Hohe Kosten für Versuch der einstweiligen Verfügung

Die jüngste beantragte (und nicht "bewilligte") einstweilige Verfügung des Aufsichtsratsmitgliedes Ralf Nestler kommt diesen teuer zu stehen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat das Landgericht den Streitwert auf 5 Millionen Euro festgesetzt. An diesem bemessen sich die Gerichtskosten.

Nach Angaben der Bild-Zeitung sind demnach knapp 30.000 Euro allein an Gerichtskosten fällig. Also deutlich mehr als die 12.750 Euro, die Martin Kind für die entscheidende Mehrheit an der Hannover 96 Management Gmbh zahlte, wogegen sich die einstweilige Verfügung ja auch richtete.

Hinzu kommen zudem noch weitere Kosten wie zum Beispiel für das beauftragte Gutachten der namhaften Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft "Baker Tilly". Um entstandene und zukünftig entstehende Kosten zumindest zum Teil damit decken zu können, bittet die "Interessengemeinschaft Pro Verein 1896" weiterhin um Spenden. Forum