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Registrierungsdatum: 3. September 2002

Wohnort: Vahrenhorst

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5 061

Mittwoch, 20. September 2017, 10:59

Das mit der Kugel war Dirk Bach. Der mit dem wohltemperierten Klavier.
Junge, Junge. :nein:
:high: "Ne Bemme und ´n Schälchen Heeßen."

Registrierungsdatum: 3. Mai 2004

Wohnort: Hodengurke

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5 062

Mittwoch, 20. September 2017, 11:10

Zitat

Das in der berühmten Beethovenkugel?
Ich verwechsel das immer. Der war das mit dem Ohr abschneiden.
Hat er ja eh nicht gebraucht.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mustrum Ridcully« (20. September 2017, 11:11)


Registrierungsdatum: 11. Juni 2008

Verein: Fangfrage !?

Wohnort: zu nah am Wolf

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5 063

Mittwoch, 20. September 2017, 11:12

Ah, der, der die fetten Damen gemalt hat?
»Always code as if the guy who ends up maintaining your code will be a violent psychopath who knows where you live«
kalsarikännit!
Augen wie Kekse

Registrierungsdatum: 3. September 2002

Wohnort: Vahrenhorst

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5 064

Mittwoch, 20. September 2017, 11:12

Deshalb - natürlich - auch taub.
Kann man sich doch eigentlich ganz gut merken.
:high: "Ne Bemme und ´n Schälchen Heeßen."


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Registrierungsdatum: 3. September 2002

Wohnort: Vahrenhorst

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5 065

Mittwoch, 20. September 2017, 11:14

Ah, der, der die fetten Damen gemalt hat?

Genau. Die dann die Ode an die Freude singen.
Und dann ist Feierabend.
:high: "Ne Bemme und ´n Schälchen Heeßen."

Registrierungsdatum: 10. Juni 2008

Verein: Schön wär's

Wohnort: Ebbelwei-Exil

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5 066

Mittwoch, 20. September 2017, 11:17

Das in der berühmten Beethovenkugel?

Weil Freitag ist: Welche Süßigkeit gibt es bei AfD-Veranstaltungen am Buffet?
Amtierender WM-Tippspielsieger

Fanmag Norwich Steeldarts Champion

Lumpi

96er

Registrierungsdatum: 21. Juni 2004

Verein: 96

Wohnort: Ponyhof

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5 067

Mittwoch, 20. September 2017, 11:22

Brauner Bär?

Ach neeh, das ist ja der Spitzname von der Weidel

Registrierungsdatum: 12. Februar 2004

Wohnort: Ihmemündung

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5 068

Mittwoch, 20. September 2017, 11:29

:doh:
bewegungsorientierte Verabredungskultur

Registrierungsdatum: 3. Mai 2004

Wohnort: Hodengurke

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5 069

Freitag, 29. September 2017, 23:06

Warum spielen Prodigy wieder in der verkackten Stadionsporthalle? Selbst absolute Stille hat da einen bekackt schlechten Sound.
10.12, der Vollständigkeit halber.
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Registrierungsdatum: 30. Dezember 2007

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5 070

Samstag, 30. September 2017, 08:05

Und ich frage mich, warum die Beatsteaks im Capitol spielen. Dachte, die wären schon viel "größer".

Registrierungsdatum: 28. Juni 2001

Verein: KTC 1881 e.V.

Wohnort: North End

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5 071

Samstag, 30. September 2017, 09:57

Und warum nimmt Prodigy fast 50 % mehr?
in: 50+1-Fan
out: Konstruktkunde

Registrierungsdatum: 2. Dezember 2005

Verein: BSG Heiliger St Martin

Wohnort: Bothfeld

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5 072

Samstag, 30. September 2017, 14:35

Und ich frage mich, warum die Beatsteaks im Capitol spielen. Dachte, die wären schon viel "größer".

Freue Dich doch. Kleiner Laden, größer ist es doch eigentlich scheisse! So vom nah dran sein und vom Exklusivitätsfeeling und so.

@ Strunz: Weil die mit "Smack my bitch..." eines der geilsten Videos ever gemacht haben.
"Allez, hier kommt die BSG"
CSE

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Reh von Nah« (30. September 2017, 14:37)


Registrierungsdatum: 28. Juni 2001

Verein: KTC 1881 e.V.

Wohnort: North End

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5 073

Samstag, 30. September 2017, 14:38

Aber doch nicht in den letzten zwei Jahren ... (Edit: Es sind 27 % Preiserhöhung)
in: 50+1-Fan
out: Konstruktkunde

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »strunz« (30. September 2017, 14:51)


Registrierungsdatum: 30. Dezember 2007

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5 074

Samstag, 30. September 2017, 15:11

Freue Dich doch.


Die Band ist mir sowas von egal, da kann ich mich weder freuen noch ärgern. Ich hab nur gestaunt, weil ich dachte, die sind so mit die angesagteste Band aus Deutschland.

