Vorstand von Hannover 96 torpediert Satzungsänderungsantrag

Im Vorfeld der Mitglierderversammlung von Hannover 96 am kommenden Donnerstag (19. April 2018) sorgt die Vereinsführung wieder einmal für Kritik. Konkret geht es um den zur Abstimmung stehenden Satzungsänderungsantrag.

Unter anderem in einer E-Mail an die Vereinsmitglieder wird dabei die Ablehnung dieses Antrages empfohlen. Auch entsprechende Flyer im Stadion wurden verteilt und vereinzelt berichten Mitglieder, vom Verein einen Anruf mit der gleichen Zielrichtung erhalten zu haben.

Der Vereinsvorstand argumentiert dabei stets, dass er im Falle einer entsprechenden Satzungsänderung kaum noch handlungsfähig sei, da die Mitgliederversammlung alle Entscheidungen treffen müsse. Dieser Darstellung wiederspricht die IG ProVerein 1896 auf Ihrer Homepage ganz entschieden. Vielmehr sei es so, dass die Mitgliederversammlung den Vorstand beauftragen kann, bestimmte Handlungen zu unternehmen oder zu unterlassen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Hintergrund dessen ist, dass in den Vergangenenheit Mehrheitsentscheidungen der Mitgliederversammlungen als "Empfehlungen" abgetan und nicht berücksichtigt wurden.

Von vielen wird außerdem kritisiert, dass sich nun der Vereinsvorstand im Vorfeld der Mitgliederversammlung mit einer einseitigen Darstellung des Sachverhalts per Rundmail an die Mitglieder wendet, während den Antragsstellern diese Möglichkeit nicht gegeben wird. Forum