient der Faden leider nur zu politischem Gesülze und der Informationsgehalt (den ich im Forum so unfaßbar schätze) geht gegen Null.

Edith ergänzt:
Auch Fäden mit politischem, ideologisch verbrämten Hin und Her machen Sinn. Sind allerdings üblicherweise sehr zäh, da sich kontinuierlich gleichbleibende Argumente von unverrückbaren Personen entgegendiskutiert werden. Kann man man einmal zur persönlichern Bildung reinschnuppern eignen sich aber nicht für den "mal kurz im Forum reinschauer" was es wichtiges hinsichtlich Hauptversammlung und ansonsten in Hannover gibt ... Deshalb fände ich das Trennen recht sinnvoll.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »96Weizen« (16. Februar 2019, 02:06)


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3 070

Samstag, 16. Februar 2019, 08:56

an die Mods ...

leider schon wieder ein weiterer nerviger Politikfaden, wodrin ich die für mich relelanten Informationen nun nicht mehr finde -

kann man den Faden nicht eventuell auseinandersägen in

"aktuelle nervige Verkehrsprobleme im Großraum Hannover"

und

Achtung: Spoiler! Zum Anzeigen des Textes links auf das + klicken.
"grundsatzpolitische Diskussionen um den Straßenverkehr in Deutschland" ?

das würde es vielen Fanmaggern ermöglichen, auf das Lesen von ideologischen Dauerwiederholungen zu verzichten und trotzdem Informationen über aktuelle Baustellen und Chaosumleitungen im Großraum informiert zu werden ...

das Lesen in diesem Faden hat mich früher vor manchem Stau bewahrt ... leider verliert man derzeit mehr unnütz Zeit, falls man den Faden liest als wenn man in einen Stau gerät ...

Edith sacht:

und eventuell auch noch einen Faden wegen der Fahrradproblematik

"Probleme und Lösungen im Radverkehr in Hannover und Umland"

... desnn es gibt gab ja sowohl hinsichtlich Autos und auch in Richtung Fahrrädern da und dort Tipps, wie man Staus und nervige Ampelschaltungen umgehen konnte ... derzeit dient der Faden leider nur zu politischem Gesülze und der Informationsgehalt (den ich im Forum so unfaßbar schätze) geht gegen Null.

Edith ergänzt:
Auch Fäden mit politischem, ideologisch verbrämten Hin und Her machen Sinn. Sind allerdings üblicherweise sehr zäh, da sich kontinuierlich gleichbleibende Argumente von unverrückbaren Personen entgegendiskutiert werden. Kann man man einmal zur persönlichern Bildung reinschnuppern eignen sich aber nicht für den "mal kurz im Forum reinschauer" was es wichtiges hinsichtlich Hauptversammlung und ansonsten in Hannover gibt ... Deshalb fände ich das Trennen recht sinnvoll.



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3 071

Samstag, 16. Februar 2019, 09:38

Und wie das alles mit irgendeiner Verkehrsregel zusammenhängt, die - das haben jetzt schon einige gesagt - ein bisschen überhöht wird.


Die StVo als Empfehlung, sachste.? ;)
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3 072

Samstag, 16. Februar 2019, 10:52

Käptn, deine DDR-Mauertoten und politischen Gefangenen waren aber auch nicht so viel besser...

Findest du? Weil ich die Kategorie „Freiheit“ höher hänge als „Mein Maserati fährt 310“ ist das das gleiche Level? Bin ich dich persönlich angegangen?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Käptn Frühstück« (16. Februar 2019, 10:53)


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3 073

Samstag, 16. Februar 2019, 12:54

Wir stimmen wohl alle darin überein, dass wir beim Thema Tempolimit nicht übereinstimmen.
Ich finde es aber nicht zielführend, ständig irgendwelche themenfremde Vergleiche hier einzubringen, egal ob das nun die Mauertoten, irgendwas mit AfD, schwule, küssende Russen oder US-Waffengesetze sind. Und auch das Auto als Schwanzverlängerung, kleiner Penis viel PS etc. hat soo'n Bart. Fehlt eigentlich nur noch, das der Nächste Hirschi dann Penisneid vorwirft, um auch wirklich _alle_ Klischees einmal durchdekliniert zu haben.
Das Wetter ist überhaupt viel zu schön, um noch länger vorm PC zu hocken. Ich bin dann mal weg...

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3 074

Samstag, 16. Februar 2019, 13:28

Ad hominen ist Derailingstrategie Nummer 1.

Mir ist noch immer völlig schleierhaft, wie man behaupten kann, schnelles Fahren im nicht tempolimitierten Teil unserer Autobahnen würde signifikant Zeit sparen.

Dazu würde ich gerne irgendeine Berechnung oder Studie zu sehen.

Scheiße, hab ich doch wieder was dazu geschrieben...

Ich sollte weiter meinen Kater bei diesem wundervollen Wetter suchen

PS

Ich setz mich mit meinen Kindern und meiner Frau in ein vollgepacktes Auto und will ne Stunde früher in Italien sein.
Edith: Du hast Angst um Deine Kinder? Pussy, Alta!

Ich fahr um 8 in Hannover los, weil ich um 10 einen Termin in Berlin habe.

Bon voyage
Mein Blut ist nicht rot,
weil ich ein Mensch bin,
sondern weil ich ein Roter bin.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »andro96« (16. Februar 2019, 14:33)


Stephan535

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3 075

Samstag, 16. Februar 2019, 15:03

Ich werde den Teufel tun, und diesen Thread in mühevoller Kleinarbeit aufteilen. Nur, damit dann doch wieder (wie immer) "jede/r" postet, wo er/sie will.

