Meine 10 Thesen zur Niederlage in Sinsheim

1. Die nächste Niederlage. Es läuft gar nichts mehr bei 96.
2. Ein Wunder, dass sie mit 17 Punkten nach 21 Spielen noch auf dem Relegationsplatz stehen. Es fehlt einfach das Erfolgsserlebnis. Dann kann der echte Abstiegskampf vielleicht beginnen.
3. Dass es in Sinsheim nicht zu mehr gereicht hat, lag wohl insbesondere daran, dass drei Positionen durchgängig ungenügend besetzt waren. Das betrifft die linke Außenverteidigerposition und die beiden Flügel im Mittelfeld. Zweimal hat Slomka zur Hälfte ausgewechselt, mehr konnte er nicht. Der Kader gibt einfach nicht mehr her. Und damit kann man gegen Hoffenheim nicht bestehen.
4. Außerdem hat es daran gelegen, dass am Ende die Kraft fehlte, noch einmal auf den Ausgleich zu drängen. Vielleicht hat auch die Überzeugung gefehlt, schwer zu sagen.

5. Positiv bleiben in Grenzen die beiden Neuzugänge zu erwähnen. Kone hat eine sehr gute Technik und jedenfalls einen guten Schuss. Elson hat auch eine gute Technik, ohne Unterstützung von den Flügeln konnte er es aber auch nicht richten. Gleichwohl kann man seine Hoffnung für 96 in dieser Saison ein wenig auf die beiden gründen.
6. Und auch darauf, dass sich ein paar Spieler in der Mannschaft doch wenigstens wehren, Andreasen und mit Einschränkungen Chahed kann man hier nennen. Auch Florian Fromlowitz war ein sicherer Rückhalt und weiss nun auch, falls nötig, seine Kollegen anzuraunzen.
7. Die Abwehr stand auf den Flügeln nicht gut, einmal mehr, die Innenverteidigung konnte aber immerhin leidlich überzeugen.
8. Es spricht im Moment wohl mehr dafür, dass 96 absteigt als dass sie drinbleiben. Auch weil es wohl ein paar Spieler in der Mannschaft gibt, die nicht alles mehr geben können oder wollen.
9. Man wünscht sich für 96 einfach einen noch so glücklich errungenen Dreier gegen Werder Bremen. Dann dürfen sie aber keinen Totalausfall in ihren Reihen haben. Und das scheint derzeit fast illusorisch.
10. Die Hoffnung stirbt zuletzt, vielleicht lachen wir im Mai über unseren Winterfrust.