DFL lehnt 50+1-Ausnahme für Martin Kind bei Hannover 96 ab

Heute gab die Deutsche Fußball-Liga (DFL) nun endlich die lang erwartete Entscheidung bezüglich der durch Martin Kind beantragten Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel bekannt. Wie bereits vorangegangene Presseartikel in Aussicht stellten, wurde der Antrag tatsächlich abgelehnt. Damit darf Martin Kind nicht die Mehrheit an Hannover 96 übernehmen.

Die DFL begründet die Entscheidung in ihrem offiziellen Statement damit, dass die 20-jährige Förderung Martin Kinds des Hannover 96 e. V. nicht "erheblich" gewesen sein, was aber Voraussetzung für eine Ausnahme von 50+1 ist. Dafür hätte erfüllt sein müssen, "dass die Höhe des finanziellen Engagements in jeder einzelnen Spielzeit während des 20-Jahre-Zeitraums mindestens dem durchschnittlichen Budgetanteil entsprechen soll, den das Hauptsponsoring des Clubs, d.h. das höchste Einzelsponsoring, ausmacht". Dies ist bei Martin Kind nicht der Fall, was bereits vor mehreren Monaten durchsickerte.

In einem Statement auf der offiziellen Homepage von Hannover 96 reagierte der Klub barsch. Dort wird die Entscheidung als "unverständlich und offensichtlich rechtsirrig" bezeichnet. Darüber hinaus werden "rechtliche Schritte" angekündigt. Forum