Trotz 3:0-Führung noch Zitterpartie gegen Karlsruhe

Hannover 96 kam am Nachmittag zu einem knappen 3:2 (3:0)-Sieg über den Karlsruher SC, der aber auf Grund einer ganz schwachen zweiten Halbzeit nur bedingt für Ruhe im 96-Umfeld sorgen wird. In der ersten Halbzeit boten die Roten gegen den jetzt Tabellenletzten noch eine überzeugende Vorstellung und lagen durch zwei Tore von Mike Hanke und eines von Mikael Forssell mit 3:0 in Front. Ein beruhigendes Polster - sollte man meinen. Doch kurz nach Wiederanpiff zur zweiten Halbzeit kamen die Gäste durch einen von Frank Fahrenhorst verursachten Foulelfmeter auf 1:3 heran, woraufhin die Karlsruher noch einmal Morgenluft witterten und zu zahlreichen guten Gelegenheiten kamen. Von Hannover 96 war so gut wie nichts mehr zu sehen. In der 87. Minute dann erzielten die Gäste den fast schon überfälligen und verdienten Anschluss-Treffer. In den Schlusssekunden lag dann sogar noch der Ausgleichstreffer in der Luft, aber die Roten konnten dank Torhüter Florian Fromlowitz den knappen Sieg über die Zeit retten.

Aufstellungen:
Hannover 96: Fromlowitz - Cherundolo, Fahrenhorst, C. Schulz, Rausch - Yankov - Balitsch, Huszti - Bruggink - Hanke, Forssell
Karlsruher SC: Miller - Celozzi, Sebastian, Stoll, Eichner - Staffeldt - Mutzel, da Silva - Stindl - Kapllani, Freis

Einwechslungen:
Hannover 96: 46. B. Schulz für Cherundolo, 81. Pinto für Forssell, 90. Eggimann für Bruggink
Karlsruher SC: 73. Kennedy für Kapllani, 73. Timm für Freis, 79. Buck für Staffeldt

Gelbe Karten:
Hannover 96: keine
Karlsruher SC: Mutzel, Stindl

Tore: 1:0 Hanke (12.), 2:0 Hanke (18.), 3:0 Forssell (44.), 3:1 da Silva (48.), 3:2 Stindl (87.)

Zuschauer: 32.417

Schiedsrichter: Kircher

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