5 075

Samstag, 30. September 2017, 19:18


Hey Pokali, ich hoffe, Du hattest einen geilen Abend!
Würde mich über einen Bericht von Dir freuen!
Oh. Jetzt erst gesehen. Na dann wolln wa mal.

Ich hatte gar nicht vor hinzugehen. Aber dann rief 'n Kumpel an, er hatte 'ne Karte über und so ging's doch los. Der Karre fällt drei Tage vorher der Auspuff ab, ergo mitm Zug. Wetterprognose regnerisch. Spontaneität und ein paar Unwägbarkeiten sind eigentlich gute Voraussetzungen für ein bleibendes Konzerterlebnis.

Keith hatte wohl wieder seinen Voodoostab dabei und beendete den Regen gegen vier, halb fünf. Halb Hamburg war hermetisch abgeriegelt mit doppelten Schutzzäunen, LKW-Barrieren, dreifacher Security und komplettem Taschenverbot. Bloß keine Schlagzeile wie "Auftakt der Europatournee der Stones durch wasweißich überschattet". Die Organisation von fkp scorpio war astrein, der Einlaß dauerte nicht lang, der Stadtpark war mit Kunststoffplatten ausgelegt, die das Regenwasser durchließen, also keine Pfützen. Zwölf Tribünen mit 26.000 Sitzplätzen umsäumten den eigentlichen Zuschauerplatz, 82.000 Leute sollen es gewesen sein plus 15.000, die am Stadtpark mitlauschten. Viele sollen mit den lucky dip-Tickets (Platzlotto für 80,-) noch exzellente Plätze bekommen haben. Das Publikum war etwas jünger, die U40-Fraktion war etwas größer als ich vorher gedacht hätte.

Kaleo war Vorband und die Jungs haben musikalisch richtig was drauf. Deren Hitsingle spiegelt nicht viel von dem wider, was sie draufhaben. Ihr Set fing gediegen, ruhig, harmonisch, fein an und wurde dann immer rockiger. Gute Mischung. Die Bühne ist für die Tour komplett neu und bestand aus vier Türmen, die so hochkant gestellt aussahen wie vier Smartphone-Displays. Nur halt 22 Meter hoch. War nach Osten ausgerichtet, so daß man nie in die untergehende Sonne kucken mußte. Die Bühne wird in jedes Licht getaucht und kann 3D-ähnliche Effekte. Gute Arbeit von Stufish. Ihren langjährigen Bühnenpartner und Großdesignguru Mark Fisher haben sie ja mittlerweile auch schon längst überlebt.

Ein großes Introfilmchen zu Beginn gab es diesmal nicht. Ein kleines auch nicht. Die letzten Sonnenstrahlen hatten sich gerade auf die andere Planetenseite begeben, da ging das einfach plötzlich mit Sympathy for the Devil los. Das war der Auftakt des längsten Stoneskonzertes, das Europa seit wahrscheinlich rund zwanzig Jahren erlebt hat. 22 Songs in 2:20 Stunden. Inklusive Perlen wie Dancing with Mr D (erstmals seit 1973, kam an zwei Stellen ins Holpern, aber, Mann, was für ein Groove), Play with Fire (erstmals seit 1990, erstmals in Europa), Under my Thumb (erstmals seit 2006, erstmals in Europa seit 1998) und den beiden "neuen" Songs Ride 'em all Down und Just your Fool von der aktuellen Bluesplatte. Star des Abends war zweifellos Mick Jagger, der sich seit den Neunzigern einfach weigert weiterzualtern. Stimmlich ist feinster Hochform, egal ob tief oder hoch, ob kraftvoll oder gefühlvoll. Hat seine Stimme nicht geschont. Immer in Bewegung, immer am Tanzen und Hüpfen, immer am Animieren, an der Mundharmonika natürlich sackstark. Sehr sehr viel hat er sich auf Deutsch aufschreiben lassen und mit regionalem Bezug für den Schnack zwischen den Songs. Von "Moin Hamburg" über "Habt Ihr Spaß? Hummele, Hummele!" bis "ich hoffe, daß Ihr Euch besser als die Pink Floyd-Fans benehmt" war alles dabei (Pink Floyd war 1989 der letzte Act auf der großen Stadtparkwiese, da haben die Fans die Zäune eingetreten, um besser an der Kartenkontrolle vorbeizukommen...). Auf englisch meinte er dann noch, daß gute Freunde meinten, Hamburg sei ein großartiger Ort, um eine erfolgreiche Karriere zu starten. So here we are... Es fühlte sich zu jeder Zeit frisch und natürlich an, zu keiner Zeit kam Wehmut auf, es könne das letzte Mal sein.

