Hannover 96 will Fragenkatalog nicht öffentlich beantworten

Hannover 96 hat heute auf den von 90 Fanclubs unterzeichneten Fragenkatalog rund um die Übernahme von Martin Kind reagiert. Allerdings nicht in der Form, die sich die Initiatoren vorstellten, denn Antworten auf die Fragen gibt es nicht. Man wolle von Vereinseite nicht auf dieses "Frage- und Antwortspiel" eingehen.

Hannover 96 will keine Transparenz
Stattdessen unterbreitet Hannover 96 den Fans öffentlich ein "Dialogangebot". Allerdings stellt Hannover 96 dabei gleichzeitig die Bedingung, dass die Inhalte des Gesprächs vertraulich zu behandeln wären. Zu den gestellten Fragen will man also für die Öffentlichkeit offenbar keine Stellung nehmen.

Was hat Hannover 96 zu verbergen?
Dies allerdings läuft dem Zweck des offenen Briefs entgegen. Denn Ziel war es ja gerade eine Transparenz rund um die Übernahme durch Martin Kind zu schaffen, da genau diese bislang fehlt. Diese Transparenz will Hannover 96 offensichtlich weiterhin nicht schaffen.

Schließlich schließen sich eine konkrete Beantwortung der Fragen sowie ein Treffen nicht aus. Warum nicht beides? Dass Hannover 96 die Beantwortung der wohlüberlegten Fragen scheut, erweckt vielmehr den Eindruck, dass es hier etwas zu verbergen gibt.

Wird das Gespräch stattfinden?
Die Fanseite, das heißt die 90 unterzeichnenden Fanclubs, sollen gemäß Vorgabe von Hannover 96 beim Gespräch von maximal acht Personen vertreten werden. So dieses Gespräch denn überhaupt stattfindet. Die Reaktion der Fanseite dazu wird noch erwartet.

Als potenzielle Gesprächsteilnehmer von "Vereinsseite" werden dabei von Hannover 96 Martin Kind, Björn Bremer, Horst Heldt, Thorsten Meier, Uwe Krause sowie eventuell ein weiteres Vorstandsmitglied benannt.

Auffällig ist dabei, dass es sich hier nur teilweise um Vereinsfunktionäre handelt, obwohl es im Fragenkatalog vornehmlich um die Belange des Vereins geht und seitens Hannover 96 das "Dialogangebot" unterzeichnet wurde mit "Vorstand Hannover 96 e.V.". Forum I, Forum II