Aber anstrengend ist dieser Thread schon. Da hat 96Weizen vollkommen recht.

Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht so ganz die beiderseitige Giftigkeit.
Natürlich schließen sich die Positionen hier grundsätzlich gegenseitig aus. Aber das ist ja öfter so. Dennoch...puh.
OpSR: 99,5
Uncool since 1970

3 076

Samstag, 16. Februar 2019, 15:04

Zitat

Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht so ganz die beiderseitige Giftigkeit.

+1
Und jetzt wird gekackt !

Registrierungsdatum: 3. August 2011

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3 077

Samstag, 16. Februar 2019, 16:18

an die Mods ...

leider schon wieder ein weiterer nerviger Politikfaden, wodrin ich die für mich relelanten Informationen nun nicht mehr finde -

kann man den Faden nicht eventuell auseinandersägen in

"aktuelle nervige Verkehrsprobleme im Großraum Hannover"

und

Achtung: Spoiler! Zum Anzeigen des Textes links auf das + klicken.
"grundsatzpolitische Diskussionen um den Straßenverkehr in Deutschland" ?

das würde es vielen Fanmaggern ermöglichen, auf das Lesen von ideologischen Dauerwiederholungen zu verzichten und trotzdem Informationen über aktuelle Baustellen und Chaosumleitungen im Großraum informiert zu werden ...

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Edith sacht:

und eventuell auch noch einen Faden wegen der Fahrradproblematik

"Probleme und Lösungen im Radverkehr in Hannover und Umland"

... desnn es gibt gab ja sowohl hinsichtlich Autos und auch in Richtung Fahrrädern da und dort Tipps, wie man Staus und nervige Ampelschaltungen umgehen konnte ... derzeit dient der Faden leider nur zu politischem Gesülze und der Informationsgehalt (den ich im Forum so unfaßbar schätze) geht gegen Null.

Edith ergänzt:
Auch Fäden mit politischem, ideologisch verbrämten Hin und Her machen Sinn. Sind allerdings üblicherweise sehr zäh, da sich kontinuierlich gleichbleibende Argumente von unverrückbaren Personen entgegendiskutiert werden. Kann man man einmal zur persönlichern Bildung reinschnuppern eignen sich aber nicht für den "mal kurz im Forum reinschauer" was es wichtiges hinsichtlich Hauptversammlung und ansonsten in Hannover gibt ... Deshalb fände ich das Trennen recht sinnvoll.



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Oh danke, dann kann ich diesen Faden hier ja nun den polemischen Politisierern überlassen und hoffe, daß relevante Informationen dann auch im anderen landen.

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3 078

Samstag, 16. Februar 2019, 18:28

:krank:

In dem Thread hier geht es halt manchmal zur Sache bzw. es gibt ordentlich virtuellen Lärm. In anderen auch. Bislang hat sich das noch immer gegeben, von wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Wenn die Mods in solchen Momenten immer die Threads teilen oder stilllegen würden, wäre die Struktur des Forums bald ziemlich zersplittert.

Trotzdem ist richtig, dass es teilweise unsachlich geworden ist. Subtil und offen.
"I do not care if the guy is yellow or black, or if he has stripes like a fuckin' zebra. I'm the manager of this team, and I say he plays."
(Leo Durocher, Brooklyn Dodgers, 1947)

3 079

Mittwoch, 20. Februar 2019, 11:54

Ist still geworden hier.
Daher ein paar neue (alte) Zahlen, ggf. etwas besser aufbereitet. Insgesamt liefern sie in meinen Augen aus beiden Perspektiven (Umweltschutz und Unfallvermeidung) durchaus Argumente für ein Tempolimit. Vor allem gibt es endlich mal eine Analyse der Daten vom Umweltbundesamt zum CO2-Ausstoß, die nicht vom ADAC kommt. Das liest sich dann durchaus etwas eindrucksvoller.

Dennoch weisen sie z.B. auch darauf hin, dass "überhöhte Geschwindigkeit" als Unfallursache nicht zwingend in einen ursächlichen Kontext mit fehlenden Tempolimits gebracht werden kann. Unter anderem wird berichtet, dass kanpp 70% der Autobahntoten in 2017 auf Strecken ohne Tempolimit umkamen. Klingt eindeutig und viel. Da aber halt auch 70% des gesamten Autobahnnetzes kein Tempolimit haben, dreht sich in meinen Augen die Argumentation eher, da auf jedem km Autobahn anscheinend unabhängig von der erlaubten Geschwindigkeit gleich viele Menschen sterben.

So kommt der Artikel wenig überraschend zu dem Fazit, dass zwar anzunehmen ist, dass ein Tempolimit positive Effekte auf CO2-Ausstoß, Schadstoffbelastung und Unfalltote hätte, diese Effekte aber zu klein wären, um sie verlässlich statistisch nachweisen zu können. Insofern wird angenommen, dass die Energie zur Durchsetzung eines Tempolimits zumindest politisch in keinem Verhältnis zum Ertrag stehen dürfte.

Edit: Meine persönliche Meinung auf Basis der Zahlen in dem Artikel ist übrigens, dass ein Tempolimit jenseits der 120 beim CO2-Ausstoß dann wohl wirklich nahezu sinnlos ist (bei 130 halbiert sich schon der Nutzen im Vergleich zu 120, bei 150 dürfte das noch deutlich düsterer aussehen).
Und jetzt wird gekackt !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sasa« (20. Februar 2019, 11:58)


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3 080

Mittwoch, 20. Februar 2019, 12:01

Das ist nach §37 GzoDiFanMag Anstiftung zur Aufruhr.
Cirque du vilain