Keith seine Hände werden durch die Arthritis natürlich nicht besser, aber das ist keine überraschende Entwicklung über Nacht. Sein Solo war Sympathy hat er verkackt. Einige andere Male hat er technisch unsauber gespielt. Seit seiner Kopfverletzung kann er kein Koks mehr nehmen, dadurch ist auch seine Körpersprache nicht mehr so wild wie vor dem Sommer 2006. Er ist nicht mehr die treibende Kraft hinter der Maschine, aber er ist trotzdem noch ganz gut drauf. Er scheint der chemischen Nüchternheit mittlerweile sehr nah zu kommen, er machte öfters ein sehr konzentriertes Gesicht, das aber auch öfters zu einem zufriedenen Lächeln wurde. Sein Rhythmusgefühl bleibt einzigartig, etwa bei Play with Fire. Sein Slipping Away war wunderschön. Ronnie ist seit Jahren trocken und sauber, seit einem Jahr rauchfrei und kommt frisch von einer kleinen Lungen-OP. Er spielt seit 2007 so fidel und zuverlässig wie seit den Siebzigern nicht mehr. So wie ihm Keith jahrzehntelang den Rücken freigehalten hat, so stärkt er jetzt seinen Kompagnon. Charlie hält sich wie immer zurück, hält den Swing, verpaßt keinen Trommelwirbel und hielt den Freestyle-Blues-Reggae-Disco-Jam in Midnight Rambler zusammen.

Zu einem Tourauftakt sind sie immer ein bißchen steif und unsicher. Das merkt der normale Zuschauer nicht. Faszinierend zu sehen, wie die beiden alten Bluesnummern ganz flüssig aus dem Ärmel geschüttelt wurden. Okay, von der Songstruktur her ist da nicht viel Fleisch dran, das ist simpler Blues, aber nach Jahrzehnten des Zusammenspiels flutscht das einfach auf eine besondere Weise. Zum Schluß wurden die Powerakkorde der größten Hits durchgepeitscht von Street Fighting Man über Start Me Up bis Satisfaction. Da war die eigentlich übliche Konzertlänge schon vorbei, doch ich war mißtrauisch, weil ich mir kein Konzert ohne Jumpin' Jack Flash vorstellen kann. Kam dann nach Gimme Shelter als zweite und letzte Zugabe oben drauf.

Die Gastmusiker bekamen der Reihe nach ihren Moment, ob Darryl Jones am Baß, Karl Denson am Saxophon, Chuck Leavell am Keyboard oder Sasha Allen als Sängerin. Und sie rückten dann stets zurück ins Glied, die eigentlichen Stones blieben immer die Protagonisten und trugen die Show komplett selbst.

Ich bin Fan mit Fleisch und Blut und werde es immer bleiben. Wir haben gerockt und Party gemacht. It's only Rock 'n' Roll, but I like it. Bei Youtube gibt's einen von einem Fan zusammengeschnittenen Multicam-Komplettmitschnitt. Ein erstklassiges Erinnerungsstück für alle, die da waren. Für den normalen Sofa-Zuschauer empfehle ich Havanna Moon vom letzten Jahr, Glastonbury 2013, Sweet Summer Sun oder die pay per view-Übertragung von Dezember 2012, um die aktuellen Stones zu sehen.
Kind: "Wir wollen nicht alles, wir haben schon alles."

Registrierungsdatum: 3. September 2002

Wohnort: Vahrenhorst

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5 076

Samstag, 30. September 2017, 20:21

Danke, klasse Bericht!

Und sowas:
Auf englisch meinte er dann noch, daß gute Freunde meinten, Hamburg sei ein großartiger Ort, um eine erfolgreiche Karriere zu starten.
mag ich ja. :herz: Ich hätte an dieser Stelle bestimmt gebrammt.
:high: "Ne Bemme und ´n Schälchen Heeßen."

Registrierungsdatum: 30. Dezember 2007

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5 077

Sonntag, 1. Oktober 2017, 09:16

Auch ich sage herzlichen Dank für den Bericht! Bin nicht der größte Stones-Fan, durfte sie aber auch mal in Hannover live erleben und war wirklich von Jagger begeistert.

Auch das die Band das Konzert sozusagen selber trägt, finde ich geil. Da gibts und gab es schon andere alternde Stars, die bei jedem zweiten Lied von der Bühne verschwanden, wo sog. Backround-Sänger viel übernahmen und teils ganze Lieder sangen...

Registrierungsdatum: 7. April 2012

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5 078

Dienstag, 3. Oktober 2017, 11:10

Ein Wahnsinnsbericht, wunderbar!

Mit tollen Background-Infos... :ja:

Registrierungsdatum: 10. Juni 2008

Verein: Schön wär's

Wohnort: Ebbelwei-Exil

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5 079

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 15:09

Ich lese gerade, dass Alestorm morgen in der Faust sind. Habe die gestern in Frankfurt gesehen, ganz großer Spaß!
Amtierender WM-Tippspielsieger

Fanmag Norwich Steeldarts Champion

Registrierungsdatum: 6. Dezember 2011

Verein: 96

Wohnort: Bei Reinbek/Schleswig-Holstein

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5 080

Sonntag, 15. Oktober 2017, 17:08

Freu mich auf SAGA in den Docks in Hamburg am 25 Oktober.... :)
:kichern: Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich für eine Einladung zum Ente essen um 19:00 Uhr mit 3 (drei) Kaffee vorglühen muss ! :D