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721

Montag, 25. September 2017, 11:29

NORDFRIESLAND
Kein Wunder, dass die Bildung immer weiter in den Keller geht.
Blöd.

Registrierungsdatum: 2. Dezember 2005

Verein: BSG Heiliger St Martin

Wohnort: Bothfeld

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722

Montag, 25. September 2017, 11:36

*löschen, da spamspamspam*
"Allez, hier kommt die BSG"
CSE

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Reh von Nah« (25. September 2017, 12:09)


723

Montag, 25. September 2017, 11:39

Zahl mich mehr Geld,
Ich zahl Dich weniger und ersetze Dir gegen jemanden mit einem Duden :p
Blöd.

Registrierungsdatum: 2. Dezember 2005

Verein: BSG Heiliger St Martin

Wohnort: Bothfeld

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724

Montag, 25. September 2017, 11:42

*löschen ist Spamquark*
"Allez, hier kommt die BSG"
CSE

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Reh von Nah« (25. September 2017, 12:08)



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725

Mittwoch, 27. September 2017, 22:54


Wasserstandsmeldung: Meine Beschwerde wurde einem Beschwerdeausschuss zugewiesen, wie mir heute mit einem dicken Brief (immerhin habe ich jetzt eine Druckfassung des Pressekodex und der Beschwerdeordnung) mitgeteilt wurde . Der Presserat ist wohl noch in der Prä-Digitalisierungs-Ära.

Jedenfalls hat meine Beschwerde immerhin die Vorprüfung auf Schlüssigkeit schonmal überstanden.


Der Presserat hat mir heute (wieder per Briefpost) seine Entscheidung mitgeteilt. Der zuständige Beschwerdeausschuss hat mit 5 Jastimmen bei 2 Enthaltungen entschieden, der HAZ einen "Hinweis" zu erteilen. Das ist die niedrigste Sanktionsform.

Auszug aus der Begründung:

Zitat

Dem Beschwerdeführer ist darin zuzustimmen, dass unabhängig vom tatsächlichen Anteil organisiert-krimineller Personen in einer Volksgruppe keine Verallgemeinerung auf alle Mitglieder der Volksgruppe vorgenommen werden darf. [... Mit der streitgegenständlichen Passage] werden alle Mitglieder dieser Volksgruppe unzulässig unter den Generalverdacht nicht rechtskonformen Verhaltens gestellt. Eine solche Zuschreibung allein aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Minderheit ist gemäß Richtlinie 12.1 des Pressekodex dazu geeignet, Vorurteile gegenüber dieser Minderheit zu schüren.


Die HAZ hat den Artikel bislang nicht geändert. Zu einer Veröffentlichung des "Hinweises" ist die HAZ indes auch nicht verpflichtet, das gilt nur für "Rügen".

Ich kann mit der Entscheidung des Presserats gut leben. Was es am Ende des Tages bringt, weiß ich natürlich nicht.
NIEMALS ALLEIN! - Das gilt auch für die Macht im Verein.

726

Donnerstag, 28. September 2017, 17:47

Freut mich. Für dich persönlich, dass dein Anliegen auf Gegenliebe gestoßen ist und für eine hoffentlich doch irgendwie bessere Presselandschaft.
Und jetzt wird gekackt !

727

Donnerstag, 28. September 2017, 19:49

Dankeschön, Sasa.

War auf jeden Fall interessant, so ein Presserats-Verfahren. Die erwecken online den Eindruck, als könne man "mal eben" seinem Ärger über einen Artikel Luft machen und die würden sich dann darum kümmern. Tatsächlich ist das Verfahren durch die Vorprüfung und die Anforderungen an die Begründung schon etwas aufwändiger. Das ist auch irgendwie verständlich.

Was die Wirkung angeht, muss man sich wohl über die kleinen Dinge freuen ;) Ich habe jedenfalls weder beim Autor noch beim Chefredakteur den Eindruck (aus der Vorkorrespondenz, auf die die HAZ im Beschwerdeverfahren wohl aber einfach nur verwiesen hat - auch ein Statement, dem Presserat nicht nochmal inhaltlich zu antworten) als hätten die wirklich verstanden, was das Problem ist.

Ich habe übrigens die Mitglieder der Beschwerdekammer gegooglelt, weil ich wissen wollte, wo wohl die Enthaltungen herkommen. Ein Mitglied ist bei einer Madsack-Zeitung (Leipziger Volkszeitung), ein weiteres bei einer DDVG-Schwesterzeitung (Neue Westfälische) - mag sein, dass es üblich ist, sich dann zu enthalten und die Enthaltungen wenigstens z.T. nicht inhaltlich begründet waren.
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728

Donnerstag, 28. September 2017, 20:22

Danke für den Bericht.

Wenn man so das Wort "Presserat" hört, stellt man sich ja schon sowas über den Dingen schwebendes, unabhängiges vor. Jetzt weiß ich zumindest mal wieder mehr - ist auch nur Politik.
Sollte der Abend in's Belanglos-Fröhliche abgleiten, dann denke ich, dann kommen sie sehr gut ohne mich aus. Lothar Dombrowski

729

Donnerstag, 28. September 2017, 21:53

Naja, wenn man ein Gremium mit 7 Mitgliedern hat, um über so eine Beschwerde zu entscheiden, dann kann man sich wohl die Usance erlauben, dass niemand gegen seinen eigenen Arbeitgeber stimmen muss. Zumal das ja ohnehin nur meine Theorie ist, wo die Enthaltungen herkommen.
NIEMALS ALLEIN! - Das gilt auch für die Macht im Verein.