Fanszene lässt Stimmungsboykott ruhen und stellt Forderungen auf

Angesichts der aktuellsten Entwicklungen bei Hannover 96 rund um die Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel beschloss die aktive Fanszene am Dienstagabend ein Aussetzen des Stimmungsboykotts. Der Stimmungsboykott soll nach dem Willen einer knappen Mehrheit der über 500 anwesenden Fans für drei Spieltage "ruhen" (in Anlehnung an den "ruhenden" Ausnahmeantrag Martin Kinds zur Ausnahme von der 50+1-Regel).

Vorläufig ist geplant, den Stimmungsboykott für die kommenden drei Spieltage (gegen den SC Freiburg, beim 1. FC Köln und gegen Borussia Mönchengladbach) ruhen zu lassen. Diese Anzahl von Spieltagen wurde dabei nicht etwa zufällig ausgewählt, sondern sie hängt damit zusammen, dass danach - nämlich für den 26. Febaurar 2018 - eine Podiumsdiskussion zwischen Fanszene und Verein verabredet ist. In dieser erwartet die Fanszene konkrete Antworten auf den bislang unbeantworteten Fragenkatalog.

Fanszene stelle Bedingungen für weiteres Aussetzen
Über die drei Spieltage hinaus will die Fanszene den Stimmungyboykott nur dann aussetzen, wenn drei zentrale Punkte seitens Hannover 96 umgesetzt werden, wie ein offener Brief der aktiven Fanszene an Hannover 96 dokumentiert:

1. Die mindestens 119 grundlos abgelehnten Anträge auf Vereinsmitgliedschaft sollen rückwirkend bewilligt werden. Ebenso darüber hinaus weitere abgelehnte Anträge.

2. Die verabredete Podiumsdiskussion verläuft ehrlich und transparent.

3. Die kommende Mitgliederversammlung wird von einem unabhängigen Notar überwacht und es soll Antragsstellenden die Möglichkeit gegeben werden, den jeweiligen Antrag mitsamt Begründung den Mitgliedern vorab bekannt zu machen (per Mitgliedermagazin oder E-Mail). Forum