50+1-Ausnahme für Martin Kind offenbar auf wackligen Beinen

Die von Martin Kind bei der DFL beantragte Ausnahme von der 50+1-Regelung steht offenbar auf sehr wackeligen Beinen. Die DFL hat die Entscheidung über den Antrag nun schon zum zweiten Mal vertagt.

Zunächst sollte es eine Entscheidung im Laufe des Jahres 2017 geben, der nächste Termin wäre dann am Ende dieser Woche gewesen. Nun ist die Entscheidung für den Februar angekündigt.

Dies spricht dafür, dass Martin Kind die Kriterien möglicherweise nicht eindeutig bzw. ohne weiteres erfüllt. Zumindest scheint es erhebliche Zweifel zu geben, sonst würde der Fall nicht zu einer solchen Hängepartie werden.

IG Pro Verein 1896 mit umfangreicher Schutzschrift an die DFL
Zuvor hat die Interessengemeinschaft "Pro Verein 1896" kürzlich eine umfangreiche "Schutzschrift" unter anderem an die DFL übersandt. In der aus über 50 Seiten bestehenden Begründung und den über 350 Anlagenseiten wird dargestellt, warum eine erhebliche und ununterbrochene Vereinsförderung von Martin Kind bei Hannover 96 nicht vorliegen soll.

Details zur Schutzschrift findet ihr direkt auf der Homepage der "IG Pro Verein 1896". Dort kann das gesamte Dokument auch als PDF heruntergeladen werden, welches auch an alle Vereine bzw. Klubs der DFL versandt wurde.

Erneut Pressebericht bezüglich zu geringer Förderung
Zudem gab es von der Bild-Zeitung erneut einen Bericht darüber, dass vor allem das Ausmaß der finanziellen Förderung des Vereins durch Martin Kind der Stolperstein sein kann und ihm hier eine Ablehnung drohe.

Die Förderung soll demnach deutlich zu gering sein, um als "erheblich" angesehen zu werden. Daher sollen für den Antrag auch Zahlungen in die Waagschale geworfen worden sein, die eigentlich nicht unter Förderungen für den Verein Hannover 96 fallen können. Beispielsweise im Vergleich zur Förderung von Dietmar Hopp für die TSG 1899 Hoffenheim, soll die Förderung durch Martin Kind nicht einmal ein Bruchteil betragen haben. Forum