Moin, das 3:0 gegen Hamburg tat so richtig gut und gibt Hoffnung für die nächsten Wochen. Vor fünf der nächsten sechs Gegner müssen wir nicht wirklich Angst haben. Weder Bielefeld noch Karlsruhe zum Beispiel spielen derzeit einen Fußball, der die Liga erzittern läßt. Frankfurt plagt sich mit gehörigen Verletzungssorgen rum. Doch morgen Abend wartet Köln. Der Aufsteiger präsentiert sich bislang in einer erstaunlich konstanten Form. Er schießt zwar vorne nur wenig Tore, läßt hinten aber genauso wenig zu. Der Kader besteht aus wenigen Leistungsträgern wie Geromel, Petit und Novakovic, die jedoch ein sehr zuverlässiges Grundgerüst bilden, an das sich der eher durchschnittliche Rest gut anlehnen kann. Bei 96 hat sich im Prinzip nicht viel verändert im Vergleich zur letzten Woche. Genau deswegen weiß jetzt noch keiner so genau, mit welcher Aufstellung wir morgen antreten (können). Fest steht, daß wir - wie gegen Hamburg - wieder darauf angewiesen sein werden, eine kompakte Mannschaftsleistung zu zeigen. In einer Partie, in der beide Teams nicht gut das Spiel machen können, müßte die Gästeelf eigentlich einen Vorteil haben. Sie kann den Gegner kommen lassen und dann kontern. Wie gut 96 das beherrscht, haben wir schon gegen Gladbach und Hamburg gesehen. Es wird Zeit, daß bei uns der Knoten in der Fremde platzt. Andererseits hat Köln seine 16 Punkte auch nicht geschenkt bekommen. Ich rechne mit einem torarmen Spiel und bin guter Dinge, daß wir mindestens einen Punkt mitnehmen werden. |
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